London – Liebe des Lebens?

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Hunter Richards

Drehbuch

  • Hunter Richards

Kamera

  • Jo Willems

Schnitt

  • Tracey Wadmore-Smith

Produzent

  • Paul Davis-Miller

Musik

  • The Crystal Method

Erscheinungsjahr

2005

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

London

Länge

ca. 88 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

16 Jahre
London ist ein Film des US-amerikanischen Regisseurs Hunter Richards aus dem Jahre 2005. Die Hauptrolle spielte Chris Evans, die Titelrolle Jessica Biel. Das Drehbuch wurde ebenfalls von Hunter Richards verfasst.

Handlung

Hunter Richards kreiert mit seinem Film ein Porträt des Milieus einer bestimmten Gruppe reicher New Yorker. Drogen und Sex spielen eine entscheidende Rolle. Anders als etwa in einschlägigen Werken der achtziger Jahre sind jedoch auch Gefühle wie Liebe, Zärtlichkeit und Nähe Teil der dargestellten Subkultur.

Ort der Handlung ist Manhattan. Syd ist mit dem ihm bis dato unbekannten Bateman, scheinbar ein Kontakt eines Freundes, verabredet, um von ihm zu kaufen. Die zwei treffen sich in einer Bar und gehen anschließend in Syds Auto, um den Deal abzuwickeln. Syd lädt Bateman zu einer Party ein und überredet ihn schließlich mitzukommen.

Es handelt sich um die Abschiedsparty seiner Exfreundin London, die offenbar zu ihrem neuen Freund nach Los Angeles ziehen will. Syd wusste nichts davon und ist auch nicht auf die Party eingeladen. Trotzdem fährt er zusammen mit Bateman hin.

Die Party findet in der Wohnung von Rebeccas Eltern statt. Rebecca ist eine Freundin von London.Als Syd und Bateman eintreffen, gehen sie direkt ins Badezimmer, um zu koksen.

Eine fast halbstündige dialoglastige Szene beginnt, die sich ausschließlich im Badezimmer abspielt. Wechselnd tauchen Nebendarsteller auf und verschwinden wieder. Der rote Faden sind sowohl die Drogen, die scheinbar von den meisten Partybesuchern konsumiert werden, als auch das aufschlussreiche Gespräch zwischen Bateman und Syd. Dieses Gespräch geht eben auf die Drogen und auf sexuelle Vorlieben ein. Es ist sehr emotional, von Gefühlsausbrüchen geprägt, und der Regisseur versucht auch die Wirkung der Drogen auf die Gemüter der Charaktere realistisch einfließen zu lassen. Im Laufe des Gespräches erzählt Syd Bateman von seinem Leid, nicht mehr mit London zusammenzusein, und Bateman offenbart, dass er unter Impotenz leidet. Charakteristisch ist wohl der Ausspruch Batemans gegen Ende des Films: "Das beste Gespräch hast du immer mit einem Fremden.", womit er meint, dass das tiefgehende Gespräch zwischen ihm und Syd ein erfüllender gegenseitiger Austausch war. Dieses Zitat wurde auch als Untertitel für die deutsche DVD-Fassung gewählt.

Richards skizziert die Lebensumstände der New Yorker Uptownbewohner, die die ganze Zeit über Drogen nehmen, in teuren Häusern Partys feiern und eine ausschweifende Sexualität haben.Er lässt dabei ein Urteil grundsätzlich außen vor, obwohl er ein hohes Identifikationspotential für seine Charaktere schafft. Das lässt darauf schließen, dass dem Regisseur dieses Milieu vertraut ist und dass er dem dargestellten Lebensstil nicht unbedingt abgeneigt gegenübersteht.

Weiterhin ist der Film von einer eher düsteren Melancholie geprägt, die hauptsächlich das Leid der Hauptrolle Syd charakterisieren soll, der verzweifelt seiner Exfreundin London hinterhertrauert.

Kritik

Lexikon des internationalen Films: „Dialogreicher, sich tief schürfend gebender, aber an der Oberfläche verharrender Erstlingsfilm, der kaum zum Kern der Dinge vorstößt.http://www.filmevonabisz.de/filmsuche.cfm?wert=526054&sucheNach=titel

Quellen



Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "London – Liebe des Lebens?" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:26) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.