Jefferson in Paris

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • James Ivory

Drehbuch

  • Ruth Prawer Jhabvala

Kamera

  • Pierre L'Homme

Schnitt

  • Isabel Lorente

Produzent

  • Ismail Merchant

Musik

  • Richard Robbins

Erscheinungsjahr

1994

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Jefferson in Paris

Länge

139 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Jefferson in Paris ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 1994 von Regisseur James Ivory. Der Film behandelt die fünf Jahre, die der spätere US-Präsident Thomas Jefferson als Botschafter der USA in Paris verbrachte.

Handlung

Thomas Jefferson, der Botschafter der USA in Frankreich, sympathisiert mit der Revolutionsbewegung. Gleichzeitig wird er mit den Sitten und Gebräuchen der aristokratischen Schicht bekannt gemacht, womit er zwischen beiden Seiten gefangen ist. Jefferson, gerade erst Witwer geworden, lernt Maria Conway kennen, die mit einem britischen Snob verheiratet ist. Die beiden verlieben sich ineinander, müssen ihre Beziehung aber geheimhalten.

Jeffersons Tochter Patsy, die ihren Vater sehr liebt, ist aufgebracht, dass sie ein katholisches Schulkonvent besuchen soll. Jeffersons jüngere Tochter Polly kommt zusammen mit der Sklavin Sally in Paris an. Sally ist eine attraktive junge Frau, die Jeffersons Aufmerksamkeit auf sich lenkt. Jefferson und Sally werden Freunde. Zeitgleich als Jefferson in die Vereinigten Statten zurückberufen wird, wird Sally von Jefferson schwanger und will mit ihrem Bruder, der gleichfalls Sklave im Haus Jeffersons ist, in Paris bleiben. Jefferson gewinnt die beiden für eine Rückkehr nach Virginia, indem er ihnen und den künftigen Kindern von Sally die Freiheit verspricht. Patsy, die - auch aus Protest gegen die Liebesbeziehung zwischen ihrem Vater und Sally - erwogen hatte, zur katholischen Konfession überzutreten, wird von Jefferson daran erinnert, dass sie in Virginia anstelle der verstorbenen Mutter seinem Haus vorstehen wird und dort dringend benötigt wird.

So lösen sich die Konflikte im Haus Jeffersons am Ende des Films auf, was ganz im beabsichtigten Gegensatz zu den revolutionären Straßenkämpfen der sich anbahnenden französischen Revolution steht, vor deren Hintergrund der Film spielt.

In einer Rahmenerzählung wird diese Geschichte im Jahr 1831 von einem Sohn, der aus der Verbindung zwischen Jefferson und Sally hervorgegangen ist, einem Journalisten berichtet.

Hintergrund

  • Produzent Ismail Merchant hat einen Cameo-Auftritt als Botschafter eines Sultans.
  • Weitere kleine Rollen wurden prominent besetzt. So ist Vincent Cassel als Camille Desmoulins zu sehen.


Kritiken

  • Lexikon des Internationalen Films: "Spannungslos, überlang und uneindeutig im Verhältnis zu seinem Protagonisten, überzeugt der Film weder als unterhaltsamer Historienfilm noch als Porträt eines widersprüchlichen Geistes." „Lexikon des internationalen Films“ (CD-ROM-Ausgabe), Systhema, München 2006 /


Auszeichnungen

  • 1995. Nominierung für die Goldene Palme für die beste Regie bei den Filmfestspielen von Cannes


Quellen, Fußnoten



Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Jefferson in Paris" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:24) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.