Hudsucker – Der große Sprung

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Ethan Coen

Drehbuch

  • Sam Raimi

Kamera

  • Roger Deakins

Schnitt

  • Thom Noble

Produzent

  • Ethan Coen

Musik

  • Carter Burwell

Erscheinungsjahr

1994

Produktionsland

UK

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

The Hudsucker Proxy

Länge

111 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

6 Jahre
Hudsucker – Der große Sprung (Originaltitel: The Hudsucker Proxy, USA 1994) ist ein Film der Brüder Ethan und Joel Coen, die neben der Regie auch für das Drehbuch verantwortlich waren. Neben Tim Robbins spielen Jennifer Jason Leigh und Paul Newman in den Hauptrollen.

Handlung

Der Film erzählt die Geschichte von Norville Barns (Tim Robbins), einem naiven, aber liebenswerten Dorftrottel aus Muncie, Indiana, der zum Präsidenten eines multinationalen Konzerns gemacht wird.

Als der Aktienkurs des Konzerns schwindelerregende Höhen erreicht hat, beschließt der Firmengründer und Vorstandsvorsitzende Waring Hudsucker, sich durch einen kühnen Sprung durch das geschlossene Fenster das Leben zu nehmen. Daraufhin beschließen die weiteren Vorstandsmitglieder, selbst die Aktienmehrheit an sich zu reißen. Als Maßnahme, um zunächst den Kurs zu drücken, machen sie den Deppen Barns aus der Postabteilung zu ihrem neuen Vorsitzenden. Dieser durchkreuzt jedoch deren Pläne, als er den Hula-Hoop-Reifen erfindet, der zu einem echten Verkaufsschlager wird. Mit seinem Erfolg verändert sich auch seine Persönlichkeit – er wird zu einem arroganten Machtmenschen und verspielt so seine Sympathien in der Öffentlichkeit und bei der ehrgeizigen Journalistin Amy Archer (Jennifer Jason Leigh).

Um ihn endgültig loszuwerden, lässt das Vorstandsmitglied Sidney Mussburger (Paul Newman) ihn für verrückt erklären und befiehlt seine Einlieferung in eine Nervenheilanstalt. Norville will sich daraufhin – wie sein Vorgänger – vom Hudsuckergebäude stürzen, entscheidet sich jedoch in letzter Sekunde um. Doch er stolpert und stürzt herunter, wird aber von dem geheimnisvollen Moses gerettet, der die Uhr des Gebäudes anhält und damit auch die Zeit. Während Norvilles Sturz dadurch abgebremst wird und er in der Luft „hängt“, erscheint ihm der Geist von Waring Hudsucker. Er erklärt ihm, dass er in seinem letzten Brief sein Vermögen und sein Unternehmen seinem Nachfolger vermacht hat.

Norville ist damit wieder der Eigentümer der Firma. Er rächt sich an Mussburger und lässt ihn ins Sanatorium bringen, während er sich mit Amy versöhnt und wenig später den Frisbee erfindet.

Erfolg

Der Film hatte mit 25 Mio. US-Dollar das bis dahin größte Budget eines Coen-Films. Erst die Komödie Ein möglicher Härtefall aus dem Jahr 2003 hatte mit 60 Mio. US-Dollar ein größeres Budget.

An den US-amerikanischen Kinokassen erwies sich der Film dennoch als Flop und spielte dort weniger als 3 Mio. US-Dollar ein.

Auszeichnungen

Hudsucker – Der große Sprung war auf den Filmfestspielen von Cannes für die Goldene Palme als bester Film nominiert, die aber an Quentin Tarantinos Pulp Fiction ging.

Kritiken

{{zitat| Ein hochstilisiertes Plagiat klassischer Hollywood-Komödien, ebenso perfekt wie marionettenhaft, ebenso bizarr wie unpersönlich. Immerhin: ein Fest für Cineasten, die ihr filmhistorisches Wissen abhaken möchten.|Lexikon des Internationalen Films}}

Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Hudsucker – Der große Sprung" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:24) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.