Liberty Heights

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Barry Levinson

Drehbuch

  • Barry Levinson

Kamera

  • Christopher Doyle

Schnitt

  • Stu Linder

Produzent

  • Paula Weinstein

Musik

  • Andrea Morricone

Erscheinungsjahr

1999

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Liberty Heights

Länge

122 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

6 Jahre
Liberty Heights ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Barry Levinson aus dem Jahr 1999.

Handlung

Die Handlung spielt in Baltimore in den 1950er Jahren. Die Brüder Ben und Van Kurtzman entstammen einer jüdischen Familie. Ben besucht noch die High School während Van bereits studiert. Der Vater der Brüder Nate führt ein Theater.

Ben lernt die Afroamerikanerin Sylvia kennen, die nach der Zusammenlegung der Schulbezirke seine Schule besucht. Er verliebt sich in sie und kommt ihr näher. Sylvias Vater, ein Arzt, verbietet weitere Treffen.

Ben verkleidet sich am Halloweenstag als Adolf Hitler, was seine Eltern empört. Van und seine Freunde besuchen eine Party, auf der Van eine blonde Frau kennenlernt, die er attraktiv findet. Es kommt jedoch zu einer Prügelei, nach der der anwesende Trey Tobelseted mit seinem Auto das Haus rammt. Tobelseted kommt vor Gericht, wo Van und seine Freunde als Zeugen erscheinen. Es stellt sich heraus, dass die blonde Frau, Dubbie, Treys Freundin ist.

Der Drogendealer Little Melvin erpresst Nate, von dem er Schutzgeld fordert. Nate macht ihn stattdessen zum Teilhaber des Theaters. Sylvia gibt Ben zwei Eintrittskarten für ein Konzert von James Brown, das er und einer seiner Freunde besuchen. Sie sind die einzigen weißen Menschen im Publikum. Van trifft erneut Dubbie.

Nate und sein krimineller Geschäftspartner werden angeklagt und verurteilt. Nate besucht vor dem Haftantritt die Abschlussfeier von Ben und Sylvia. Sylvia geht auf ein College mit zahlreichen afroamerikanischen Studenten im Süden der USA während Ben zwischen zwei Universitäten im Nordosten wählen kann.

Der Film endet damit, dass Ben sich nach Jahren an seine Jugend, Sylvia und derer Vater erinnert.

Kritiken

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 10. Dezember 1999, der Film sei weniger ein Film über Liebe oder Rassismus sondern eher über das Erwachsenwerden. Er habe einige Schwächen – zum Beispiel der Charakter von Little Melvin sei zu „unscharf gezeichnet“ – die jedoch nicht besonders gravierend seien. Kritik von Roger Ebert, abgerufen am 22. August 2007

Kenneth Turan schrieb in der Los Angeles Times vom 17. November 1999, der Film komme „aus dem Herzen“ des Regisseurs und Drehbuchautors Levinson und sei bereits sein vierter Film, der in Baltimore spiele. Es sei ein „reifes, vollendetes“ Werk, das gleichzeitig komisch sei und tief empfunden werden könne. Der Film sei kaum nostalgisch, sondern beinhalte eine Prise des Schmerzes und des Kummers. Kritik von Kenneth Turan, abgerufen am 22. August 2007

Die Zeitschrift Cinema schrieb, der Film sei ein „anrührendes, oft auch witziges Sittenbild“. Cinema, abgerufen am 22. August 2007

Auszeichnungen

Der Film wurde im Jahr 2000 für den E Pluribus Unum Award der American Cinema Foundation nominiert. Rebekah Johnson wurde im Jahr 2000 für den Black Reel Award nominiert.

Hintergrund

Der Film wurde in Baltimore, in Frederick (Maryland) und in Towson (Maryland) gedreht. Filming locations für Liberty Heights, abgerufen am 22. August 2007 Er hatte seine Premiere am 17. November 1999 und wurde am 21. Mai 2000 auf dem Hong Kong Jewish Film Festival vorgeführt. Premierendaten für Liberty Heights, abgerufen am 22. August 2007 Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 3,7 Millionen US-Dollar ein. Box office / business für Liberty Heights, abgerufen am 22. August 2007

Weblinks



Einzelbeweise





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Liberty Heights" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:24) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.