Hunting Party – Wenn der Jäger zum Gejagten wird
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Mark Ivanir als Boris
- Ljubomir Kerekes als Der Fuchs
- Diane Kruger als Mirjana
- Jesse Eisenberg als Benjamin
- James Brolin als Franklin Harris
- Richard Gere
als Simon
- Atemlos
- …und das Leben geht weiter
- Bee Season
- Begegnungen – Intersection
- Chicago (2002)
- Cotton Club
- Darf ich bitten?
- Der 1. Ritter
- Der einsame Job
- Der Schakal (1997)
- Die Braut, die sich nicht traut
- Die Mothman Prophezeiungen
- Dr. T and the Women
- Ein Mann für gewisse Stunden
- Ein Offizier und Gentleman
- Eiskalte Leidenschaft
- Es begann im September
- Gnadenlos
- I’m Not There
- In der Glut des Südens
- Internal Affairs – Trau’ ihm, er ist ein Cop
- König David (1984)
- Miles from Home
- Pretty Woman
- Red Corner – Labyrinth ohne Ausweg
- Sommersby
- The Flock – Dunkle Triebe
- The Hoax
- Untreu
- Yanks – Gestern waren wir noch Fremde
- Zwielicht
- Terrence Howard als Duck
Regie
- Richard Shepard
Drehbuch
- Richard Shepard
Kamera
- David Tattersall
Schnitt
- Carole Kravetz
Produzent
- Scott Kroopf
Musik
- Rolfe Kent
Erscheinungsjahr
2007Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
The Hunting PartyLänge
ca. 96 MinutenHandlung
Der Kameramann Duck trifft 5 Jahre nach dem Krieg in Bosnien seinen für verschollen gehaltenen, ehemaligen Kollegen Simon Hunt wieder, mit dem er 9 Jahre lang als Kriegsberichterstatter in diversen Krisengebieten tätig war. Dieser galt als bester seiner Branche, bis er aufgrund eines Vorfalls im Krieg in Bosnien vor laufender Kamera die Nerven verlor und aufgrund seines Verhaltens gefeuert wurde. Simon , der arbeitslos und verschuldet ist, will Duck dafür gewinnen, Jagd auf den "Fuchs", einen international gesuchten Kriegsverbrecher zu machen. Später stellt sich heraus, daß der Fuchs im Bosnienkrieg die Geliebte von Simon ermordet hat, als er ein Massaker in ihrem Heimatdorf anrichtete. Zusammen mit einem jungen Kollegen machen sie sich auf die Suche nach dem Fuchs. Je näher sie ihm kommen, desto mehr Hass schlägt ihnen aus der örtlichen Bevölkerung entgegen. Da sie für ein Team der CIA gehalten werden, werden sie vom Fuchs entführt und sollen umgebracht werden. In letzter Sekunde werden sie gerettet und es wird ihnen nahegelegt, das Land zu verlassen. Da offensichtlich keine Behörde Interesse daran hat, den Fuchs zu fangen, suchen sie ihn erneut auf und überraschen ihn bei der Jagd. Im Kofferraum des Autos verfrachten sie den Fuchs in das Dorf, in dem er vor Jahren das Massaker anrichtete, setzen ihn auf der belebten Hauptstrasse ab und fahren weg. Die Bewohner des Dorfes erkennen den Fuchs sofort und rennen auf ihn zu, offensichtlich in der Absicht, ihn zu töten.
Kritiken
Manohla Dargis schrieb in der New York Times vom 7. September 2007, der Film sei eine „missglückte Möchtegerne-Satire“. Er beruhe auf einem Artikel, der nicht wirklich witzig sei und sei selbst nicht witzig. Filmkritik von Manohla Dargis, abgerufen am 18. September 2007Robert Koehler schrieb in der Zeitschrift Variety vom 3. September 2007, der Film sei abwechselnd „oberflächlich“ und „amüsant“. Er stehe im Gegensatz zum Film Welcome to Sarajevo, der immer noch der beste Film sei, der westliche Journalisten im Krieg auf dem Balkan zeige. Die Rückblenden, die den Krieg und den früheren Nervenzusammenbruch von Simon zeigen würden, seien für die Handlung problematisch. Richard Gere biete eine der besten Darstellungen seiner Karriere; Terrence Howard wirke unglaubwürdig. Ferner wurden die „starken“ Leistungen der Nebendarsteller James Brolin, Mark Ivanir, Ljubomir Kerekes und Diane Kruger gelobt. Das Produktionsdesign des „talentierten“ Jan Roelf sorge für „knochenharten“ Realismus; die Filmmusik wirke „beunruhigend“. Filmkritik von Robert Koehler, abgerufen am 18. September 2007
Hintergründe
Die Handlung wurde durch den im Oktober 2001 von Scott Anderson in der Zeitschrift Esquire veröffentlichten Artikel What I Did On My Summer Vacation inspiriert. Dort wurde die im Jahr 2001 stattgefundene Suche einer Gruppe westlicher Journalisten nach Radovan Karadžić beschrieben. www.moviejungle.com, abgerufen am 18. September 2007Der Film wurde in Bosnien und Herzegowina sowie in – darunter in Sarajevo und in Zagreb – gedreht. Filming locations für The Hunting Party, abgerufen am 18. September 2007 Er hatte seine Weltpremiere am 3. September 2007 auf den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2007. Die breite Veröffentlichung in den Kinos der USA startete am 14. September 2007; der Kinostart in Deutschland war am 29. November 2007. Premierendaten für The Hunting Party, abgerufen am 18. September 2007
Weblinks
Einzelnachweise
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Hunting Party – Wenn der Jäger zum Gejagten wird" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:24)
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