Knockin’ on Heaven’s Door
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Sönke Wortmann als Regisseur
- Helen Duval als Puffmutter
- Jürgen Becker als Klaus, der Tankwart
- Muriel Baumeister als Schwester in der Ambulanz
- Hark Bohm als Polizeipsychologe
- Corinna Harfouch
als Schwester Labor B
- Basta – Rotwein oder Totsein
- Bibi Blocksberg
- Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen
- C(r)ook
- Charlie & Louise – Das doppelte Lottchen
- Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders
- Der Untergang
- Elementarteilchen
- Erkan und Stefan – Gegen die Mächte der Finsternis
- Freigesprochen
- Irren ist männlich
- Mein Vater, der Türke
- Meine Mutter, mein Bruder und ich!
- Teufelsbraten
- Teufelsbraten
- Vera Brühne
- Wut (Fernsehfilm)
- Yasemin
- Jenny Elvers als Schwester Labor A
- Tobias Schenke als Junge
- Willi Thomczyk als Autoverkäufer
- Markus Knüfken als Zivilpolizist
- Hannes Jaenicke als Polizist
- Christiane Paul als Verkäuferin in der Boutique
- Rutger Hauer
als Curtiz
- Batman Begins
- Blade Runner
- Blind Side
- Blinde Wut (1989)
- Bone Daddy – Bis auf die Knochen
- Buffy – Der Vampir-Killer
- Das Osterman Weekend
- Das zehnte Königreich
- Der Poseidon-Anschlag
- Der Tag des Falken
- Der Tod kommt nie allein
- Die Jugger – Kampf der Besten
- Eureka (1984)
- Flesh and Blood
- Geständnisse – Confessions of a Dangerous Mind
- Goal II – Der Traum ist real!
- Hemoglobin
- Hitcher, der Highway Killer
- Hostile Waters – Ein U-Boot-Thriller
- Merlin
- Nachtfalken (1981)
- Salem’s Lot
- Salem’s Lot – Brennen muss Salem
- Sin City
- Surviving the Game – Hetzjagd durch die Hölle
- Türkische Früchte
- Vaterland
- Wedlock
- Cornelia Froboess als Martins Mutter
- Ralph Herforth als Assistent Keller
- Leonard Lansink als Kommissar Schneider
- Huub Stapel als Frankie „Boy“ Beluga
- Til Schweiger
als Martin Brest
- Agnes und seine Brüder
- Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding
- Benutzer:BennetG/tmp/OneWay
- Der bewegte Mann
- Der Eisbär
- Der Rote Baron
- Die Daltons gegen Lucky Luke
- Die Ersatzkiller
- Driven
- Ebbies Bluff
- Hera Linds Das Superweib
- Investigating Sex
- Joe & Max
- Judas Kiss
- Keinohrhasen
- King Arthur
- Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens
- Manta, Manta
- Männerpension
- One Way
- Rache − Vergeltung hat ihren Preis
- U-Boat: In feindlicher Hand
- Video Kings
- Was tun, wenn’s brennt?
- Wo ist Fred?
- Jan Josef Liefers als Rudi Wurlitzer
- Moritz Bleibtreu
als Abdul
- Agnes und seine Brüder
- Basta – Rotwein oder Totsein
- C(r)ook
- Chiko
- Das Haus der Lerchen
- Deadly Shadows
- Der Fakir
- Der kalte Finger
- Elementarteilchen
- Free Rainer – Dein Fernseher lügt
- Germanikus
- Im Juli
- Lammbock – Alles in Handarbeit
- Lola rennt
- Luna Papa
- München
- Mit meinen heißen Tränen
- Solino
- Speed Racer
- Stadtgespräch
- Taking Sides – Der Fall Furtwängler
- Vom Suchen und Finden der Liebe
- Thierry van Werveke als Henk
Regie
- Thomas Jahn
Drehbuch
- Til Schweiger
Kamera
- Gero Steffen
Schnitt
- Alexander Berner
Produzent
- Christoph Ott
Musik
- Franz Plasa
Erscheinungsjahr
1997Produktionsland
DeutschlandOriginalsprache
DeutschOriginaltitel
Knockin’ on Heaven’s DoorLänge
89 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreDer Film war mit über 3 Millionen Kinobesuchern der erfolgreichste deutsche Kinofilm 1997. Sein Titel wurde vom Bob Dylans übernommen.
Handlung
Rudi Wurlitzer hat . In der „Abnippelstation“ eines Krankenhauses trifft er auf Martin Brest. Martin hat einen irreparablen, todbringenden Hirntumor. Zusammen fassen sie den Entschluss, dass sie ihre letzten Tage auf keinen Fall so verbringen wollen; außerdem überzeugt Martin Rudi, dass dieser das Meer gesehen haben muss, bevor er stirbt. Sie nehmen eine bereitstehende Flasche Tequila mit und klauen im Parkhaus des Krankenhauses ein Mercedes 230 SL-Cabrio in Babyblau. Was beide nicht wissen: Das Auto gehört den Gangstern Henk und Abdul, die von ihrem Chef Frankie den Auftrag bekommen haben, das Auto zu Curtiz zu fahren. Frankie schuldet ihm noch eine Million Mark, die er im Kofferraum des Mercedes deponiert hat.Inzwischen brauchen Rudi und Martin Geld, um ans Meer zu kommen. Martin findet im Handschuhfach des Wagens eine Pistole und ihm kommt bei einem Tankstopp die Idee, die Tankstelle zu überfallen. Dies ist der Start einer wilden Verfolgungsjagd mit den beiden Todkranken, den Gangstern und der Polizei. Immer wieder gelingt es Rudi und Martin, mit den unwahrscheinlichsten Tricks allen Verfolgern zu entkommen. Nach einem Bankraub finden die beiden das Geld im Kofferraum. Damit erfüllt sich jeder noch einen Wunsch: Martin will seiner Mutter, die ein großer Elvis-Fan ist, einen Fleetwood Cadillac schenken und kann auch wirklich ein Exemplar auftreiben. Bis auf einen kleinen Teil verschicken die beiden das restliche Geld per Post an irgendwelche Menschen. Rudi will noch einmal in einem Bordell mit zwei Frauen zusammen sein und sucht sich dafür ausgerechnet den Club von Frankie aus. Sie werden erkannt und von Henk und Abdul zu Frankie gebracht. Als dieser erfährt, dass sein Geld von den Freunden restlos verbraucht wurde, will er beide töten. Curtiz kommt dazu und verhindert dies; er lässt, nachdem ihm alles erklärt wurde („Du hast noch nie das Meer gesehen? – Dann wäre es besser, du läufst.“ (Im Original: „Then you better run, before you run out of time.“), die beiden Freunde sogar noch unbehelligt entkommen und diese machen sich sofort auf den Weg Richtung Meer. Als Rudi und Martin dann endlich nach einer abenteuerlichen Reise den Ozean erreichen, und ihren Augen nicht trauen können, ist es Martin, der noch einmal an seiner Zigarette zieht und dann schließlich tot in den Sand fällt. Rudi ist nicht erstaunt, sondern schaut ihn nur an, um sich dann neben ihn zu setzen und in die Brandung zu schauen.
Entstehung
Der damals unerfahrene Thomas Jahn lernte den bereits populären Schauspieler Til Schweiger in einer Kölner Buchhandlung kennen. Nach eigenen Angaben hat er ihm bereits dort die Handlung seines Drehbuchs gepitcht.Die Filmstiftung NRW war maßgeblich an der Finanzierung des Films beteiligt.
Kritiken
In vielen Kritiken zu dem Film wurde vor allem die Darstellung des Abdul durch Moritz Bleibtreu hoch gelobt. Aber auch die weitere – bis in die kleinste Nebenrollen hochkarätig besetzte – Darstellerriege wurde mit viel Lob überschüttet. Das Kinomagazin Cinema zieht das Fazit: „Hübsches, charmantes, aber arg zitierfreudiges Road-Movie“.Auszeichnungen
- Deutscher Filmpreis 1997
- Filmband in Gold für darstellerische Leistungen (Nebenrolle): Moritz Bleibtreu
- Nominierung zum Bundesfilmpreis in der Kategorie Bester Film
- VideoWinner 1997
- Verleih: Erfolgreichster deutscher Spielfilm
- Goldene Leinwand 1998
- Goldene Leinwand: 3 Millionen Zuschauer in 18 Monaten
- Valenciennes International Festival of Action and Adventure Films
- Audience Award
- Grand Prize
- Internationales Film-Festival Moskau 1997
- Silberner St. George: Bester Darsteller: Til Schweiger
- Ernst-Lubitsch-Preis 1998
- Moritz Bleibtreu
- Catalonian International Film Festival 1997, Sitges, Spanien
- Gran Angular Award (Bester Film)
Hintergrund
- Die Premiere war am 20. Februar 1997. Der Film wurde von Touchstone Pictures produziert, die Lizenzen für den Verleih übernahm Buena Vista.
- Nach dem Abspann hat Bernd Eichinger einen Cameo-Auftritt. Bei einer Personenkontrolle findet der Motorradpolizist (Hannes Jaenicke) ein Bündel Geld bei ihm. Als er angibt, das Geld in einem Brief von „Rudi und Martin“ gefunden zu haben, fragt der Polizist: „Wer im Himmel sind Rudi und Martin?“
- Die Schauspielerin Xenia Seeberg, die in Deutschland eher unbekannt ist, in den Staaten jedoch seit der Sci-Fi Serie Lexx einige Erfolge feiern konnte, hat einen kleinen, aber denkwürdigen Auftritt als Polizistin in der Hotel-Szene.
- Rudolph Wurlitzer verfasste das Drehbuch zum Film von Regisseur Sam Peckinpah "Pat Garrett jagt Billy the Kid" aus dem Jahr 1973, für den Bob Dylan den Soundtrack schrieb, darunter auch das bekannte .
- In dem Film wird von einem Taxifahrer eine Telefonnummer genannt, unter der man sein Taxi bestellen kann. Bei dieser Nummer handelt es sich tatsächlich um den Anschluss der Minicar-Zentrale, für die Thomas Jahns Vater als Fahrer tätig war. Thomas Jahn spielt den Taxifahrer selbst und setzt damit seinem Vater ein kleines Denkmal, ebenso wie dies eine Reminiszenz an Alfred Hitchcocks Gewohnheit ist, in eigenen Filmen eine Minirolle zu spielen.
Weblinks
- Knockin' on Heaven's Door bei Filmportal.de
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Knockin’ on Heaven’s Door (Film)" (Stand:
Tue, May 13th 2008, 09:20)
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