Lost in La Mancha
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Jean Rochefort als Jean Rochefort
- Johnny Depp
als Johnny Depp
- Arizona Dream
- Before Night Falls
- Before Night Falls
- Benny und Joon
- Blow
- Cannes Man
- Charlie und die Schokoladenfabrik (2005)
- Chocolat – Ein kleiner Biss genügt
- Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche
- Cry-Baby
- Das geheime Fenster
- Dead Man
- Die Frau des Astronauten
- Die neun Pforten
- Don Juan DeMarco
- Ed Wood
- Edward mit den Scherenhänden
- Fear and Loathing in Las Vegas
- Fear and Loathing in Las Vegas
- Fluch der Karibik
- Fluch der Karibik
- Fluch der Karibik 3
- From Hell
- From Hell
- Gegen die Zeit
- Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa
- Happy End mit Hindernissen
- In stürmischen Zeiten
- Irgendwann in Mexico
- Joe Strummer: The Future Is Unwritten
- L.A. Without a Map
- Marc Forster – Von Davos nach Hollywood
- Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt
- Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2
- Platoon
- Sleepy Hollow – Köpfe werden rollen
- Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street
- The Brave
- The Libertine
- Wenn Träume fliegen lernen
- Terry Gilliam als Terry Gilliam
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Regie
- Keith Fulton
Erscheinungsjahr
2002Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Lost in La ManchaLänge
93 MinutenEigentlich dazu gedacht, den Entstehungsprozess des Filmes The Man Who Killed Don Quixote zu verfolgen, wurde er zu einer Dokumentation über das Scheitern. Der Film folgt dabei einer Dramaturgie, die den Regisseur Terry Gilliam als eine Art modernen Don Quijote stilisiert.
Gilliams Vision von Don Quijote
Das Drehbuch war eine Mischung aus Miguel de Cervantes' Der sinnreiche Junker Don Quijote von La Mancha und Mark Twains Ein Yankee aus Connecticut an König Artus Hof. So sollte Sancho Panza nur kurz zu Beginn des Films auftreten und durch den aus dem 21. Jahrhundert in Quijotes Zeit zurückgereisten Toby Grisoni, gespielt von Johnny Depp, ersetzt werden, indem Don Quijote ihn mit Sancho Panza verwechselt.Der Ex-Monty-Python Terry Gilliam, der als Regisseur bereits große Erfolge mit Filmen wie 12 Monkeys, , Fear and Loathing in Las Vegas oder auch Brazil gefeiert hatte, hatte an den Vorbereitungen zu dem Film etwa zehn Jahre gearbeitet und war überzeugt, seinen bisher besten Film zu drehen.
Dreharbeiten
- Siehe
Beginnend im September 2000 wurde der gesamte Dreh immer wieder von Problemen aufgehalten. Die Drehorte erwiesen sich teilweise als ungeeignet, die technischen Möglichkeiten der spanischen Produktionsstätten als zu gering, Flugzeuge einer nahen NATO-Basis störten die Dreharbeiten (Gerüchten zufolge stiegen nur deshalb so viele Flieger auf, weil die Soldaten gehört hatten, dass Johnny Depp dort einen Film drehen würde) und der Hauptdarsteller Jean Rochefort, der extra für den Film in Rekordzeit die englische Sprache gelernt hatte, hatte einen Bandscheibenvorfall und konnte daher nicht mehr auf einem Pferd reiten. Da dies allerdings absolut unerlässlich für den Film war, wurden die Dreharbeiten schließlich eingestellt.
Gilliam = Quijote?
Hieraus entstand eine Dokumentation, die Gilliam am Set und sehr privat zeigt. Die Schwierigkeiten werden angedeutet, die Gilliam hat, Geldgeber zu finden. Er will sich selbst von Hollywood und seinem Kommerz distanzieren und Filme drehen, die nicht unbedingt massentauglich sind, gleichzeitig ist er auf jene Geldgeber aus Hollywood angewiesen. Der Film zieht deutliche Vergleich zwischen Gilliam und Don Quijote. Besonders deutlich wird dies etwa in der Mitte des Films, als ein vollkommen unerwarteter Sturm in einer Landschaft, in der es sonst nur wenige Tage im Jahr regnet, den gesamten Drehort für Tage unbrauchbar macht und Gilliam verzweifelt im Regen tobt, als würde er einen hoffnungslosen Kampf gegen den Sturm führen wie Don Quijote gegen die Windmühlen.Außerdem zieht der Film einige bemerkenswerte Parallelen zu dem ebenfalls katastrophal gescheiterten Versuch von Orson Welles, Don Quijote zu verfilmen. Dabei schießt die Dokumentation jedoch auch ein wenig über das Ziel hinaus, als angedeutet wird, dass möglicherweise ein Fluch über Don Quijote liegt und dieser daher gar nicht verfilmt werden könnte. Da es mehr als ein Dutzend vollendete Don Quijote-Verfilmungen von unterschiedlicher Qualität gibt, erweist sich dies als eine doch etwas zu übertriebene Dramatisierung der Ereignisse.
Zukunft
Im Juli 2006 gab Gilliam bekannt, dass die rechtlichen Streitigkeiten beigelegt wären und er wieder die Rechte am Drehbuch hätte, so dass The Man Who Killed Don Quixote möglicherweise sein nächstes Projekt werden wird. Johnny Depp wäre nach wie vor bereit, seine Rolle zu übernehmen und für Don Quixote ist gerüchteweise Christopher Plummer vorgesehen.Wahrscheinlich aber wird aufgrund der noch fehlenden Finanzierung der Film erst Gilliams übernächstes Projekt werden.
Weblinks
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Lost in La Mancha" (Stand:
Tue, Apr 1st 2008, 23:19)
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