Gefühle, die man sieht

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Rodrigo García

Drehbuch

  • Rodrigo García

Kamera

  • Emmanuel Lubezki

Schnitt

  • Amy E. Duddleston

Produzent

  • Andrew Stevens

Musik

  • Ed Shearmur

Erscheinungsjahr

2000

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Things You Can Tell Just by Looking at Her

Länge

105 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Gefühle, die man sieht (Originaltitel: Things You Can Tell Just by Looking at Her) ist ein US-amerikanischer Episodenfilm aus dem Jahr 2000. Die Regie führte Rodrigo García, der auch das Drehbuch schrieb.

Handlung

Die Handlung findet in Los Angeles statt. Dr. Elaine Keener wird von ihrem Freund sitzengelassen. Die Wahrsagerin Christine Taylor soll ihr die Zukunft vorhersagen.

Die Bankmanagerin Rebecca unterhält sich mit einer obdachlosen Frau, die ihr klarmacht, wie erotisch sie als Chefin auf die männlichen Untergebenen wirken könnte. Sie geht eine Beziehung mit ihrem Kollegen ein, obwohl sie von einem anderen, verheirateten Mann schwanger ist.

Als Rebecca mit ihrer Ärztin eine mögliche Abtreibung bespricht, warnt die Medizinerin, dass es für die 39jährige Rebecca die letzte Chance sein könnte, ein Kind zu bekommen. Rebecca spricht mit dem Vater des Kindes, der die Abtreibung akzeptiert. Sie bricht die Schwangerschaft ab, der Eingriff wird von Dr. Keener durchgeführt. Rebecca weint danach.

Die Schriftstellerin und alleinerziehende Mutter Rose hilft dem seit kurzem in der Nachbarschaft wohnenden Albert. Sie verliebt sich in den kleinwüchsigen Mann. Als er ihr vor ihre Haustür eine Pflanze stellt, geht sie mit einer anderen Pflanze, sich zu revanchieren. Durch die geöffnete Tür sieht sie den halbnackten Albert als er schläft. Albert öffnet die Augen und schaut Rose an, Rose flieht und kehrt Heim. Sie küsst ihren schlafenden Sohn auf den Mund.

Christine Taylor lebt in einer lesbischen Beziehung mit Lilly, die AIDS hat. Lilly bittet einmal ihre Freundin vor dem Einschlafen, dass Christine erzählt, wie die Frauen sich kennengelernt hätten.

Die blinde Carol Faber wohnt zusammen mit ihrer Schwester Kathy, einer Polizistin. Sie unterrichtet die blinde Tochter von Walter. Eines Tages verabredet sie sich mit Walter und verbringt eine Nacht mit ihm. Als Carol später zu Walters Tochter geht, trifft sie ihn im Fahrstuhl, doch Walter sagt kein Wort. Carol erkennt ihn am Geruch, seine Tochter sagt später, ihr Vater würde die Frauen „wie heiße Kartoffeln“ fallen lassen.

Kathy untersucht den Tod ihrer Schulfreundin, die ein Kind gebar, das nach einem Tag starb. Die Obduktion deutet auf einen Suizid durch die Einnahme von Schlaftabletten hin. Carol hört darüber und erfindet eine traurige Liebesgeschichte als den möglichen Hintergrund des Selbstmords.

In der letzten Szene sitzt Elaine Keener alleine in einer Bar. Walter setzt sich zu ihr und spricht sie an.

Kritiken

Mick LaSalle schrieb in der San Francisco Chronicle, die Filmproduzenten hätten sich lange nicht entscheiden können, wie sie den Film vermarkten sollen. Er würde über die weibliche Traurigkeit (sadness) und die gefühlsmäßige Entwurzelung (emotional dislocation) erzählen. Filmkritik von Mick LaSalle

Der Film wurde auf www.cineclub.de als ein ruhiger Film bezeichnet. Die Leistungen der Darsteller, vor allem jene von Cameron Diaz, Calista Flockhart und Holly Hunter, wurden gelobt.

Auszeichnungen

Rodrigo García gewann im Jahr 2000 einen Sonderpreis der Internationalen Filmfestspiele von Cannes. Holly Hunter wurde im Jahr 2001 für den Emmy Award nominiert.

Quellen



Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Gefühle, die man sieht" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:26) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.