Kinsey – Die Wahrheit über Sex

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Bill Condon

Drehbuch

  • Bill Condon

Kamera

  • Frederick Elmes

Schnitt

  • Virginia Katz

Produzent

  • Gail Mutrux

Musik

  • Carter Burwell

Erscheinungsjahr

2004

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Kinsey

Länge

118 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Kinsey – Die Wahrheit über Sex (Originaltitel: Kinsey) ist ein US-amerikanischer Film aus dem Jahr 2004, der das Leben und das Werk des Sexualforschers Alfred Charles Kinsey schildert. Regie bei dem mehrfach ausgezeichneten Independentfilm führte Bill Condon, der auch das Drehbuch schrieb. Die Hauptrolle spielte Liam Neeson.

Rezeption

Kinsey – Die Wahrheit über Sex feierte seine Premiere im September 2004 auf verschiedenen Filmfestivals in Nordamerika. Am 12. November 2004 kam der Film in die US-amerikanischen Kinos, am 3. März 2005 in die Schweizer Kinos, am 24. März 2005 in die deutschen und am 25. März 2005 in die österreichischen. Die meisten Kritiker lobten den Film.

Der Film, dessen Produktionskosten ungefähr elf Millionen US-Dollar betrugen, spielte in den USA 10,25 und außerhalb der USA weitere 6,66 Millionen US-Dollar ein.

Kritiken

Der US-amerikanische Filmkritiker Roger Ebert meinte in der Chicago Sun-Times, die Stärke des Films liege in der Darstellung von Alfred Charles Kinsey. Es sei interessant, mehr über eine derart intelligente und widersprüchliche Person zu erfahren.http://rogerebert.suntimes.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/20041118/REVIEWS/41004004/1023

Die Zeitschrift schrieb in der Ausgabe 6/2005, der Film vertusche nicht den explosiven Charakter von Kinseys Forschungsergebnissen, nähere sich seinem Thema aber mit Distanz und vermeide jede billige Kommerzialisierung. Dass Kinsey selbst, im Gegensatz zu seinem Forschungsobjekt, ein nur wenig faszinierender Mensch gewesen sei, beeinträchtige trotz guter Darstellerleistungen die dramatische Ausdruckskraft des Films.http://www.djfl.de/entertainment/djfl/1115/111907.html

Auszeichnungen

Laura Linney wurde für ihre Darstellung der Clara McMillan mit dem Glitter Award und dem Florida Film Critics Circle Award ausgezeichnet. Bei der Oscarverleihung 2005 war sie als Beste Nebendarstellerin nominiert, musste sich aber Cate Blanchett (Aviator) geschlagen geben. In derselben Kategorie erhielt sie eine Golden-Globe-Nominierung. Ebenfalls nominiert war Linney für den Screen Actors Guild Award und den Satellite Award.

Liam Neeson war für den Golden Globe als Golden Globe Award/Bester Hauptdarsteller – Drama und der Film selbst als Bestes Filmdrama nominiert. Bei den Independent Spirit Awards war Kinsey – Die Wahrheit über Sex in den Kategorien Bester Film, Bester Hauptdarsteller (Liam Neeson), Bestes Drehbuch und Bester Nebendarsteller (Peter Sarsgaard) nominiert, konnte sich aber in keiner der Kategorien durchsetzen.

Für den Satellite Award waren neben Linney auch Liam Neeson und Peter Sardgaard in Darstellerkategorien nominiert. Nominierungen erhielten außerdem das Drehbuch, die Regie und der Film selbst.

Peter Sarsgaard erhielt außerdem den Chlotrudis Award und den Glitter Award. Liam Neeson gewann den IFTA Award und den Los Angeles Film Critics Association Award.

Kinsey – Die Wahrheit über Sex erhielt 2004 den Political Film Society Award für Exposé.

Quellen



Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Kinsey – Die Wahrheit über Sex" (Stand: Wed, Apr 30th 2008, 03:55) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.