King Arthur
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Ken Stott
als Marius Honorius
- Der Krieg des Charlie Wilson
- Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian
- Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian
- Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia
- Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia
- Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia
- Die Nichte – Hitlers verbotene Liebe
- Kleine Morde unter Freunden
- Plunkett & Macleane – Gegen Tod und Teufel
- The Girl in the Café
- The Mighty Celt
- Til Schweiger
als Cynric
- Agnes und seine Brüder
- Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding
- Benutzer:BennetG/tmp/OneWay
- Der bewegte Mann
- Der Eisbär
- Der Rote Baron
- Die Daltons gegen Lucky Luke
- Die Ersatzkiller
- Driven
- Ebbies Bluff
- Hera Linds Das Superweib
- Investigating Sex
- Joe & Max
- Judas Kiss
- Keinohrhasen
- Knockin’ on Heaven’s Door
- Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens
- Manta, Manta
- Männerpension
- One Way
- Rache − Vergeltung hat ihren Preis
- U-Boat: In feindlicher Hand
- Video Kings
- Was tun, wenn’s brennt?
- Wo ist Fred?
- Stellan Skarsgård
als Cerdic
- Amistad
- Beowulf & Grendel
- Breaking the Waves
- City of Ghosts
- Das Glashaus
- Deep Blue Sea
- Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
- Dogville
- Dominion: Exorzist – Der Anfang des Bösen
- Dominion: Exorzist – Der Anfang des Bösen
- Exorzist: Der Anfang
- Good Will Hunting
- Goyas Geister
- Helena von Troja
- In der Mittagsglut
- Jagd auf Roter Oktober
- No Good Deed
- Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt
- Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2
- Powder Keg
- Ronin
- Savior
- Taking Sides – Der Fall Furtwängler
- Tiefe der Sehnsucht
- Wind
- Stephen Dillane
als Merlin
- Die Wahrheit über Charlie
- Ein ganz gewöhnlicher Dieb – Ordinary Decent Criminal
- Gestohlene Herzen
- Goal – Lebe deinen Traum
- Goal II – Der Traum ist real!
- Goal! II
- Hamlet (1990)
- John Adams (Miniserie)
- Klimt
- Nine Lives (2005)
- Spy Game – Der finale Countdown
- The Gathering
- The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit
- Welcome to Sarajevo
- Wilde Unschuld
- Joel Edgerton als Gawain
- Mads Mikkelsen als Tristan
- Hugh Dancy als Galahad
- Ray Stevenson als Dagonet
- Ray Winstone
als Bors
- Breaking and Entering – Einbruch & Diebstahl
- Departed – Unter Feinden
- Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia (2005)
- Die Legende von Beowulf
- Ein Schatz zum Verlieben
- Frauen unter sich
- Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
- Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
- Ripley’s Game
- Sexy Beast
- The War Zone
- Unterwegs nach Cold Mountain
- Unterwegs nach Cold Mountain
- Ioan Gruffudd als Lancelot
- Keira Knightley
als Guinevere
- Abbitte
- Benutzer:Swust/Abbitte
- Doktor Schiwago (2002)
- Domino
- Eine unerhörte Affäre
- Fluch der Karibik
- Fluch der Karibik
- Fluch der Karibik 3
- Kick it like Beckham
- Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt
- Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2
- Pure
- Silk
- Silk
- Tatsächlich … Liebe
- The Hole
- The Jacket
- Unschuldige Lügen
- Clive Owen
als Arthur
- Ambush
- Beat the Devil
- Bent
- Children of Men
- Chosen (Werbefilm)
- Die Bourne Identität
- Elizabeth – Das goldene Königreich
- Entgleist
- Gosford Park
- Greenfingers – Harte Jungs und zarte Triebe
- Hautnah
- Hostage
- Inside Man
- Jenseits aller Grenzen
- Powder Keg
- Schließe meine Augen, begehre oder töte mich
- Shoot ’Em Up
- Sin City
- Sin City 2
- Star (The Hire)
- Tödliche Verschwörung
- The Follow
- The Return of the Native
- Ticker (The Hire)
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Regie
- Antoine Fuqua
Drehbuch
- David Franzoni
Kamera
- Slawomir Idziak
Schnitt
- Jamie Pearson
Produzent
- Jerry Bruckheimer
Musik
- Hans Zimmer
Erscheinungsjahr
2004Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
King ArthurLänge
Director’s Cut MinutenAltersfreigabe (FSK)
FSK JahreHandlung
452 n. Chr.: In der südrussischen Steppe wird ein junger Sarmate namens Lancelot von römischen Soldaten zum 15-jährigen Truppendienst abgeholt, zu dem die Männer seines Volkes nach ihrer Unterwerfung durch das Römische Reich verpflichtet sind. Er wird am 120 km langen Hadrianswall stationiert, um die römische Provinz Britannia vor keltischen Überfällen aus dem Norden zu schützen. Sein Befehlshaber ist Artorius Castus bzw. Arthur, der als Sohn eines römischen Offiziers und einer Britannierin von seinem christlichen Mentor Pelagius zum Glauben an Freiheit und Gleichheit der Menschen erzogen wurde.15 Jahre später geht für die letzten sechs verbliebenen sarmatischen Ritter – Lancelot, Galahad, Gawain, Tristan, Bors und Dagonet der Truppendienst am Hadrianswall zu Ende. Sie warten auf die römischen Freibriefe für ihre monatelange Rückreise zum Siedlungsgebiet ihres Volkes am Schwarzen Meer.
Der aus Rom ankommende Bischof Germanius hat diese Papiere dabei – allerdings auch eine letzte Mission für die kleine Truppe unter ihrem Kommandanten Artorius: der römische Papst höchstpersönlich beauftragt sie, sein Patenkind und zukünftigen Papst Alecto aus dem Feindesland im Norden zurück hinter den Hadrianswall zu bringen. Von Germanius erfahren die Ritter auch, dass ein großes Heer der Sachsen im Norden gelandet ist und mordend und plündernd zum Wall vordringt, und dass die Römer sich überraschenderweise entschlossen haben, kampflos aus Britannien abzuziehen.
Ihr Auftrag führt die sieben Ritter mitten zwischen die britannischen Rebellen, Pikten und unter ihrem Anführer Merlin und dem vorrückenden Sachsenheer unter König Cerdic. Alectos Vater, Marius Honorius, muss zum Mitkommen gezwungen werden. Darüber hinaus befreien die Ritter leibeigene Sklaven sowie einen kleinen Jungen namens Lukas und die Keltin Guinevere. Honorius wagt während eines Nachtlagers einen Putschversuch und kommt um. Artus erfährt von Alecto, dass sein Mentor Pelagius auf Germanius’ Betreiben ermordet wurde. Die Ritter müssen sich der herannahenden sächsischen Vorhut zu einem ersten Gefecht stellen um die Zivilisten in Sicherheit bringen zu können. Dagonet opfert sich für den Gesamterfolg.
Merlin will erreichen, dass Artur das Oberkommando über die Armee der Kelten und Pikten übernimmt. Artus findet sich letztlich dazu bereit und entwirft einen Schlachtplan. Es folgt eine Liebesnacht mit Guinevere, am nächsten Tag ist sie Mitkämpferin im Piktenheer. Die fünf verbliebenen Ritter, eigentlich schon im Abzug begriffen, drehen um und schließen sich Artus an. In der Schlacht fallen die beiden Anführer der Sachsen sowie Tristan und Lancelot. Am Ende aber steht der Sieg der Pikten, die Völkervereinigung und eine große Hochzeitsfeier zwischen Guinevere und Artus.
Hintergrund
Der Hadrianswall als Hauptschauplatz des Films wurde in einer Länge von 1 km von 300 Arbeitern in viereinhalb Monaten am Drehort in Irland rekonstruiert. Das im Film gezeigte Fort am Wall ist dem historischen römischen Vindolanda (ab 122 n. Chr.) im nordenglischen Chesterholm nachempfunden. Zu den Ungereimtheiten des Films zählt, dass die schweren Eisentore des Hadrianswalls bei der ersten Öffnung mit zwei Pferden aufgezogen werden müssen, sich aber bei der großen Schlacht mehrmals wie von Geisterhand öffnen und schließen.Da der Film im Verleih von Disney lief, wurde er für das Kino „entschärft“: bei sämtlichen Kampfszenen wurden die Blutspritzer in einem 2-monatigen Prozess digital entfernt. Der auf DVD erschienene Director’s Cut ist die eigentlich für das Kino gedachte, ungekürzte Version.
Máire Brennan, die Schwester von Enya und Mitglied von Clannad, arbeitete unter ihrem Künstlernamen Moya Brennan an der Filmmusik von Oscar-Preisträger Hans Zimmer mit. Ihr Song Tell Me Now What You See wurde auch über den Film hinaus bekannt.
Historische Bezüge
Der Film beansprucht, einige bisher weniger bekannte Einflüsse vorzustellen, die zur Artus-Legende beigetragen haben könnten, besonders die sog. „Sarmaten-Connection“. Dazu wurden verschiedene Themen und Ereignisse in das Jahr 467 zusammengelegt. Für die historischen Hintergründe wurden zwei Berater herangezogen:Der Engländer John Matthews, Autor von Werken zur z. B. John Matthews et al (Hrsg.): Lexikon der keltischen Mythologie. Mythen, Sagen und Legenden von A-Z. Seehamer Verlag, Weyarn 1997, ISBN 393213124X., trug zur archaischen Darstellung der piktisch- Bewohner Britanniens bei. In der englischen Version des Films werden die schottischen Pikten allerdings als Woads bezeichnet, nach dem engl. Namen für die Pflanze Färberwaid (Deutsches Indigo), mit dem sie sich angeblich zu tätowieren pflegten. Die Benutzung von Waid zur Tätowierung kann aber ausgeschlossen werden und ist nur auf einen Übersetzungsfehler von Caesar Text De Bello Gallico zurückzuführen Siehe Kym ní Dhoireann: The Problem of the Woad (2004, engl.) Zugriff: 22.02.2007. Der Regisseur Antoine Fuqua erklärte dazu Siehe Science Fiction Weekly: Antoine Fuqua, Keira Knightley and Clive Owen revisit the round table with „King Arthur“ (2004, engl., Interviews mit den Genannten) Zugriff: 22.02.2007, Woads hätte sich akustisch besser angehört als Picts (PICT ist ein Grafikformat). Die im Film von den Pikten in der großen Schlacht gegen die Sachsen benutzten Trebuchet-Wurfmaschinen werden erst ab 1216 in England nachgewiesen.
Die US-Amerikanerin Linda A. Malcor, Autorin von Artikeln zum römischen Offizier Lucius Artorius Castus sowie zu den Sarmaten in Britannien siehe Linda A. Malcor: Lucius Artorius Castus: An Officer and an Equestrian, The Battles in Britain (engl., aus The Heroic Age, USA 1999) Zugriff: 22.02.2007, lieferte Materialien für die Gestaltung der Rollen des Halbrömers Artorius und der südrussischen Reiter in römischen Diensten. Der römische Schriftsteller Cassius Dio (155–235) bezeugt, dass Lucius Artorius Castus im 2. Jahrhundert lebte und für einige Jahre in Britannien der römischen Legion VI Victrix als praefectus angehörte. Die Filmfigur Arthur soll sein Sohn aus der Ehe mit einer Britannierin sein.
Wahrscheinlich hat Malcor auch die Idee für die Schlacht auf dem zugefrorenen Bergsee beigesteuert, denn in ihren Artikeln schildert sie detailliert eine siegreiche Schlacht der Römer gegen den sarmatischen Teilstamm der Jazygen im Jahre 175 auf der vereisten Donau. Anschließend wurden nachweislich 5.500 sarmatische Reiter als römische Hilfstruppen am britannischen Hadrianswall stationiert. Wie lange sie dort blieben, ist nicht belegt, ihre Anwesenheit bis 467 ist eher unwahrscheinlich. Diese auch als e bekannten eisen-gepanzerten sarmatischen Lanzenreiter waren tatsächlich die ersten Ritter in Europa, Jahrhunderte vor dem Aufkommen des Rittertums im Mittelalter. Sie werden im Film als frühe Prototypen für die Ritter der Tafelrunde dargestellt Siehe dazu auch János Makkay: The Sarmatian Connection – Stories of the Arthurian Cycle and Legends and Miracles of Ladislas, King and Saint (engl., aus: The Hungarian Quarterly 1996) Zugriff: 22.02.2007.
Schon die Römer übernahmen von den Sarmaten die lange Contus-Lanze sowie die Drachen-Standarte, die auch eine Rolle in den Legenden spielt: Artus und sein Vater Uther Pendragon (dragon = engl. „Drache“) führten solche Drachen-Standarten. Einige Historiker vermuten, dass der Drache im Wappen von Wessex, Wales und anderen britannischen Herrschaftshäusern auf die sarmatische Draco-Standarte zurückzuführen ist. Ursprünglich hat dieses Feldzeichen mit seinen langen Bändern wohl dazu gedient, den berittenen Bogenschützen die Windrichtung und -stärke anzuzeigen. Im Film werden vor der großen Schlacht die wehenden Standarten der Ritter effektvoll auf einer Anhöhe platziert. Es wird auch korrekt gezeigt, dass die sarmatischen eine größere Reichweite und Durchschlagskraft hatten als die Bögen der britischen Einheimischen.
Der wiederholt zu hörende sarmatische Ausruf von „Rus“ will die südrussischen Sarmaten als Namensgeber für Russland identifizieren. Diese sog. „Rukhs-as-Theorie“ wird aber nicht allgemein anerkannt, stattdessen gilt Rus als Bezeichnung für die späteren Wikinger der .
Die Vorlage für die Filmfigur des Bischofs Naius Germanius war Germanus von Auxerre (378–448), der Britannien im Jahr 429 und erneut in den 440ernSiehe dazu in der englischen Wikipedia: Zugriff: 22.02.2007 besuchte, um den dortigen Pelagianismus zu bekämpfen. Dieser betonte die Freiheit des Menschen und lehnte den Gedanken der Erbsünde als Glaubensbasis ab.
Die Sachsen, die im Film zu Tausenden nördlich des Hadrianswalls landen, hatten bereits vor 467 südlich des Walls ihr eigenes Reich von Wessex errichtet. Sachsenkönig Cerdic kam erst 495 nach Britannien, sein Sohn (evtl. Enkel) Cynric war 467 noch nicht geboren. Beide sind nicht in der legendären Schlacht am Mons Badonicus gestorben. Dass die Sachsen Armbrüste benutzten, ist historisch unkorrekt, ihre eigentlich typischen Speere kommen im Film nicht vor.
Weitere Unstimmigkeiten: Roms kompletter Abzug aus der Provinz Britannia war bereits 410 abgeschlossen. Der Papst spielte 467 noch keine tragende Rolle im zerfallenden Römischen Reich, er besaß daher weder großen politischen noch militärischen Einfluss. Die Darstellung des Films, der Papst habe zur damaligen Zeit Truppen des römischen Reiches kontrolliert, dürfte daher stark übertrieben sein. Eine Schlacht von Mons Badonicus ist nicht eindeutig belegt, wird aber von Historikern um das Jahr 500 vermutet.Zudem ist die Darstellung der Pikten als „britannische Patrioten“ ziemlich unsinnig. Die Übergriffe und Plünderungen der Pikten gegen die keltisch-romanische Zivilbevölkerung, die nach dem Abzug der Römer 410 nahezu schutzlos war, war ja gerade der Grund für die Anwesenheit der Sachsen und der ebenfalls germanischen Angeln. Diese wurden von den römisch-keltischen Siedlern bewusst ins Land geholt, um die angreifenden Piktenhorden zurückzudrängen. Erst nachdem dies geschehen war, beschlossen diese „Gastarbeiter“, sich ihrerseits in Britannien anzusiedeln. Außerdem ist fraglich, ob die Pikten überhaupt Kelten waren oder nicht vielmehr Angehörige einer prä-keltischen Ethnie. Auch die Idee, die Pikten hätten Kleidung getragen, dürfte mehr als weit hergeholt sein, die damaligen Pikten trugen nach heutigen historischen Erkenntnissen keine wie sie im Film dargestellt wird. Viele Pikten waren entweder nackt oder trugen eine der römischen Tunika ähnelenden Bekleidung.
Synchronsprecher
- Arthur: Thomas Vogt
- Lancelot: Philipp Moog
- Tristan: Mads Mikkelsen
- Gawain: Pascal Breuer
- Galahad: Markus Pfeiffer
- Bors: Holger Schwiers
- Dagonet: Thorsten Nindel
- Guinevere: Anke Kortemeier
- Merlin: Fred Maire
- Cerdic: Michael Mendl
- Cynric: Til Schweiger
- Bischof Germanius: Bert Franzke
- Marcus Honorius: Dieter Memel
- Alecto: Roman Wolko
Kritiken
Die US-amerikanischen Kritiken standen King Arthur eher ablehnend gegenüber: Rotten Tomatoes, die bekannte Website für Filmbesprechungen, registrierte nur 29 % positive Bewertungen (s.u. Weblinks). Auch viele deutsche Besprechungen sahen den Film kritisch – Beispiele:Peter Zander, Die Welt: „Man muss die alten Heroen nur konsequent aus ihrem mythischen Hintergrund lösen, schon bieten sie sich problemlos zur Identifikation an.“
Daniel Haas, SPIEGEL Online: „Produzent Jerry Bruckheimer und Regisseur Antoine Fuqua wollen die wahre Geschichte hinter der Legende erzählen – und verrohen die Sage zum plebejischen Waffengang.“
Andreas Kilb, FAZ vom 17. August 2004: „Römer, Sachsen, Pikten, Sarmaten – es ist die Gemengelage eines zeitgenössischen Flüchtlingsdramas, die einem in ‚King Arthur‘ entgegentritt. [1] der Regisseur gibt sich alle Mühe, das Chaos einer Welt im Bürgerkriegszustand zu organisieren, indem er sie streng schematisch in dekadente Fieslinge (die Römer), dumpfe Schlächter (die Sachsen), gutherzige Waldschrate (die Pikten) und wahre Humanisten (Arthur und die Seinen) sortiert. Dennoch wird man des Ganzen nicht froh. Es liegt etwas Angestrengtes über diesem Film…“
Tobias Kniebe, Süddeutsche Zeitung: „Am Ende handelt es sich doch nur um ein uraltes, längst bekanntes Phänomen: die Sehnsucht Hollywoods, seine Stoffe mit dem Gütesiegel geschichtlicher Korrektheit zu versehen und dann doch ganz unverfroren nach bewährten Genremustern zurechtzuschneiden. [2] Das Ergebnis ist nicht so schlimm wie, sagen wir, Sean Connery als King Arthur und Richard Gere als Ritter Lancelot – aber am Ende auch nicht zwingender oder überzeugender als manch andere, schnell vergessene Neufassung des Stoffs.“
Josef Lederle, film-dienst: „…primär ein Actionfilm sein will, dessen Handlungslinien immer wieder darauf zulaufen, ebenso kunstfertig wie brachial in Szene gesetztes Kriegshandwerk zu ermöglichen…“
Harald Peters, Die Tageszeitung: „Wenn man also daran interessiert ist, Massen von Menschen zuzuschauen, die sich gegenseitig umsäbeln, dann ist ‚King Arthur‘ kein schlechter Film.“
Christina Tilmann, Der Tagesspiegel: „…ein düsteres Winterstück aus barbarischen Zeiten…“
Quellen
Siehe auch
- Medienliste zu Artus, Merlin und dem Gral
Literatur
- John Matthews: König Artus. Krieger eines dunklen Zeitalters und mythischer Held. Arun-Verlag, Uhlstädt-Kirchhasel 2005, ISBN 3-935581-93-9. (wissenschaftlich, John Matthews war Berater des Filmteams von „King Arthur“)
- Scott Littleton, Linda A. Malcor: From Scythia to Camelot. A Radical Reassessment of the Legends of King Arthur, the Knights of the Round Table, and the Holy Grail. Garland Publishing, New York 2000, ISBN 0-8153-3566-0. (Linda A. Malcor war Beraterin des Filmteams von „King Arthur“)
- Gillian Bradshaw: Die Reiter der Sarmaten. Goldmann, München 1992, ISBN 3-442-42429-1. (Roman mit Neuinterpretation der Artus-Sage)
Weblinks
- Offizielle Website: King Arthur (deutsch, FLASH)
- film-zeit.de: King Arthur (2004, Presseschau)
- Johannes Pietsch: King Arthur (2004, deutsch, ausführliche Filmkritik)
- dvdmaniacs.de: King Arthur – The Director’s Cut (2005, deutsch, Besprechung)
- Thomas Maiwald: Filmhais Filmkritik (viele Fotos)
King Arthur
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"King Arthur (Film)" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:24)
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