Machtlos

Meine Bewertung

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack


Filminfo

Darsteller

Regie

  • Gavin Hood

Drehbuch

  • Kelley Sane

Kamera

  • Dion Beebe

Schnitt

  • Megan Gill

Produzent

  • Marcus Viscidi

Musik

  • Mark Kilian

Erscheinungsjahr

2007

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Rendition

Länge

121 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

Deutschland: ab 16 Österreich: ab 14 Jahre
Machtlos (Rendition) ist ein US-amerikanisch-südafrikanischer Thriller aus dem Jahr 2007. Regie führte Gavin Hood, das Drehbuch schrieb .

Handlung



Der aus Ägypten stammende Ingenieur Anwar El-Ibrahimi wird von der CIA irrtümlich für einen Terroristen gehalten. Auf seiner Rückreise von Südafrika nach Chicago verschwindet er spurlos.

In der Tat wird El-Ibrahimi in einer geheimen Anlage außerhalb der USA gefangen gehalten. Unter der Aufsicht des CIA-Mitarbeiters Douglas Freeman wird der Gefangene gefoltert. Sich bewusst werdend über die Konsequenzen der Situation erfassen Freeman ganz prinzipielle, menschliche Bedenken. Doch alle Mittel und Wege zur Auflösung der Situation und zur Korrektur der für den Betroffenen höchst bedrohlichen Situation liegen außerhalb seiner Macht.

Währenddessen sucht El-Ibrahimis schwangere amerikanische Ehefrau Isabella ihren Gatten. Sie reist nach Washington D.C., wo sie den mit ihr befreundeten Mitarbeiter eines US-Senators um Hilfe bittet. Der Senator wendet sich an die CIA. In ihrer Antwort ihm gegenüber verteidigt eine Terror-Expertin die angewandten Methoden. Sie droht dem Senator mit dem Ende seiner politischen Karriere, so dass dieser nachgibt und der Vorstoß versandet.

Es beginnt ein zweigleisiges intensives Bemühen um die körperliche Unversehrtheit, das Leben und die Freiheit des versehentlich Inhaftierten.

Realer Hintergrund des Films

Der Filmkonzern Warner Bros. selbst gibt folgendes Statement zur im Film aufgegriffenen Problematik an:
Gavin Hood (Regisseur des Oscar-preisgekrönten „Tsotsi“) wagt sich mit seinem mitreißenden Thriller in die Grauzone zwischen links und rechts, Recht und Unrecht, ohne einfache Antworten parat zu haben: Er wirft ein provokantes Schlaglicht auf die komplizierten Auswirkungen der als „extrodinary rendition“ („außerordentliche Auslieferung“, Überstellung in die Rechtlosigkeit) bekannte US-Politik: Im Rahmen dieses Verfahrens werden Nicht-Amerikaner, die als Bedrohung für die nationale Sicherheit gelten, entführt und in geheimen Gefängnissen außerhalb der USA verhört. Warner Bros.: Machtlos, Inhalt


Der Film greift eine derzeit gängige Praxis der US-Auslandsdienste auf, die unter anderem durch die Gefangenen im Nachlauf der Afganistan- und Irak-Invasionen der USA, zumindest für den US-eigenen Inhaftierungsort Guantanamo Bay, einer US-Militärbasis auf , in den westlichen Medien eine gewisse Bekanntheit erlangt hat. Es wird von US-Seite her immer wieder betont, es handle sich weder um US-Verfassungsgebiet, so dass die Grundrechte der US-Verfassung nicht bemüht werden könnten, und auch nicht um Kriegsgefangene, so dass, zumindest aus dem Selbstverständnis der USA heraus, die Erfordernis, die Genfer Konvention anzuwenden, nicht gegeben war. Die Presse bezeichnete solche nahezu kontaktlosen Inhaftierungen der Betroffenen wiederholt mit dem sprachlichen Bild "Schwarzes Loch". n-tv.de: Das "schwarze Loch" - Das Lager Guantanamo

Im Kontext von außerordentlichen Überstellungen kam es selbst schon auf den höchsten Ebenen der EU zur Thematisierung, insbesondere wegen der damit verbundenen Luftbewegungen und den damit transportierten Menschen. Heise/Telepolis: Wissentliche Akzeptanz von EU-Staaten bei Verschleppungsflügen Starke Hinweise auf entsprechende US-Lager in Polen und Rumänien Heise/Telepolis: „Die Washington Post sprach von etwa 100 Gefangenen“ existieren. Ebenso gibt es Hinweise auf solche Überstellungen bzw. die quasi gleichwertige, intensive Mitwirkung der USA bei der Inhaftierung von Menschen in Gefägnissen von Drittländern, wie z.B. im noch immer andauernden Fall des deutsch-syrischen Staatsbürgers Mohammed Haydar Zammar. domstadtkoeln.de: Fall Zammar: Regierung weiß von Folter in Syrien Letztendlich stehen den US-Behörden die Möglichkeiten offen jeglichen Ausländer zum feindlichen Kämpfer zu deklarieren Heise/Telepolis: Ausländer in den USA können zu feindlichen Kämpfern erklärt werden um damit einen erweiterten Handlungsspielraum zu erlangen.

Kritiken

Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 19. Oktober 2007, der Film – der die Theorie und die Praxis der Folter sowie der persönlichen Verantwortung thematisiere – sei kostbar und selten. Er sei ein „intelligenter“, „wichtiger“, „souveräner“ und „wirkungsvoller“ Thriller. Filmkritik von Roger Ebert, abgerufen am 22. Oktober 2007

Todd McCarthy schrieb in der Zeitschrift Variety vom 10. September 2007, sogar die inspirierte Reese Witherspoon, die simplen Charakteren und unsinnigen Drehbüchern einen Funken Schwung übergeben könne, könne kaum mehr tun, als nach verschiedenen Wegen suchen, besorgt auszusehen. Mehr „Saft“ gebe es in den Darstellungen der arabischen Charaktere, vor allem in jener von Omar Metwally. Filmkritik von Todd McCarthy, abgerufen am 17. September 2007

David Nusair schrieb auf Reel Film Reviews, der Drehbuchautor sorge wirkungsvoll für Ausgleich zwischen verschiedenen Charakteren und Handlungssträngen. Der Film sei nicht jenes zum Nachdenken provozierendes Drama, welches der Regisseur eindeutig beabsichtigt habe. Es gebe dennoch fesselnde Momente. Filmkritik von David Nusair, abgerufen am 17. September 2007

Auszeichnungen

Gavin Hood gewann mit diesem Film im Jahr 2007 den Mill Valley Film Festival Award in der Kategorie Audience Award for narrative feature (Publikumspreis für die erzählerische Darstellung). Eigenbericht des Mill Valley Film Festivals

Hintergründe

Der Film wurde in Anaheim, in Los Angeles, in Washington D.C., in (Südafrika) und in Marrakesch (Marokko) gedreht. Filming locations für Rendition, abgerufen am 17. September 2007 Er hatte seine Weltpremiere am 7. September 2007 auf dem Toronto International Film Festival 2007. Die breite Veröffentlichung startete am 19. Oktober 2007 in den USA, in Großbritannien und in Kanada sowie am 22. November 2007 in Deutschland. Premierendaten für Rendition, abgerufen am 25. November 2007 Der Film spielte in den Kinos der USA bis zum 15. November 2007 ca. 9,7 Millionen US-Dollar ein. www.boxofficemojo.com, abgerufen am 25. November 2007

Weblinks



Einzelnachweise





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Machtlos" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:24) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.