Hector, der Ritter ohne Furcht und Tadel
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Franco Agostini als Romanello da Forli
- Frédéric de Pasquale als Bailar
- Antonio Orlando als Carellario
- Mario Pilar als Salomone
- Eros Pagni als Capoccio
- Mariano Rigillo als Albimonte
- Renzo Palmer als Ludovico
- Mario Scaccia als Consalvo
- Jacques Herlin als Pavedes
- Jacques Dufilho als Mariano de Trani
- Oreste Lionello als Giovenale
- Gino Pernice als Fanfulla
- Marc Porel als Herzog von Nemour
- Angelo Infanti als Graiano d’Asti
- Andréa Ferréol als Leonora
- Philippe Leroy als La Motte
- Enzo Cannavale als Bracalone
- Bud Spencer
als Hector Fieramosca
- Aladin
- Auch die Engel essen Bohnen
- Banana Joe
- Benutzer:Omerzu/Test
- Bud, der Ganovenschreck
- Buddy haut den Lukas
- Charleston – Zwei Fäuste räumen auf
- Das Krokodil und sein Nilpferd
- Der Bomber
- Der Große mit seinem außerirdischen Kleinen
- Die Miami Cops
- Die rechte und die linke Hand des Teufels
- Die Troublemaker
- Eine Faust geht nach Westen
- Gott vergibt … wir beide nie
- Heute ich… morgen Du!
- Plattfuß in Afrika
- Plattfuß räumt auf
- Sie nannten ihn Mücke
- Sie nannten ihn Plattfuß
- Vier Fäuste für ein Halleluja
- Vier Fäuste gegen Rio
- Vier Fäuste gegen Rio
- Vier für ein Ave Maria
- Vier Fliegen auf grauem Samt
- Zwei außer Rand und Band
- Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle
- Zwei Missionare
- Zwei sind nicht zu bremsen
- Zwei wie Pech und Schwefel
Regie
- Pasquale Festa Campanile
Drehbuch
- Giuseppe Moccia
Kamera
- Marcello Masciocchi
Musik
- Guido
Erscheinungsjahr
1975Produktionsland
ItalienOriginalsprache
ItalienischOriginaltitel
Il Soldato di venturaLänge
95 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Apulien im Jahr 1504: Auf italienischem Boden tobt ein Krieg zwischen Spanien und Frankreich. Die Franzosen belagern die von den Spaniern gehaltene Festung Barletta. Während die eingeschlossenen Spanier in der Stadt Hunger leiden, halten die Franzosen demonstrativ ein fürstliches Festmahl vor der Stadtmauer ab.Der Condottiere Hector Fieramosca, ein italienischer Söldnerführer, schließt sich mit seinen Kameraden den Spaniern an, für die der Krieg schon verloren scheint. Durch Hectors Anwesenheit sind die Karten neu gemischt. Von der französischen Tafelrunde provoziert, schnappt Hector sich das einzig verbliebene essbare Tier in der Festung – ein Spanferkel –, reitet vor die Stadttore und schleudert es den Franzosen auf die Tafel.
Der Herzog von Orleans verlangt Satisfaktion für diesen Affront und schlägt zur Lösung des Konflikts siegesgewiss ein Turnier vor: 13 Franzosen sollen gegen 13 Italiener antreten.
Hector wird zum Ritter geschlagen. Den dreitägigen Waffenstillstand nutzt er, um eine schlagkräftige Truppe zusammenzustellen und zu trainieren.
An einem Strand kommt es zum letzten Duell. Nicht alle von Hector ausgesuchten Mitstreiter erweisen sich als kampftauglich, doch der „Ritter ohne Furcht und Tadel“ besiegt die Franzosen nahezu im Alleingang. Die blamierten Franzosen ziehen ab, die Ehre der Spanier ist dank ihrer italienischen Kampfgenossen wiederhergestellt.
Hintergrund
Inhaltlich lehnt sich der Film an die Novelle „Ettore Fieramosca“ (1833, „Die Herausforderung von Barletta“) des italienischen Schriftstellers Massimo D'Azeglio an. Diese hat wiederum eine Begebenheit während der Italienische Kriege, die sogenannte Disfida di Barletta (1503), zum Thema. Mehr dazu in der Biografie des italienischen Söldnerführers Ettore Fieramosca.Das Reiterduell am Strand ist eine Parodie auf die Schlachtszenen von Anthony Manns El Cid (1961, mit Charlton Heston und Sophia Loren).
Das Filmbudget von 10 Millionen US-Dollar war für einen Bud-Spencer-Film außergewöhnlich hoch. In Originalgröße wurden Kriegs- und Belagerungsmaschinen nach zeitgenössischen Vorlagen Leonardo da Vincis gebaut. Für die Kulissen wurde die spätmittelalterliche Architektur von Barletta rekonstruiert. 300 Arbeiter, Maurer, Schlosser und Schreiner stampften in 38 Tagen einen Nachbau der Festung aus dem Boden, für den 4.500 Tonnen Material verbaut wurden. Zur Unterbringung der Darsteller, Komparsen und Requisiten entstand zudem eine zweite kleine „Stadt“ um die Filmstadt. Die Ausstattung übernahm mit Pier Luigi Pizzi einer der renommiertesten italienischen Bühnen- und Kostümbildner.
Kritiken
Lexikon des internationalen Films: Mit einigem Aufwand an Material und n inszenierte Bud-Spencer-Klamotte.Weblinks
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Hector, der Ritter ohne Furcht und Tadel" (Stand:
Thu, Apr 3rd 2008, 00:35)
aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.
Dieser Text steht unter der
GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.
