Hector, der Ritter ohne Furcht und Tadel

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Pasquale Festa Campanile

Drehbuch

  • Giuseppe Moccia

Kamera

  • Marcello Masciocchi

Musik

  • Guido

Erscheinungsjahr

1975

Produktionsland

Italien

Originalsprache

Italienisch

Originaltitel

Il Soldato di ventura

Länge

95 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Hector, der Ritter ohne Furcht und Tadel (auch Hector, Ritter ohne Furcht und Tadel) ist ein Spielfilm aus dem Jahr 1975 (Kinostart in Deutschland: 19. Mai 1976). Er ist auf den Hauptdarsteller Bud Spencer zugeschnitten, der den italienischen Volkshelden Ettore Fieramosca (Hector Fieramosca) spielt.

Handlung

Apulien im Jahr 1504: Auf italienischem Boden tobt ein Krieg zwischen Spanien und Frankreich. Die Franzosen belagern die von den Spaniern gehaltene Festung Barletta. Während die eingeschlossenen Spanier in der Stadt Hunger leiden, halten die Franzosen demonstrativ ein fürstliches Festmahl vor der Stadtmauer ab.

Der Condottiere Hector Fieramosca, ein italienischer Söldnerführer, schließt sich mit seinen Kameraden den Spaniern an, für die der Krieg schon verloren scheint. Durch Hectors Anwesenheit sind die Karten neu gemischt. Von der französischen Tafelrunde provoziert, schnappt Hector sich das einzig verbliebene essbare Tier in der Festung – ein Spanferkel –, reitet vor die Stadttore und schleudert es den Franzosen auf die Tafel.

Der Herzog von Orleans verlangt Satisfaktion für diesen Affront und schlägt zur Lösung des Konflikts siegesgewiss ein Turnier vor: 13 Franzosen sollen gegen 13 Italiener antreten.

Hector wird zum Ritter geschlagen. Den dreitägigen Waffenstillstand nutzt er, um eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen und zu trainieren.

An einem Strand kommt es zum letzten Duell. Nicht alle von Hector ausgesuchten Mitstreiter erweisen sich als kampftauglich, doch der „Ritter ohne Furcht und Tadel“ besiegt die Franzosen nahezu im Alleingang. Die blamierten Franzosen ziehen ab, die Ehre der Spanier ist dank ihrer italienischen Kampfgenossen wiederhergestellt.

Hintergrund

Inhaltlich lehnt sich der Film an die Novelle „Ettore Fieramosca“ (1833, „Die Herausforderung von Barletta“) des italienischen Schriftstellers Massimo D'Azeglio an. Diese hat wiederum eine Begebenheit während der Italienische Kriege, die sogenannte Disfida di Barletta (1503), zum Thema. Mehr dazu in der Biografie des italienischen Söldnerführers Ettore Fieramosca.

Das Reiterduell am Strand ist eine Parodie auf die Schlachtszenen von Anthony Manns El Cid (1961, mit Charlton Heston und Sophia Loren).

Das Filmbudget von 10 Millionen US-Dollar war für einen Bud-Spencer-Film außergewöhnlich hoch. In Originalgröße wurden Kriegs- und Belagerungsmaschinen nach zeitgenössischen Vorlagen Leonardo da Vincis gebaut. Für die Kulissen wurde die spätmittelalterliche Architektur von Barletta rekonstruiert. 300 Arbeiter, Maurer, Schlosser und Schreiner stampften in 38 Tagen einen Nachbau der Festung aus dem Boden, für den 4.500 Tonnen Material verbaut wurden. Zur Unterbringung der Darsteller, Komparsen und Requisiten entstand zudem eine zweite kleine „Stadt“ um die Filmstadt. Die Ausstattung übernahm mit Pier Luigi Pizzi einer der renommiertesten italienischen Bühnen- und Kostümbildner.

Kritiken

Lexikon des internationalen Films: Mit einigem Aufwand an Material und n inszenierte Bud-Spencer-Klamotte.

Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Hector, der Ritter ohne Furcht und Tadel" (Stand: Thu, Apr 3rd 2008, 00:35) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.