Killing Moves

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Robert Duvall

Drehbuch

  • Robert Duvall

Kamera

  • Félix Monti

Schnitt

  • Stephen Mack

Produzent

  • Linda Reisman

Musik

  • Luis Enríquez Bacalov

Erscheinungsjahr

2002

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Assassination Tango

Länge

109 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Killing Moves (Originaltitel: Assassination Tango) ist ein US-amerikanisch-argentinischer Thriller aus dem Jahr 2002. Regie führte Robert Duvall, der auch das Drehbuch schrieb, die Hauptrolle übernahm und den Film mitproduzierte.

Handlung



John J. Anderson ist ein Auftragskiller; seine Freundin – vor der er seinen Beruf verheimlicht – hat eine zehnjährige Tochter, die er stark liebt. Er will mit den Auftragsmorden aufhören. Anderson nimmt den letzten Auftrag an – die Ermordung eines ehemaligen Mitglieds der Militärregierung in Argentinien. Als der Vermittler seine Spanischkenntnisse erwähnt, betont Anderson wiederholt, er sei der Beste – unabhängig von den sprachlichen Fertigkeiten.

Anderson fliegt nach Argentinien, wo er seine Auftraggeber trifft. Sie sagen ihm, derer Familien hätten von dem General viel Leid erlitten, was jedoch nicht auf dem rechtlichen Wege verfolgt werden könne. Anderson zieht in ein Hotel und überprüft sein Zimmer zuerst auf mögliche Fallen.

Die Zielperson erleidet beim Reiten einen Unfall und wird in ein Krankenhaus eingeliefert, wo die Durchführung des Attentats unmöglich ist. Anderson wartet, bis der General entlassen wird. Er lernt Manuela kennen, die ihn im Tanzen von Tango unterrichtet. Als die Durchführung des Auftrags möglich wird und Anderson abreisen soll, verabredet er sich mit Manuela zum letzten Treffen, zum den er jedoch nicht erscheint.

Anderson erschießt den General. Seine Auftraggeber werden verhaftet und der Geheimpolizei übergeben, die Geheimpolizisten beglückwünschen denen jedoch sobald die anderen Polizisten den Raum verlassen. Ein Mann versucht, Anderson auf dem Flughafen aufzuhalten, er wird jedoch von dem Killer überwältigt. Anderson kehrt heim und zeigt der Tochter seiner Freundin einige Tangoschritte.

Kritiken

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 4. April 2003, einer der Kritiker habe nach mehr vom Anschlag und weniger Tango in der Handlung gerufen. Ebert habe jedoch zahlreiche Filme über Anschläge und nur wenige über Tango gesehen – dieser Film sei zwar nicht ganz gelungen, aber was er versuche, sei faszinierend. Er thematisiere den Abstieg der Hauptfigur in Inkompetenz als Ehemann, Liebhaber und Auftragsmörder. Filmkritik von Roger Ebert, abgerufen am 3. Januar 2008

Michael Rechtshaffen schrieb in der Zeitschrift The Hollywood Reporter vom 2. Dezember 2003, der Film sei „zweifellos inspiriert“, er sei jedoch „gelegentlich uneben“. Die Handlung sei uneinheitlich – zum Teil ein Kriminalfilm, zum Teil ein Thriller, zum Teil ein Tanzfilm, zum Teil eine „wachrufende“ Charakterstudie. Diese Teile verschmelze die mehrdimensionale Darstellung von Robert Duvall. Luciana Pedraza zeige in ihrem Filmdebüt eine exotische, sehr natürliche Leinwandpräsenz. Filmkritik von Michael Rechtshaffen, abgerufen am 3. Januar 2008

Auszeichnungen

Robert Duvall wurde im Jahr 2003 für den Grand Special Prize des Deauville Film Festivals nominiert.

Hintergründe

Der Film wurde in Buenos Aires gedreht. Filming locations für Assassination Tango, abgerufen am 3. Januar 2008 Seine Weltpremiere fand am 11. September 2002 auf dem Toronto International Film Festival statt, dem einige weitere Festivalvorführungen folgten. Am 28. März 2003 startete er in den ausgewählten Kinos der USA, in den er ca. 970 Tsd. US-Dollar einspielte. In Deutschland wurde er im August 2005 direkt auf Video veröffentlicht. Premierendaten für Assassination Tango, abgerufen am 3. Januar 2008 Box office / business für Assassination Tango, abgerufen am 3. Januar 2008

Weblinks



Einzelnachweise





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Killing Moves" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:24) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.