Hinter dem Rampenlicht

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Bob Fosse

Drehbuch

  • Bob Fosse

Kamera

  • Giuseppe Rotunno

Schnitt

  • Alan Heim

Produzent

  • Robert Allen Aurthur

Musik

  • Ralph Burns

Erscheinungsjahr

1979

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

All That Jazz

Länge

123 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Hinter dem Rampenlicht ist ein US-amerikanischer Spielfilm, der hinter die Kulissen von Musicalproduktionen blickt, aus dem Jahre 1979.

Handlung

Mit der Figur des Choreografen Joe Gideon schuf Bob Fosse sein Alter Ego. Gideon ist wie Fosse ein erfolgreicher Regisseur und Choreograph am Broadway, der gerade eine neue Show vorbereitet. In dieser Show spielt auch seine Ex-Frau Audrey Paris, mit der er jedoch kaum noch Kontakt hat. Enger ist seine Kontakt zu seiner Tochter Michelle, die Tänzerin werden möchte. Gideon ist müde von beruflichen und privaten Konflikten und steckt in einer psychischen Krise. In seinen Tag-Nachtträumen erscheint ihm ein Todesengel in der Person der schönen Angelique. Nur ihr öffnet er sich und erzählt von seiner Vergangenheit, den Sinn seiner Kunst und dem Unsinn des Todes. Der Workaholic erleidet schließlich einen Herzanfall. Nachdem er im Krankenhaus eine Narkose erhalten hat, erscheint es ihm, als würde er eine Show inszenieren, in der die Frauen seines Lebens auftreten. Die Operation gelingt, doch kurz darauf bekommt er einen weiteren Herzanfall, der zum Tode führt.

Hintergrund

Die Film Hinter dem Rampenlicht ist einerseits ein Film mit faszinierenden Choreografien des Ausnahmekünstlers Bob Fosse, der genaue Einblicke in die Probenarbeit am Broadway gibt, andererseits ein irritierendes Selbstportrait. Roy Scheider als Joe Gideon ist Bob Fosse. Fosse erlitt selbst bei Probenarbeiten einen Herzinfarkt. Diese Erfahrungen verarbeitete er in diesem Film. Der einzige Unterschied: er lässt seinen Joe Gideon sterben. Bob Fosse erlitt allerdings Jahre später kurz vor der Premiere einer Broadwayshow ebenfalls seinen zweiten Herzanfall, an dem er 1987 starb.

Kritiken

Auszeichnungen

Der Film erhielt 9 Oscarnominierungen und gewann 1980 schließlich vier: Bestes Szenenbild, Beste Kostüme, Bester Schnitt und Beste Musik. Bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes 1980 gewann der Film gemeinsam mit Akira Kurosawas die Goldene Palme.

2001 wurde er aufgenommen in das „National Film Registry“ der Library of Congress.

Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Hinter dem Rampenlicht" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:26) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.