Lara Croft: Tomb Raider
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Christopher Barrie als Hillary
- Leslie Phillips als Wilson
- Daniel Craig als Alex West
- Noah Taylor als Bryce
- Angelina Jolie
als Lara Croft
- Alexander
- Cyborg 2
- Der gute Hirte
- Der Knochenjäger
- Die Legende von Beowulf
- Durchgeknallt
- Ein mutiger Weg
- Foxfire
- Gia – Preis der Schönheit
- Große Haie – Kleine Fische
- Hackers – Im Netz des FBI
- Hell’s Kitchen – Vorhof zur Hölle
- Jenseits aller Grenzen
- Kung Fu Panda
- Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens
- Leben oder so ähnlich
- Leben und lieben in L.A.
- Liebe und andere ...
- Mr. & Mrs. Smith (2005)
- Nichts als Trouble mit den Frauen
- Original Sin
- Playing God
- Sky Captain and the World of Tomorrow
- Taking Lives – Für Dein Leben würde er töten
- The Fever
- True Women
- Turbulenzen – und andere Katastrophen
- Wallace
- Wanted (2008)
- Without Evidence
- Iain Glen als Manfred Powell
- Jon Voight
als Lord Richard Croft
- Ali
- America’s Most Wanted
- Anaconda
- Arche Noah – Das größte Abenteuer der Menschheit
- Beim Sterben ist jeder der Erste
- Catch-22 – Der böse Trick
- Coming Home – Sie kehren heim
- Das Geheimnis von Green Lake
- Das Vermächtnis der Tempelritter
- Das Vermächtnis des geheimen Buches
- Der General (1998)
- Der Manchurian Kandidat
- Der Regenmacher (1997)
- Der Richter und sein Henker
- Der Staatsfeind Nr. 1
- Die Akte Odessa
- Expreß in die Hölle
- Heat (1995)
- Mission: Impossible
- Papst Johannes Paul II.
- Pearl Harbor
- Transformers
- U-Turn – Kein Weg zurück
- Uprising – Der Aufstand
- Varsity Blues
- Wildes Land
- Zoolander
Regie
- Simon West
Drehbuch
- John Zinman
Kamera
- Peter Menzies Jr.
Schnitt
- Mark Warner
Produzent
- Colin Wilson
Musik
- Graeme Revell
Erscheinungsjahr
2001Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Lara Croft: Tomb RaiderLänge
100 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Lara Croft wohnt alleinstehend auf ihrem schlossähnlichen Landsitz in England. Offiziell arbeitet sie als Fotografin, aber in Wirklichkeit ist sie eine Grabjägerin und immer auf der Suche nach neuen unentdeckten Schätzen der Vergangenheit. In ihrem Haus mit 83 Räumen trainiert die ebenso attraktive wie mutige Abenteurerin für ihre gefährlichen Einsätze, indem sie gegen einen ferngesteuerten Roboter namens Simon kämpft. Dieser wurde vom Computerfreak Bryce entwickelt.Laras neues Abenteuer beginnt in einer Nacht, als sie gerade von ihrem verstorbenen und immer noch sehnsüchtig vermissten Vater, Lord Richard Croft, der ein Archäologe gewesen war, träumt. Durch seine liebevolle Erziehung, vermochte er es, Lara über den Verlust der Mutter, an die sie sich nicht mehr erinnern kann, hinwegzutrösten. Er hatte ihr früher einmal in seiner Bibliothek von einer besonderen Planetenkonstellation erzählt, bei der alle Planeten in einer Reihe stehen, was nur rund alle 5000 Jahre geschieht. Plötzlich hört Lara nun das nächtliche Ticken einer Uhr – was gleichzeitig ein übergreifendes Zentralthema des Filmes ist – welches zu dem Zeitpunkt einsetzt, als die gradlinige Ausrichtung der Planeten eintritt. Die Quelle dieses Geräuschs entdeckt sie in einem von ihr bisher unentdecktem, geheimen Raum. Es handelt sich um eine besondere Uhr. Das Symbol für das Auge der Vorsehung. In der Mitte eines Dreiecks befindet sich eine leuchtende Kugel, das 'Dreieck des Lichtes'. Lara erkennt das Symbol, das auch als das Allsehende Auge bekannt ist und welches in diesem Film einerseits auch als Markenzeichen der Illuminati gilt, und ebenso ein weiteres wiederkehrendes Hauptmotiv der Handlung darstellt.
Ein ehemaliger Kollege ihres Vaters weiß nichts mit dem Artefakt anzufangen, vermittelt Lara aber einen Anwalt namens Powell. Zwischen beiden entsteht eine gewisse 'sexuelle Spannung', als sie in seinem dekadenten Haus erscheint – er wird sich aber später als ihr rücksichtsloser Gegner erweisen. Denn er kennt den wahren Wert der seltsamen Uhr und will sie mit Gewalt in seinen Besitz bringen. Als Lara gerade an zwei Bungee-Seilen hängend wie eine Ballerina durch die Luft schwingt, überfällt Powell mit einer Gruppe schwer bewaffneter Männer das Haus. Lara kann sich zwar dank ihrer kämpferischen Fähigkeiten gegen die Angreifer durchsetzen, aber sie kann nicht verhindern, dass die Feinde die Uhr stehlen.
Am nächsten Morgen bringt ein UPS-Fahrer einen versiegelten Brief ihres Vaters. Der Archäologe hatte die Nachricht vor seinem Tod verfasst und verfügt, dass sie an diesem Tag zugestellt wird. Der Brief enthält ein Zitat des Dichters William Blake aus Auguries of Innocence.Auguries of innocence/Weissagungen der Unschuld. In William Blake, Zwischen Feuer und Feuer. Poetische Werke. Zweisprachige Ausgabe. München (Deutscher Taschenbuchverlag) 1996. S. 169
{||To see a World in a grain of sand,
And a Heaven in a wild flower,
Hold Infinity in the palm of your hand,
And Eternity in an hour.|width="10"||Die Welt zu sehn im Korn aus Sand
Das Firmament im Blumenbunde
Unendlichkeit halt' in der Hand
Und Ewigkeit in einer Stunde.|}
Lara holt ein Buch mit den Werken Blakes aus dem Regal und findet im Einband das Illuminaten-Symbol wieder. Dahinter ist eine ausführlichere Nachricht ihres Vaters versteckt. Er erklärt ihr, dass die Uhr der Schlüssel zu einem Teil eines Dreiecks ist, das seinem Besitzer gottähnliche Macht über die Zeit verleiht. Allerdings wurde das Dreieck damals von den „Menschen des Lichts“ (ein anderer Name für die Illuminati) in zwei Teile – 'Vergangenheit' und 'Zukunft' – zerbrochen, um einen Missbrauch zu verhindern.
thumb| Eine Hälfte des Dreiecks befindet sich im Tempel Prohm in ]Laras Vater schreibt, dass sich eine Hälfte des Dreiecks verborgen im Tempel Ta Prohm in befindet. Er erinnert seine Tochter an einen Jasmin, der nur dort wächst und als Hinweis auf den Eingang zu dem Versteck dient. Lara muss das Versteck rechtzeitig finden, bevor die besondere Planetenkonstellation ihre vorletzte Stufe erreicht. Ihr bleiben nur gut 60 Stunden.
Als die Grabjägerin in Kambodscha eintrifft, ist Powell schon vor Ort. Bei ihm ist auch Laras Freund Alex West, der also auch zu den machthungrigen und skrupellosen Männern gehört. Während sich die Gruppe mit Gewalt Zutritt zum enorm geräumigen Tempelinneren verschafft, findet Lara mit Hilfe von Kindern, die wie Geister auftauchen, den mit Jasmin markierten Eingang. Von dort aus sieht sie, dass ihre Gegner auf der falschen Fährte sind. Lara kennt hingegen die richtige Stelle und zwingt Powell wenige Sekunden, bevor die Planeten ihre Stellung erreichen, ihr die Uhr zu geben. Nachdem sie den Schlüssel in die passende Vertiefung gesteckt hat, schwingt ein großer steinerner Balken mit seinem spitzen Ende und Laras Hilfe gegen eine mit einer Flüssigkeit befüllte Kugel. Dadurch wird die erste Hälfte des ersehnten Dreiecks freigegeben, welches sich Lara schnappen kann. Während sie gegen zum Leben erwachte Statuen kämpft, gelingt es Powell jedoch, die Uhr wieder in seinen Besitz zu bringen. Lara reist weiter über Angkor, wo sie von buddhistischen Mönchen gesegnet und ihre im Kampf erhaltene Wunde auf wundersame Weise geheilt wird
Damit stehen beide Parteien vor dem Problem, dass die Macht nur erlangt werden kann, wenn beide Gegenstände - das Dreieck und die Uhr - vereinigt werden. Als sie einige Zeit später in Venedig wieder aufeinander treffen, erfährt Lara von Powell, dass ihr Vater ein Mitglied der Illuminati war und Powell, durch ihren Vater als Mentor, ebenso zu diesem Bund dazu gestoßen war. Mit dem Hinweis, dass sie ihren Vater wiedersehe, wenn sie über die Zeit bestimmen könne, überredet Powell seine Gegnerin schließlich zur Zusammenarbeit.
Ihre nächste Reise führt sie zu einem Meteoritenkrater in der Eiswüste Sibiriens, wo sich früher einmal das Zentrum der „Erleuchteten“ befand. Auf dem Weg dorthin erscheint Lara ein Mädchen, das von ihrem Vater spricht und sie warnt. In einem unterirdischen Raum mitten im Krater sehen sie eine riesige mechanische Nachbildung des Sonnensystems. Lara findet die vorgesehene Vertiefung für die Uhr und holt damit die zweite Hälfte des Dreiecks, gerade rechtzeitig zur kurz bevorstehenden Sonnenfinsternis, hervor. Doch als Powell die beiden Teile zusammenfügt, geschieht zunächst nichts. Daraufhin ersticht er Alex. Lara versucht ihn zu retten woraufhin sich die beiden auch näher kommen. Lara erinnert sich dann an das Gedicht und sucht das Sandkorn in der Uhr. Erst mit dieser kleinen Ergänzung ist das Dreieck vollständig. Als die letzte Stufe der Planetenkonstellation erreicht ist, verschmelzen Gegenwart und Vergangenheit. In einem traumsequenzähnlichen Wettlauf mit Paul auf die erleuchtete Spitze einer Pyramide, gewinnt Lara und sie trifft in einem Zelt anschließend ihren Vater, der ihr jedoch trotz aller Freude über das Wiedersehen befiehlt, das Dreieck zu zerstören. Bevor sie diesen Rat jedoch befolgt, dreht sie die Zeit noch so weit in die Vergangenheit zurück, dass Alex, der von Powell kurz zuvor erstochen wurde, wiederbelebt wird. Dann beginnt der unterirdische Raum einzustürzen. In diesem Moment zeigt Powell – nachdem er sich daran erinnert hat, wie er ihren Vater umgebracht hat – Lara eine Taschenuhr, die eine Erinnerung an ihre Mutter ist. Die Grabjägerin besiegt ihren Gegner im Faustkampf und kann mit der Uhr noch gerade rechtzeitig aus der Höhle fliehen. Nun kann sie auf ihr Anwesen zurückkehren und sich dort wieder dem -Training mit dem Roboter zuwenden, wobei sie aber jetzt als Kleidung ein für sie untypisches vornehmes Kleid trägt.
Kritik
Auszeichnungen
- 2001: Bogey in Silber
- 2002: DVD Champion in der Kategorie Internationaler Film
Wissenswertes
- Inzwischen existiert eine Fortsetzung, Tomb Raider – Die Wiege des Lebens (2003), ebenfalls mit Angelina Jolie in der Hauptrolle. Ein dritter Teil ist in der Diskussion. Angelina Jolie hat ihre grundsätzliche Bereitschaft zur Mitarbeit bereits erklärt.
- Jon Voight, der im Film Laras Vater spielt, ist Angelina Jolies Vater.
- Jolies 23 Tattoos, die über den ganzen Körper verteilt sind, wurden im Film retuschiert. Die Roboter-Kampfszenen sind zum großen Teil im Computer entstanden.
- Das im Film als Markenzeichen der Illuminati geltende Allsehende Auge kann jedoch außerhalb der Filmwelt nicht so gedeutet werden. Während der Handlung des Filmes wird deutlich, dass die Illuminaten, spätestens seit Lord Crofts Ausscheiden, die negativen Charaktere personifizieren. Mit der Idee, dass ein verborgener „Schlüssel“, ein unterirdisches Weltsystem, im Norden der Erde existiere, knüpft der Film an eine Form von einer Hohlwelttheorie an.
- Das Mausoleum von Laras Vater ist dem des Sir Richard Francis Burton, einem Briten, der ein klassischer viktorianischer Entdecker, und u. a. reisender Orientalist war und sich als Forscher mit Astrokartographie beschäftigte, nachempfunden. Es befindet sich in Mortlake südwestlich von London. Von Burton wird angenommen, dass er den Süden des Nordens entdeckte. Er liegt mit seiner Frau in einer Beduinen-Zelt ähnlichen Gruft mit Glasdach begraben, bei welchem die Särge zu sehen sind, wenn eine Treppe hinuntergestiegen wird.
- Der eventuelle Einfluss der tatsächlich bevorstehenden Planetenkonstellation war um die Zeit, als der Film entstand, heiß in der Öffentlichkeit diskutiert. Die Chinesen haben in der Tat ihre Zeitrechnung an „dem Tag“ dieser Konstellation, bei der verschiedene Planeten in Reihe stehen, einstmals gestartet.
- Julian Rhind-Tutt, der auch Prinz Frederick in spielte, und als Mr. Pimms in Lara Croft: Tomb Raider auftritt, wird von Philipp Moog synchronisiert. Der britische Schauspieler Leslie Phillips stellt Wilson dar, einen Freund von Laras Vaters und ein Experte für antike Uhren.
- Die von Lara eingesetzten martialischen Waffen und Werkzeuge unterstreichen ironisierend ihre Omnipotenz. So öffnet Lara z.B. die als Uhr getarnte Schutzhülle des Sehenden Auges mit einem eigentlich für Geologen entwickelten Spezialhammer, dem Estwing-Sedimentspalter.
- Alex West, Laras Freund, wird von Daniel Craig gespielt. Im zweiten Teil von Tomb Raider übernimmt die männliche Hauptrolle Gerard Butler. Es wird vermutet, dass Lara Croft aber trotzdem mit Alex liiert ist.
Weblinks
- BBC Films Interview mit Angelina Jolie (engl.)
- „Nicht Spiel, nicht Fleisch“ – Kritische Auseinandersetzung in die tageszeitung (28. Juni 2001)
Einzelnachweise
Tomb Raider
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Lara Croft: Tomb Raider" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:24)
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