Hudson Hawk – Der Meisterdieb

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Michael Lehmann

Drehbuch

  • Steven E. de Souza

Kamera

  • Dante Spinotti

Schnitt

  • Michael Tronick

Produzent

  • Joel Silver

Musik

  • Michael Kamen

Erscheinungsjahr

1991

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Hudson Hawk

Länge

96 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

16 Jahre
Hudson Hawk – Der Meisterdieb (1991) ist eine US-amerikanische Action-Komödie von Regisseur Michael Lehmann. Bruce Willis spielt die Titelrolle, einen cleveren Meisterdieb. Weitere Darsteller sind Danny Aiello, Andie MacDowell, James Coburn und CSI-Miami-Star David Caruso. Außerdem noch dabei ist Sandra Bernhard, bekannt aus der Sitcom "Roseanne".

Handlung

Eddie Hawkins, genannt „Hudson Hawk“, ist ein ehemaliger Safeknacker und Meisterdieb – und gerade frisch aus dem Gefängnis entlassen. Bevor er jedoch dazu kommt, endlich wieder einen seiner geliebten Cappuccino zu trinken, wird er von gleich mehreren Parteien (darunter die Mafia und die CIA) zu verschiedenen Kunstrauben erpresst.

Hawkins macht sich an die Arbeit und stellt bald fest, dass hinter all diesen Aktionen eine mysteriöse Firma namens „Mayflower Industries“ steht; deren Inhaber, das durchgeknallte Millionärsehepaar Darwin und Minerva Mayflower, wollen mithilfe von in den Kunstwerken verborgenen Metallfragmenten die „Macchina del Oro“ fertigstellen, eine von Leonardo Da Vinci entwickelte Maschine zur Goldherstellung. Dafür brauchen sie vor allem drei von Da Vincis Werken, die Sforza, den und den Helikopter.

Anna Baragli, Kunstspezialistin und Geheimagentin einer Spionageabwehrorganisation des Vatikan, heftet sich an Hudson Hawks Fersen und verliebt sich bald in ihn. Dennoch versucht sie, ihn am Stehlen des Codex aus dem Petersdom zu hindern; ihre Organisation hat ein Abkommen mit CIA-Mann George Kaplan getroffen, um an die Hintermänner der Verschwörung heranzukommen.

Hawk muss bald feststellen, dass nicht nur Kaplan, sondern auch sein bester Freund Tommy Five-Tone für die Mayflowers arbeiten. Tommy und er können jedoch mit einem Trick entkommen und beschließen, ihren Gegnern gemeinsam mit Anna das Handwerk zu legen. Dabei werden sie von einer ganzen Reihe Agenten der Mayflowers gejagt, denen sie schließlich auch in die Hände fallen. Auf Da Vincis Schloss, wo die „Macchina dell'oro“ fertigstellt werden soll, kommt es zum Showdown zwischen Hawks Team, den Mayflowers und Kaplans Männern.

Hawk wird gezwungen, das zentrale Modul der Maschine zu montieren, macht dabei aber absichtlich einen Fehler – mit katastrophalen Folgen: das halbe Schloss fliegt in die Luft, als Darwin Mayflower Gold zu produzieren versucht, Hawk und Anna entkommen in einem von Da Vincis primitiven Fluggeräten. Schließlich kommen sie vor dem Hintergrund der brennenden Burg endlich zur Ruhe – und Hudson Hawk zu seinem Cappuccino.

Hintergrund

  • Isabella Rossellini war ursprünglich für die Rolle der Anna vorgesehen, wurde aber später durch Maruschka Detmers (St. Pauli Nacht) ersetzt. Da diese wegen Rückenbeschwerden das Projekt verlassen musste, sprang Andie MacDowell ein.


  • Der Film verwendet einen wirren Mix verschiedener Verschwörungstheorien und Bezüge auf andere Filme – vor allem die populären Our Man Flint-Filme mit James Coburn aus dem 60er Jahren.


  • Ein wesentlicher Bestandteil des Films sind die Gesangseinlagen von Bruce Willis und Danny Aiello. Ihre Songs sind auch im Soundtrack des Films enthalten.


Rezeption

Hudson Hawk wurde von der Kritik spektakulär verrissen, die Einnahmen an den Kinokassen waren sehr gering: bei Kosten von 65 Millionen US-Dollar spielte der Film in den USA nur 17,2 Millionen ein. Es folgten die Goldene Himbeere für den schlechtesten Regisseur, das schlechteste Drehbuch und den schlechtesten Film. Die Macher schrieben dies vor allem den teils chaotischen Dreharbeiten und dem ständig umgeänderten Drehbuch zu.

Bruce Willis zog sich in der Folgezeit vom Drehbuchschreiben zurück und konzentrierte sich auf seine Arbeit als Schauspieler.

Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Hudson Hawk – Der Meisterdieb" (Stand: Tue, Apr 1st 2008, 23:19) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.