Jurassic Park

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Steven Spielberg

Drehbuch

  • David Koepp

Kamera

  • Dean Cundey

Schnitt

  • Michael Kahn

Produzent

  • Gerald R. Molen

Musik

  • John Williams

Erscheinungsjahr

1993

Produktionsland

USA

Originalsprache

englisch

Originaltitel

Jurassic Park

Länge

123 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Jurassic Park dieser Mücke ist als Inkluse im 45 Mio. Jahre alten Bernstein nahezu vollständig erhalten.]Die Filmreihe basiert auf den Romanen von Michael Crichton. DinoPark erschien 1990 und der zweite Teil Lost World (deutsch: Vergessene Welt) erschien 1995. Die wissenschaftlichen Kernideen der Bücher werden in den Filmen wiederverwendet:

  • Die Möglichkeit zur Vervielfachung von Spuren der Erbsubstanz DNA nutzt Crichton als Grundlage, um DNA aus Dinosaurierblut zu gewinnen, das vor Millionen Jahren von Mücken gesaugt wurde, die anschließend in Baumharz eingeschlossen und als Bernsteininklusen (Einschlüsse) fossil konserviert wurden. Diese Erhaltungsmöglichkeit wird jedoch von Wissenschaftlern nahezu ausgeschlossen, da die DNA nach dem Tod eines Lebewesens rasch zerfällt.
  • Die Diskussion über die Möglichkeit, mit Hilfe der Lebewesen aus Körperzellen zu erzeugen, wird von Crichton fortgesponnen zur Möglichkeit, Fragmente von Dinosaurier-DNA durch Amphibien-DNA zu vervollständigen und daraus in Kunsteiern Dinosaurier-Embryonen zu erzeugen. Die Fähigkeit mancher Amphibien, ihr Geschlecht unter eingeschlechtlichen Bedingungen zu wechseln, eröffnet im Film den aus Sicherheitsgründen als Weibchen erschaffenen Dinosauriern die Möglichkeit zur Fortpflanzung.
  • Die Unvorhersagbarkeit des Verhaltens komplexer Systeme, wie sie durch die Chaostheorie beschrieben werden.
  • Eine in der Paläontologie inzwischen weitgehend anerkannte Theorie wird vorgestellt: Die nahe Verwandtschaft zwischen einer Gruppe relativ kleiner, agiler und möglicherweise besonders intelligenter Raubdinosaurier, zu denen auch Velociraptor zählt, und den Vögeln.


Mit der Verpflichtung von Sir Richard Attenborough erfüllte sich der Regisseur Steven Spielberg einen lang ersehnten Traum, weil er diesen schon seit langem als Regisseur und Schauspieler bewunderte.

Jurassic Park

Der Titel des Films bedeutet übersetzt „Jura-Park“ und bezieht sich auf das Zeitalter des Juras, der mittlere Abschnitt des Mesozoikums („Erdmittelalter“), als die Dinosaurier zu den dominierenden Tieren des Festlandes aufstiegen.

Von den Dinosauriern, die namentlich im Film erwähnt werden, stammen jedoch nur die Gattungen Brachiosaurus und Dilophosaurus aus der Jurazeit, Gallimimus, Tyrannosaurus rex („T-Rex“), Triceratops und Velociraptor hingegen lebten während der Oberkreide gegen Ende des Mesozoikums. Velociraptor, dessen nur etwa truthahngroße Überreste in der Mongolei gefunden wurden, erlangte dank Jurassic Park eine große Bekanntheit und Popularität, doch orientiert sich die Filmversion dieses Tieres hinsichtlich ihrer Größe und Schädelform an Utahraptor, einer nahe verwandten Gattung aus Nordamerika.

Rezeption

thumb|Werbeaktion am New Yorker Square ]Jurassic Park setzte 1993 neue Maßstäbe im Bereich der Spezialeffekte und Computertechnologie: Computergenerierte und animatronische Dinosaurier sind kaum noch voneinander zu unterscheiden. Als technische Basis wurden mehrere SGI-Rechner unter Irix verwendet. Der Film und seine Macher nutzten wie kaum ein anderer Film nach Star Wars den Merchandising-Markt.

Der Film hatte ein Budget von 65 Millionen Dollar, davon allein 18 Millionen für die computergenerierten Szenen. Er spielte weltweit rund 920 Millionen Dollar ein und war in der Zeit von 1993 bis 1998 der erfolgreichste Film der Welt, ehe „Titanic“ von James Cameron neue Bestmarken setzte. Laut Box Office gehört er noch immer zu den zehn erfolgreichsten Filmen aller Zeiten und gilt neben Star Wars als erfolgreichster Merchandising-Film. Er löste eine globale Dinomanie der Filmmonster aus. Neben den eigenen Merchandising-Produkten der Filmfirma überschwemmten auch zahllose andere Spielzeuge, Bücher, Filme und unzählige andere Artikel einen weltweiten Markt.

Unmittelbar nach den Dreharbeiten begann Steven Spielberg mit den Vorbereitungen zu Schindlers Liste. Die Nachbearbeitung des Films überwachte er über eine Satellitenverbindung aus Europa. Beide Filme kamen im Abstand von nur wenigen Monaten in die Kinos.

Kritiken

  • „Nach dem Bestseller von Michael Crichton drehte Steven Spielberg einen atemberaubenden Thriller, der bereits sechs Wochen nach seiner Veröffentlichung zu den erfolgreichsten Filmen aller Zeiten gehört. Mit Recht: Die Dinosaurier wirken wie echt und sorgen für die grandiosesten Filmminuten des Jahres. Vor allem die Attacke des T. Rex ist schon jetzt eine klassische Szene der Filmgeschichte.“ (Film)
  • „Steven Spielberg schuf ein gigantisches Kino-Spektakel, das mit viel Humor, rasanter Action und etwas Sentimentalität spannend unterhält. Die höchste Perfektion der Modell- und Animationstechnik ersetzt freilich die fehlende Substanz der Handlung, so daß die Geisterbahn der erstaunlichen Spezialeffekte weniger mit Filmkunst als mit Disneyland zu tun hat. In seiner Konzentration auf realistisch wirkenden Schrecken ist der Film zudem für Kinder zu belastend.“ (Lexikon des internationalen Films (CD-ROM-Ausgabe), Systhema, München 1997)
  • „Nie zuvor hat man im phantastischen Kino eine derart perfekte Tricktechnik zu sehen bekommen.“ (tip)
  • „Sowohl die Erzählung wie auch die Charaktere des Films sind extrem eindimensional, aber die aufwendigen Computeranimationen der ungeahnt realistisch wirkenden Dinosaurier stellen einen beeindruckenden Schauwert dar. Und die Spannungssequenzen sind von Spielberg meisterhaft inszeniert.“ (Reclam, Lexikon der Filmregisseure)


Auszeichnungen

Goldene Leinwand 1993, 1994
  • Goldene Leinwand mit einem Stern (1993)
  • Goldene Leinwand mit zwei Sternen (1994)


Academy Awards 1994
  • Oscar in der Kategorie Bester Ton für Gary Summers, Gary Rydstrom, Shawn Murphy, Ron Judkins
  • Oscar in der Kategorie Bester Toneffektschnitt für Gary Rydstrom, Richard Hymns
  • Oscar in der Kategorie Beste Spezialeffekte für Dennis Muren, Stan Winston, Phil Tippett, Michael Lantieri


Saturn Award 1994
  • Saturn Award in der Kategorie Bester Science Fiction Film
  • Saturn Award in der Kategorie Beste Regie für Steven Spielberg
  • Saturn Award in der Kategorie Beste Spezialeffekte für Dennis Muren, Stan Winston, Phil Tippett, Michael Lantieri
  • Saturn Award in der Kategorie Bestes Drehbuch für Michael Crichton (Roman), David Koepp
  • Nominiert in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für Laura Dern
  • Nominiert in der Kategorie Bestes Kostüm für Sue Moore, Eric H. Sandberg
  • Nominiert in der Kategorie Beste Musik für John Williams
  • Nominiert in der Kategorie Bester Nebendarsteller für Jeff Goldblum, Wayne Knight
  • Nominiert in der Kategorie Bester Nachwuchsdarsteller für Joseph Mazzello, Ariana Richards


Awards of the Japanese Academy 1994
  • Auszeichnung als Bester ausländischer Film


BAFTA Awards 1994
  • BAFTA Film Award in der Kategorie Beste Spezialeffekte für Dennis Muren, Stan Winston, Phil Tippett, Michael Lantieri
  • Nominiert in der Kategorie Bester Ton für Gary Summers, Gary Rydstrom, Shawn Murphy, Ron Judkins, Richard Hymns


BMI Film & TV Awards 1994
  • BMI Film Music Award für John Williams


Blue Ribbon Awards 1994
  • Auszeichnung als Bester ausländischer Film für Steven Spielberg


Blue Ribbon Awards 1994
  • Nominiert in der Kategorie Bester Ton für Gary Summers, Gary Rydstrom, Shawn Murphy, Ron Judkins


Czech Lions 1994
  • Auszeichnung als Bester ausländischer Film für Steven Spielberg


Grammy Awards 1994
  • Nominiert in der Kategorie Beste Filmmusik für John Williams


Hugo Awards 1994
  • Hugo in der Kategorie Beste dramatische Darbietung


MTV Movie Awards 1994
  • Nominiert in der Kategorie Bester Film
  • Nominiert in der Kategorie Beste Action-Szene
  • Nominiert in der Kategorie Bestes Ungeheuer (T-Rex)


Mainichi Film Concours 1994
  • Reader's Choice Award in der Kategorie Bester ausländischer Film für Steven Spielberg


Motion Picture Sound Editors 1994
  • Golden Reel Award in der Kategorie Bester Tonschnitt


People's Choice Awards 1994
  • Auszeichnung als Bester allgemeiner Film


Young Artist Awards 1994
  • Auszeichnung als Bester Nachwuchsdarsteller einer begleitenden Hauptrolle für Joseph Mazzello
  • Auszeichnung als Bester Nachwuchsdarsteller für Ariana Richards
  • Auszeichnung als Bester Familienfilm in der Kategorie Action/Adventure


Las Vegas Film Critics Society Awards 2000
  • Nominiert für den Sierra Award in der Kategorie Beste DVD


Literatur

  • Rob DeSalle, David Lindley: The Science of Jurassic Park and The Lost World. Or How to Build a Dinosaur. HarperCollins Publishers, 1997.


Siehe auch



Weblinks





Quellen



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Jurský parkJurassic Park



Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Jurassic Park" (Stand: Mon, May 12th 2008, 12:19) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.