Ganz normal verliebt

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Garry Marshall

Drehbuch

  • Blair Richwood

Kamera

  • Dante Spinotti

Schnitt

  • Bruce Green

Produzent

  • David Hoberman

Musik

  • Rachel Portman

Erscheinungsjahr

1999

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

The other Sister

Länge

129 Minuten
Ganz normal verliebt ist ein US-amerikanischer Film von 1999. Die Tragikomödie beschreibt die junge Liebe und das Streben nach Eigenständigkeit von zwei jungen Menschen, die beide geistig zurückgeblieben sind.

Handlung

Die junge Frau Carla Tate stammt aus den besten Verhältnissen der amerikanischen Oberschicht - der Vater ist Doktor, die Mutter sozial engagiert und die Geschwister sind alle in den Startlöchern für eine eigene Karriere. Das Bild der perfekten amerikanischen Familie wird nur von einer Kleinigkeit getrübt: Carla ist zurückgeblieben und auf dem geistigen Stand eines Kindes.

Als Kind wurde sie in ein spezielles Internat abgeschoben, aus diesem kehrt sie nach 10 Jahren mit einem Schulabschluss und vielen Zukunftsplänen zurück, so zum Beispiel möchte sie zum ersten mal im Leben eine eigene Wohnung beziehen. Doch diesen Plan kann sie nicht verwirklichen, denn ihre übervorsichtige Mutter, die stets um das Wohl ihres Kindes bemüht ist, hindert sie daran, ihren Drang nach Freiheit und Eigenständigkeit umzusetzen. Zu allem Überfluss verliebt sich Carla in Daniel, einem jungen Mann, der an einer ähnlichen geistigen Behinderung leidet. Zusammen erleben sie das unbekannte Gefühl der Verliebtheit und die sie helfen sich gegenseitig auf dem Weg in ein eigenständigeres Leben.

Als Nebenhandlung befasst sich der Film zudem mit der Homosexualität von Carlas Schwester und der Schwierigkeit für die Eltern, auch diese Art von Beziehung zu akzeptieren.

Kritiken

  • Lexikon des internationalen Films: Die unterschiedlich überzeugenden darstellerischen Leistungen sowie manche stilistische Unsicherheit lassen den Film letztlich aber doch eher zwiespältig erscheinen.http://www.filmevona-z.de/filmsuche.cfm?wert=511104&sucheNach=titel


  • Roger Ebert ist der Meinung, dass jeder, der sich mit geistig Behinderten auskennt, den Film als beleidigend empfinden müsse. In seiner Besprechung in der Chicago Sun-Times findet er es geradezu schamlos, wie die Behinderung als Trick und Stütze des Plots ausgebeutet werde. Roger Ebert in der Chicago Sun-Times vom 26. Februar 1999




Quellen



Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Ganz normal verliebt" (Stand: Wed, Apr 2nd 2008, 20:53) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.