Mörderischer Vorsprung

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Roger Spottiswoode

Drehbuch

  • Daniel Petrie Jr.

Kamera

  • Michael Chapman

Schnitt

  • Garth Craven

Produzent

  • Fredda Weiss

Musik

  • John Scott

Erscheinungsjahr

1988

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Shoot to Kill alternativ: Deadly Pursuit

Länge

109 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

16 Jahre
Mörderischer Vorsprung ist ein US-amerikanischer Spielfilm des Regisseurs Roger Spottiswoode aus dem Jahre 1988.

Handlung

Der FBI-Agent Warren Stantin wird in San Francisco zu einer Geiselnahme gerufen, bei der es um Diamantenraub geht. Der Räuber erschießt vor Stantins Augen zwei Geiseln und entkommt vorerst mit der Beute.

Als der Mörder nahe der kanadischen Grenze einen Unbeteiligten erschießt, kann Stantin die Spur wieder aufnehmen. Offensichtlich hat der Täter sich unerkannt einer Gruppe von Freizeit-Pionieren angeschlossen, die unter der Führung der nichtsahnenden Wildnisexpertin Sarah Renell einen mehrtägigen Ausflug in die Berge unternehmen.

Der Stadtmensch Stantin "rekrutiert" den besten verfügbaren Bergführer Jonathan Knox, einen Naturmenschen, gegen dessen Willen, um die Verfolgung aufzunehmen. Es stellt sich noch vor Abmarsch heraus, dass er der Freund von Sarah Renell ist.

In der Gruppe der Ausflügler tötet der Diamantenräuber sehr bald alle Teilnehmer bis auf die Führerin Renell, da er sie benötigt, um ihn zu seinem Ziel, der kanadischen Grenze zu bringen.

Die beiden Verfolger geraten in lebensgefährliche Situationen, u. a. einen Schneesturm, deren Überwindung sie menschlich zusammenbringt. Kurz bevor sie den Mörder einholen, gelingt diesem zusammen mit der jungen Frau als Geisel die Flucht über die Grenze zu Kanada. Die bei einem Einbruch hinterlassenen Spuren führen die beiden Verfolger nach Vancouver. Steve hat sich dort mit einem Händler verabredet, um die Diamanten zu verkaufen. Nach einer wilden Verfolgungsjagd kann er erneut entkommen. Die Flucht endet auf einer Fähre. Der Polizist und der Gangster verletzen sich mit Schüssen gegenseitig und stürzen ins Meer. Diesmal ist es Jonathan, der Stantin das Leben retten kann.

Besonderheiten

Der Film lebt von der immensen Spannung, die durchgängig aufrechterhalten wird. Erst in der Szene am Wildbach in den Bergen erfährt der Zuschauer, wer der gesuchte Mörder ist. Reizvoll ist der Kontrast zwischen den verschiedenen Schauplätzen. Die Situation, dass ein Farbiger und ein Weißer zunächst höchst unfreiwillig ein Team bilden, ähnelt ein wenig der, als Poitier und sein Filmpartner Tony Curtis im Klassiker Flucht in Ketten aneinander gefesselt unterwegs sind. Auch einige Brüche in der Logik (warum entledigt sich Steve nicht seiner Geisel, als er sie nach der Rückkehr in die Zivilisation nicht mehr braucht, sondern schleppt sie weiter mit sich?) stören nicht wirklich.

Kritiken

  • cinema.de: "Roger Spottiswoode («Under Fire») inszeniert seine Filme einfach, geradlinig und oft mit rauhem Humor. Hier gelang ihm dank atemberaubender Drehorte und eines Besetzungskniffs ein überdurchschnittlicher Actionthriller."
  • epd Film: "Spottiswoode löst damit das Versprechen des Actionkinos ein, Emotionen und Konflikte in Handlung selbst zu überführen.“
  • film-dienst: "ungemein spannende Mischung aus Abenteuer- und Kriminalfilm"


Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Mörderischer Vorsprung" (Stand: Mon, May 12th 2008, 17:19) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.