Ghost in the Shell 2: Innocence
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Gerald Paradies
- Joey D'Auria
- Naoto Takenaka
- Erich Räuker
- Michael McCarty
- Yutaka Nakano
- Hasso Zorn
- William Frederick Knight
- Tamio Ōki
- Christin Marquitan
- Mary Elizabeth McGlynn
- Atsuko Tanaka
- Klaus-Peter Grap
- Crispin Freeman
- Kōichi Yamadera
- Tilo Schmitz
- Richard Epcar
- Akio Ōtsuka
- 'Batō'
Regie
- Mamoru Oshii
Drehbuch
- Mamoru Oshii
Kamera
- Miki Sakuma
Schnitt
- Junichi Uematsu
Produzent
- Toshio Suzuki
Musik
- Kenji Kawai
Erscheinungsjahr
2004Produktionsland
JapanOriginalsprache
JapanischOriginaltitel
イノセンス (Innocence)Länge
95 MinutenAltersfreigabe (FSK)
16 JahreHandlung
Im Jahr 2032 leben Menschen mit Cyborgs und Puppen (Roboter ohne menschliche Eigenschaften) zusammen. Batō, ein Cyborg mit mechanischem Körper, der für eine Eliteeinheit der Polizei arbeitet, soll mit einem Kollegen in einer von weiblichen Puppen begangenen Mordserie recherchieren. Wie sie herausfinden, hat jemand junge Mädchen entführt, um ihre Seele (im Film Ghost genannt) in Sexpuppen der Firma LOCUS SOLUS zu transferieren, da manche Kunden nach mehr als einer robotoiden Puppe verlangen. Es ist aber so, dass der Geist der kleinen Mädchen in den Puppen noch Speicher frei lässt, um Martial-Arts-Programme zu installieren. Die aufwendigen Puppen verschafften sich so Zugang zu elitären Kreisen, wo ihre Killerprogramme starteten. Hinter allem scheint zunächst ein Netzwerk aus Yakuza und politischer Kriminalität zu stecken.Die Suche nach dem Urheber der Verschwörung führt die beiden Polizisten in eine ehemalige Sonderwirtschaftszone, jetzt ein gesetzloses Gebiet, wo sie sich mit dem Hacker Kim auseinandersetzen, in der sie Hackingangriffen auf ihren Verstand ausgesetzt sind und sich so nie sicher sind, ob sie sich wirklich in der Realität befinden. Batō wird, wie sich herausstellt, dort von Major Motoko Kusanagi unterstützt, seiner ehemaligen Vorgesetzten, die sich nun als Programm 2501 im globalen Netzwerk verbreitet hat (siehe Ghost in the Shell).
Gegen Ende des Films entdecken sie in einer Offshore-Roboterfabrik von LOCUS SOLUS, dass die Killerprogramme vom – inzwischen von der Yakuza ermordeten – Versandleiter LOCUS SOLUS’ installiert wurden, um so Aufmerksamkeit auf die illegalen Aktivitäten zu lenken.
Auszeichnungen
Der Film wurde auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes im Jahr 2004 gezeigt. In der Vergangenheit waren insgesamt lediglich sechs Animationsfilme für die Goldene Palme nominiert worden. Press Release - Ghost in the Shell:InnocenceKritik
Lexikon des Internationalen Films: Eindrucksvolle Fortsetzung des gleichnamigen Anime-Klassikers aus dem Jahr 1995, die formal einen Höhepunkt des Genres markiert und inhaltlich reizvoll, wenn auch mitunter etwas plakativ an die philosophischen Diskurse um die Seele von Mensch und Maschine anknüpft.Animationstechnik
Im Film werden hochauflösend und photorealistisch gezeichnete oder gerenderte Szenen mit im Animestil gezeichneten Personen bevölkert.Musik
Das Lied am Ende des Films, Follow Me, wird von der Sängerin gesungen. Der Text stammt von Herbert Kretzmer und Hai Shaper, die Musik von Joaquín Rodrigo.Einzelnachweise
Weblinks
- Ghost in the Shell: Innocence (englisch)
- Adobe Software: im Film verwendete Effekte (japanisch)
- Videoclips von den Cannes Filmfestspielen (english/französisch)
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Ghost in the Shell 2: Innocence" (Stand:
Fri, May 9th 2008, 19:53)
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