Germanikus
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Irm Hermann als Mutter des Germanikus
- Tom Gerhardt
- Moritz Bleibtreu
als Kaiser Titus
- Agnes und seine Brüder
- Basta – Rotwein oder Totsein
- C(r)ook
- Chiko
- Das Haus der Lerchen
- Deadly Shadows
- Der Fakir
- Der kalte Finger
- Elementarteilchen
- Free Rainer – Dein Fernseher lügt
- Im Juli
- Knockin’ on Heaven’s Door
- Lammbock – Alles in Handarbeit
- Lola rennt
- Luna Papa
- München
- Mit meinen heißen Tränen
- Solino
- Speed Racer
- Stadtgespräch
- Taking Sides – Der Fall Furtwängler
- Vom Suchen und Finden der Liebe
- Andreas Hofmann als Bodo
- Sylviane Aissatou Thiam als Saba
- Anke Engelke als Frau Senator
- Rufus Beck als Präfekt
- Gisela Schneeberger als Tusnelda
- Gerhard Polt als Germanikus
Anzeige:
Regie
- Hanns Christian Müller
Drehbuch
- Gerhard Polt
Kamera
- Fred Schuler
Produzent
- Hans Weth
Musik
- Hanns Christian Müller
Erscheinungsjahr
2004Produktionsland
DeutschlandOriginalsprache
DeutschOriginaltitel
GermanikusLänge
95 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
In der Rahmenhandlung gibt Gerhard Polt in einem kleinen Büro der heutigen Zeit eine kabarettistische Sicht der heutigen Zeit über die Ereignisse von damals. Auch die ist hier Thema.Der gefräßige Germane Hermann, später Germanikus, lebt friedlich in einem kleinen Dorf, in Sumpfing. Als man in den Krieg zieht, um gegen die Römer zu kämpfen, bleibt Germanikus zu Hause, um auf Frauen und Kinder aufzupassen. Ungewollt ist er nun das Lustobjekt der gesamten Damenwelt.
Als die Krieger nach einer Niederlage zurückkommen, bemerkt der Anführer Bodo (Andreas Hofmann), dass seine Frau schwanger ist. Germanikus muss fliehen. Daraufhin wird er von Römern gefangengenommen und nach Rom verschleppt.
Dort wird er von der findigen Geschäftsfrau Tusnelda (Gisela Schneeberger) als Sklave gekauft. Schnell steigt er in ihrer Gunst. Trotzdem will er fliehen, was ihm auch gelingt. In einem Bordell verliebt er sich in die schwarze Saba (Sylviane Aissatou Thiam), die diese Liebe aber nicht erwidert. Dort rennt er dem Präfekten in die Arme und wird zum Vorkoster des Kaisers. Er überlebt einen ihm auf Befehl des Präfekten vorgesetzten Fliegenpilz (sein Leibgericht), der Kaiser nicht. Germanikus flieht, wird aber wieder, diesmal zusammen mit Saba, gefasst. Beide müssen nun gegen einen Tiger in der Arena kämpfen, der zu ihrem Glück Sabas 'Haustiger' ist. Wieder versucht der Präfekt Germanikus, diesmal mit Gift, zu töten. Doch versehentlich stirbt der Kaiser daran und Germanikus wird zum neuen Kaiser ausgerufen. Nun kann er in Ruhe mit seiner neuen Frau Saba in seine geliebte Heimat zurück.
Informationen
- Historischer Kontext: In der Zeit, in der der Film spielt, beginnt die sogenannte Völkerwanderung, in der verschiedene Völker größtenteils durch Europa zogen. Germanikus als Kaiser des Römischen Reiches ist sozusagen ein Vorgriff in der Geschichte. Hundert Jahre später herrschte der erste germanische König. Später, als Westrom vollkommen untergegangen war, siedelten verschiedene germanische Stämme in Italien.
- Der Name Germanikus taucht in den Annalen von Tacitus auf. Germanicus ist hier kein Germane, sondern Römer, der den Krieg gegen die Germanen leitet.
- Die Dreharbeiten zu GERMANIKUS fanden in den Cinecittà-Studios in Rom statt, wo unter anderem ein halbes nachgebaut wurde. Kurz vorher wurden hier Teile von Gangs of New York von Martin Scorsese gedreht.
- Der Film wurde mehrmals nachgeschnitten und nachsynchronisiert, nach Differenzen zwischen Produzent und Regisseur, so Hanns Christian Müller im Interview. Ursprünglich sollte der Film Ende 2001 (dem Jahr, in dem er gedreht wurde) in die Kinos kommen. Tatsächlich kam er erst 2004. Polt äußerte sich in der SZ über die Verzögerung: Er sei "stinksauer".
- Die Kritiken über diesen Film fielen trotz des Staraufgebotes größtenteils schlecht aus.
Weblinks
- Germanicus bei Filmportal.de
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Germanikus" (Stand:
Wed, Apr 30th 2008, 03:55)
aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.
Dieser Text steht unter der
GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.
