I Am Legend
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Salli Richardson als Zoe
- Charlie Tahan als Ethan
- Alice Braga als Anna
- Dash Mihok als Alpha
- Willow Smith als Marley Neville
- Will Smith als Robert Neville
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Regie
- Francis Lawrence
Drehbuch
- Akiva Goldsman
Kamera
- Andrew Lesnie
Schnitt
- Wayne Wahrman
Produzent
- James Lassiter
Musik
- James Newton Howard
Erscheinungsjahr
2007Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
I Am LegendLänge
100[http://www.spio.de/fskonline%5CPDF%5C0801%5C112538K.pdf FSK Freigabe] mit Längenangabe MinutenAltersfreigabe (FSK)
16 JahreHandlung
Im Jahr 2009 mutiert ein zur Bekämpfung von entwickeltes onkolytisches Virus und tötet 90 % der Weltbevölkerung. 0,2 % aller Menschen (12 Millionen) sind immun. Die restlichen knapp 600 Millionen Überlebenden entwickeln zunächst Symptome, die der Tollwut gleichen, degenerieren aber bald in einen tierähnlichen Zustand, getrieben nur noch von Hunger und blinder Aggression. Sie reagieren schmerzhaft auf UV-Licht und sind daher nur nach Sonnenuntergang aktiv.Im Jahr 2012 ist der ehemals für das Militär arbeitende Virologe Dr. Robert Neville, der immun gegen das Virus ist, der letzte Überlebende dieser Seuche im allmählich von der Natur zurückeroberten New York City. Er verlor seine Familie bei einem Helikopterunfall während der Evakuierung von Manhattan und hat seitdem nur noch die Schäferhündin Sam seiner Tochter als Gesellschaft.Im Kellerlabor seines Hauses arbeitet er an der Entwicklung eines Heilmittels, das er an infizierten Ratten und Menschen testet. Tagsüber sendet er immer wieder einen Radiofunkspruch, um andere Überlebende auf sich aufmerksam zu machen.
Als Hündin Sam eines Tages beim Jagen einem Hirsch in ein dunkles Gebäude folgt, rettet Robert sie und stellt den Infizierten eine Falle, in die eine junge Frau gerät. Robert testet später im Labor ein im Tierversuch erfolgreiches Gegenmittel an ihr. Ein anderer Infizierter beobachtet Robert bei der Gefangennahme und setzt sich sogar kurze Zeit dem Sonnenlicht aus. Später gerät Robert in eine Falle der Erkrankten, die nach dem selben Prinzip aufgebaut ist. Er entkommt, aber Sam wird gebissen und vom Virus befallen.
Robert nimmt sie mit nach Hause und spritzt ihr ein Gegenmittel. Nachdem er feststellt, dass sie bereits Symptome zeigt, erwürgt er die Hündin. Da er sich nun vollkommen alleine auf der Welt wähnt und ihn jeglicher Mut verlassen hat, fährt er nachts mit seinem Auto in eine Gruppe Infizierter, um möglichst viele davon in einem Racheakt zu töten. Seine Amokfahrt ist beinahe tödlich für ihn, nachdem sich Infizierte auf seinen Wagen werfen und ihn zum Umkippen bringen. Im letzten Moment kommt ihm Anna mit einem kleinen Jungen namens Ethan zu Hilfe und rettet ihn. Anna und Ethan sind ebenfalls immun und auf dem Weg nach Vermont, wo sich angeblich eine Kolonie Überlebender befinden soll.
Robert glaubt jedoch nicht an diese Kolonie, da bisher alle Rettungslager früher oder später überrannt wurden. Anna versucht ihn zu überreden, dennoch mit ihr nach Vermont aufzubrechen, da sie ihrer Meinung nach durch Gottes Plan seinen Funkspruch gehört habe, ihn deshalb gerade rechtzeitig retten konnte und sie daher nun bestimmt sind, dieses Lager zu finden. Robert hat aber den Glauben an Gott verloren und will bleiben.
In der folgenden Nacht wird Roberts Haus von Infizierten überrannt, die den Standort des Hauses herausgefunden hatten, indem sie Roberts Wagen in der vorherigen Nacht gefolgt waren. Robert, Anna und Ethan flüchten in den Keller, wo Robert feststellt, dass eine der Proben seines Heilmittels bei der verseuchten Versuchsperson in seinem Labor Wirkung zeigt. Die Infizierten stürmen das Labor, und Robert, Anna und Ethan retten sich zunächst in einen Käfig aus massivem, doch nicht gegen Schlagwirkung sicheren Glas, in dem sich auch die inzwischen teilweise kurierte Versuchsperson befindet. Während die Erkrankten durch wiederholtes Rammen des Käfigs die Glasscheibe immer weiter zerstören, nimmt Robert der Geheilten Blut mit dem darin befindlichen Serum ab, übergibt den Vacutainer an Anna und Ethan und schickt sie damit in ein sicheres Versteck, den alten Kohlenschacht des Kellers. Robert opfert sich, indem er mit einer Granate sich selbst und die Angreifer tötet.
Anna und Ethan überleben die Explosion in ihrem Versteck und machen sich auf den Weg nach Vermont, wo sie eine festungsartige Kolonie Überlebender finden. Dort übergibt Anna den Vacutainer mit dem Heilmittel und erklärt das Überleben der Menschheit zu Roberts Vermächtnis.
Hintergrund
- Schon 1997 wollte Ridley Scott das Thema mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptrolle verfilmen. Das Projekt scheiterte jedoch am Budget von mindestens 200 Millionen US-Dollar.
- In New York wurde die Fifth Avenue für die Dreharbeiten des Films gesperrt.
- Will Smiths Tochter, Willow Smith, spielt die Rolle der Tochter von Robert Neville und macht es ihrem Bruder Jaden gleich, der bereits in Das Streben nach Glück an der Seite seines Vaters spielen durfte.
Rezeption
Kritiken
Holger Römers beschreibt I Am Legend in seiner Kritik für den als „Charakterstudie“, Hauptdarsteller Smith verkörpere „genau die richtige Mischung aus Optimismus und unterschwelliger Verzweiflung“. Er resümiert, dass der Film „insgesamt ein erfreulich solides Stück Blockbuster-Genrekino“ abgebe. Filmkritik von Holger Römers (film-dienst), abgerufen am 8. Januar 2008Für Roger Ebert enthielt der Film „einige einprägsame Momente“, er lobte die Spezialeffekte am Anfang des Filmes, die aber bei der Darstellung der Infizierten nicht sehr effektiv seien. Filmkritik von Roger Ebert vom 14. Dezember 2007, abgerufen am 8. Januar 2008
Tobias Kniebe, Redakteur der Süddeutschen Zeitung lobt: „Diese fundamentale Skepsis und die Ernsthaftigkeit, [1], heben den Film über das Genre – und die hektische Dummheit des üblichen Hollywood-Actionmaterials – weit hinaus.“ Neu im Kino: Will Smith in „I am Legend“ – Der schlimmste aller Albträume sueddeutsche.de am 9. Januar 2008
Auszeichnungen
- 2007: Satellite Awards 2007 Nominierung für den besten Tonschnitt
- 2008: Screen Actors Guild Awards 2008 Nominierung in der Kategorie Outstanding Performance by a Stunt Ensemble in a Motion Picture
- 2008: Bogey für 1 Mio. Kinobesucher in 10 Tagen
- right 2008: Der Film erhielt von der Filmbewertungsstelle das besonders wertvoll. Entscheidung der Filmbewertungsstelle
Finanzieller Erfolg
Am Startwochenende spielte der Film 77 Millionen US-Dollar ein, was der erfolgreichste Kinostart im Dezember in der Kinogeschichte bisher ist und einer durchschnittlichen Einnahme von 21.411 US-Dollar pro Kino entspricht. Damit übertrumpfte er den bisherigen Rekordhalter Die Rückkehr des Königs um 4,4 Millionen US-Dollar. ‘I Am Legend’ sets big box-office recordBis zum 10. Januar konnte I Am Legend an den Kinokassen der USA 230 Millionen US-Dollar einnehmen und kam weltweit auf ein Einspielergebnis von 400 Millionen US-Dollar. Bis zum 17. Januar hat er im eigenen Land 241 Millionen US-Dollar eingenommen und hat ein weltweites Einspielergebnis von mehr als 462 Millionen US-Dollar. Sieben Tage später hatte der Film an den Kinokassen der USA 249 Millionen US-Dollar eingenommen und weltweit kam er auf ein Einspielergebnis von 583 Millionen US-Dollar.[2], abgerufen am 05. April 2008
Sonstiges
Robert Neville ist Bob-Marley-Fan, sein Lieblingsalbum ist Legend, das laut Guinness Buch der Rekorde 2002 meistverkaufte Reggae-Album. Es handelt sich um eine 1984 erschienene von Marleys Songs. Die Titel Three Little Birds und Stir It Up sind nahezu die einzige Musik des Films. Im Nachspann erklingt der Redemption Song aus demselben Album.Legend (Deluxe Edition) Island 586 714-2 Bob Marley wird oft als The Legend bezeichnet, in einer Biografie über ihn und auf Postern findet dieser Titel Verwendung.James Henke: Marley Legend. Schwarzkopf & Schwarzkopf, 2006. ISBN 978-3-896-02681-1Motive
Einzelne Motive des Films sind auch im neuseeländischen Film Quiet Earth – Das letzte Experiment aus dem Jahr 1985 zu finden. Dort gibt es nur drei Überlebende eines technischen Experiments. Eine Hauptfigur versucht mittels Radiobotschaften andere Überlebende zu finden.Weblinks
- Offizielle deutsche Filmwebsite
- Zusammenstellung von Filmkritiken auf film-zeit.de
- Held und Hund über die Tier-Metaphorik in I am Legend
Einzelnachweise
Já, legendaI Am Legend
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"I Am Legend (Film)" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:24)
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