Hot Shots! – Die Mutter aller Filme
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Kristy Swanson als Kowalski
- Kevin Dunn
als James Block
- 1492 – Die Eroberung des Paradieses
- 1492 – Die Eroberung des Paradieses
- Außer Kontrolle
- Blue Steel
- Chaplin
- Dave
- Der gebuchte Mann
- Echoes – Stimmen aus der Zwischenwelt
- Fast Helden
- Fegefeuer der Eitelkeiten
- Godzilla (1998)
- Mad Love – Volle Leidenschaft
- Mama, ich und wir zwei
- Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses
- Spiel auf Bewährung
- Spiel auf Zeit
- Transformers
- Lloyd Bridges als Thomas Benson
- Valeria Golino
als Ramada Thompson
- 36 tödliche Rivalen
- Actrices – oder der Traum von der Nacht davor
- Blackout – Ein Detektiv sucht sich selbst
- Fürchten und Lieben
- Flucht aus L.A.
- Four Rooms
- Frida
- Gefühle, die man sieht
- Hot Shots! Der zweite Versuch
- Hotel (2001)
- Indian Runner
- Lampedusa
- Ludwig van B. – Meine unsterbliche Geliebte
- Rain Man
- Verliebt in die Gefahr
- Charlie Sheen
als Topper Harley
- Catchfire
- Deadfall
- Die drei Musketiere (1993)
- Die Indianer von Cleveland II
- Die rote Flut
- Die Verschwörung im Schatten
- Ferris macht blau
- Free Money
- Good Advice – Guter Rat ist teuer
- Hot Shots! Der zweite Versuch
- Interceptor
- Men at Work
- Money Talks – Geld stinkt nicht
- Navy Seals – Die härteste Elitetruppe der Welt
- Platoon
- Rookie – Der Anfänger
- Scary Movie 3
- Scary Movie 3
- Scary Movie 4
- Tödliche Geschwindigkeit
- The Arrival – Die Ankunft
- The Chase
- Under Pressure
- Wall Street (1987)
- Wisdom – Dynamit und kühles Blut
- Young Guns
- Cary Elwes
als Kent Gregory
- Another Country
- … denn zum Küssen sind sie da
- Bram Stoker’s Dracula
- Das Dschungelbuch (1994)
- Der Dummschwätzer
- Die Braut des Prinzen
- Ella – Verflixt & Zauberhaft
- Georgia Rule
- Glory
- Papst Johannes Paul II.
- Robin Hood – Helden in Strumpfhosen
- Saw
- Shadow of the Vampire
- Tage des Donners
- The Cat’s Meow
- The Chase
- The Informant
- Twister
- Uprising – Der Aufstand
Regie
- Jim Abrahams
Drehbuch
- Pat Proft
Kamera
- Bill Butler
Schnitt
- Eric A. Sears
Produzent
- Bill Badalato
Musik
- Sylvester Levay
Erscheinungsjahr
1991Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Hot Shots!Länge
81:16 MinutenAltersfreigabe (FSK)
ab 6 JahreHandlung
Vor einigen Jahren hat sich US-Navy-Pilot Topper Harley nach einem traumatischen Erlebnis von der US-Armee getrennt und lebt nun bei einem Indianerstamm. Doch er wird erneut gebraucht und so holt ihn die Navy für die geheime Operation „Schläfriges Wiesel“ mit den Kampfjets des Typs „Oscar Entenweich“ wieder zurück in den aktiven Dienst.Seine „Elitetruppe“ ist ein wirrer Haufen von kurzsichtigen, seelisch gestörten oder einfach unfähigen Piloten unter der Leitung des unzurechnungsfähigen Admiral Benson, dessen gesamter Körper nach zahllosen Kriegseinsätzen, von denen er nur allzu gern berichtet, fast nur noch aus Ersatzteilen besteht. Mit im Team sind unter anderem auch der halb blinde Jim „Fischauge“ Pfaffenbach, Pete „Strahlemann“ Thompson und Toppers Rivale Kent Gregory, der die gleiche Frau begehrt wie er: die schöne Psychiaterin Ramada.
An Bord des Flugzeugträgers S.S. Essess ziehen die Männer in die Schlacht, wobei die Erinnerung an von Jägern erlegte Väter Topper Harley ebenso zu schaffen macht wie die Versuche seines skrupellosen Staffelführers, die Mission zu sabotieren.
Cineastische Würdigung und Highlights
Eigentlich als Parodie zu bekannten Flugzeug-Filmen, insbesondere zu Top Gun aufgezogen und auch in so manchen Sequenzen daran angelehnt, entfaltet der Film ein wahres Eigenleben, das über weite Strecken trägt. Brüche im Erzählverlauf sind eher selten. So finden sich sehr intensive Stimmungsbilder, die in ihrer Aufmachung teilweise sogar über die Qualität der benutzten Vorlagen hinausgehen und sich damit in die hochwertigsten Aufnahmen der Werke aus der Zeit des Films einreihen. Quasi erleichternd ist wiederholt die dargestellt Selbstironie der agierenden Personen. Auflockernd wirkt ein gewisser Anteil an einfachem Klamauk, teils in Form eines Running Gags oder als ein mehrfach variiertes Thema.Beispielsweise brät Topper Harley in einer Liebes-Szene ein Ei und weitere Nahrungsmittel auf dem Bauch der Psychiaterin Ramada. Gekonnte Schnitte, wohl dosierte Beleuchtung und passende Geräuscheffekte gepaart mit für die Darstellung konzipierten Spezialeffekten spielen mit den im Gegensatz hierzu stehenden Alltagserfahrungen des Zusehers und lassen die Sequenz so zu einem besonderen Kapitel Kino-Geschichte der phantasievollen Art werden.Das Vorhandensein einer Hommage an andere Filmwerke, wie etwa die Lebensmittel-Szene in 9½ Wochen oder die Anlehnung an ein filmisches Frühwerk von Madonna The Egg Movie drängen sich auf.
Hintergrund
Die Szenen auf dem Flugzeugträger wurden auf einem hölzernen Deck gedreht, das auf eine gebaut worden war. Die benutzten Flugzeuge sind Folland Gnats.Der Name Topper Harley bezieht sich auf den Motorroller von Harley Davidson, Modell Topper, im Film bewegt er jedoch eine Honda Transalp. Sein richtiger Vorname ist Sean, wie man kurz erkennen kann, als er seinen Ausweis zeigt.
Parodierte Vorlagen
Hot Shots parodiert unter anderem die folgenden Filme:- Top Gun (Großteil der Handlung)
- Der mit dem Wolf tanzt
- 9½ Wochen (Bett- bzw. Kochszene)
- Superman/Superman II (Szene während Only You)
- Rocky (Szene während Only You)
- Vom Winde verweht (Szene während Only You)
- Full Metal Jacket (Anschreien im Schlafraum)
- Ein Offizier und Gentleman
- Platoon
- Die fabelhaften Baker Boys
- S.O.S. – Feuer an Bord
- Der Widerspenstigen Zähmung (1967)
- Der Mann mit dem goldenen Colt
- Der Marathon-Mann
- Der Augenzeuge
- Der Stoff, aus dem die Helden sind
- No Way Out – Es gibt kein Zurück
- Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug (Rückkehr vom Flugeinsatz)
- Rambo 2 – Der Auftrag
Deutsche Synchronisation
Hot Shots! ist einer der wenigen Filme, in denen die deutsche Synchronisation zusätzliche Gags eingebaut hat. So wirft Topper Harley in einer Szene eine Münze in einen Schrankenautomaten und sagt in der deutschen Version: „Der Trick mit den alten Knöpfen funktioniert noch!“An anderer Stelle (zu Beginn des Films) wird Football auf dem Deck des Flugzeugträgers gespielt; ein Crewmitglied fängt den Ball und fällt über Bord, wobei man ihn noch „Drei zu Eins!“ rufen hört. In der englischen Version ist nur das Schreien zu hören.
Auszeichnungen und Einspielergebnisse
- 3,95 Millionen deutsche Kinobesucher sahen Hot Shots. Dafür gab es die Goldene Leinwand.
- In den USA spielte der Film 69,47 Millionen US-Dollar ein und kam damit auf Platz 18 der amerikanischen Jahrescharts 1991. Bei Produktionskosten von etwa 26 Millionen Dollar konnte die Parodie weltweit 181 Millionen Dollar einspielen.
Fortsetzung
1993 folgte vom selben Team die Fortsetzung Hot Shots! Der zweite Versuch, der insbesondere Sylvester Stallone in Rambo 2 – Der Auftrag parodierte. Richard Crenna spielte in beiden Produktionen in gleicher Funktion als Oberst und Rambos Vorgesetzter mit. Die Filmhandlung dreht sich um eine Geiselbefreiung von US-Soldaten im von Diktator Saddam beherrschten Irak. Komiker Rowan Atkinson hat als gefangengehaltener Wissenschaftler (gefoltert durch Schnürsenkel-Zusammenbinden!) einen Gastauftritt. Der Film bezeichnete sich selbst als damals blutigster Action-Streifen der Filmgeschichte: zahllose Wachsoldaten werden eher satirisch gemetzelt, wobei ein Body Count am Bildrand mitläuft.Kritiken
- epd Film: „Abrahams serviert Gags von jener Geschmacklosigkeit, die bereits das Erfolgsrezept der Nackte Kanone-Filme ausmachte. (...) An die Grundlagen der amerikanischen Begeisterung für alles Militärische rührt "Hot Shots" jedenfalls nicht, und nie reicht die Subversivität seines Humors an die von Militärsatiren wie Catch 22 oder M*A*S*H heran.“epd Film Nr. 12/1991, Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik, Frankfurt a.M., S. 36-37
- Das Lexikon des internationalen Films urteilt: „Eine überwiegend grobe Parodie auf den Erfolgsfilm „Top Gun“, die leisen Untertönen nicht traut und auf Klamauk setzt; nur in wenigen Momenten wirklich lustig.“ Lexikon des internationalen Films, CD-ROM-Ausgabe, Systhema, München 1997
- Positif: „Die da und dort aufgegriffenen Ideen werden mühsam aneinandergereiht, da die ideenlose Regie das nicht existierende Drehbuch nicht ersetzen kann.“Positif Nr. 369, November 1991, Paris, S. 43 (Les idées prises ici ou là s'enchaînent laborieusement les unes aux autres puisque la réalisation, par son absence totale d'invention, ne peut compenser un scénario inexistant.)
- Die Revue du cinéma findet die Anspielungen auf andere Filme willkürlich, und es fehle eine echte Handlung. Ansonsten jedoch sei der Film gut zur Zerstreuung geeignet.Revue du cinéma, Nr. 476, November 1991, Paris, S. 42
Einzelnachweise
Weblinks
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Hot Shots! – Die Mutter aller Filme" (Stand:
Sun, May 11th 2008, 07:50)
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