Marnie
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Bruce Dern
als Seemann
- After Dark, My Sweet
- All die schönen Pferde
- Astronaut Farmer
- Auch ein Sheriff braucht mal Hilfe
- Chicago Blues
- Coming Home – Sie kehren heim
- Das Geisterschloß
- Das Glashaus
- Das Schloß in den Ardennen
- Der große Gatsby (1974)
- Der große Gatsby (1974)
- Die Cowboys
- Die Generation von 1969
- Die wilden Engel
- Driver
- Familiengrab
- Hängt ihn höher
- Last Man Standing
- Lautlos im Weltraum
- Masked and Anonymous
- Männer des Gesetzes
- Meine teuflischen Nachbarn
- Mission: Rohr frei!
- Monster
- Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß
- The Trip
- Wiegenlied für eine Leiche
- Wild Bill
- Louise Latham als Bernice Edgar
- Martin Gabel als Sidney Strutt
- Diane Baker als Lil Mainwaring
- Sean Connery
als Mark Rutland
- A Good Man in Africa
- Öl
- Das Geheimnis der verwunschenen Höhle
- Das Russland-Haus
- Der 1. Ritter
- Der Anderson-Clan
- Der große Eisenbahnraub (1979)
- Der längste Tag
- Der Mann, der König sein wollte
- Der Name der Rose
- Diamantenfieber
- Die Brücke von Arnheim
- Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen
- Die Strohpuppe
- Die Wiege der Sonne
- Dragonheart
- Explosion in Cuba
- Family Business
- Feuerball (1965)
- Flammen am Horizont
- Forrester – Gefunden!
- Goldfinger
- Highlander – Es kann nur einen geben
- Highlander II – Die Rückkehr
- Im Sumpf des Verbrechens
- Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
- Jagd auf Roter Oktober
- James Bond jagt Dr. No
- Leben und lieben in L.A.
- Liebesgrüße aus Moskau
- Man lebt nur zweimal
- Medicine Man – Die letzten Tage von Eden
- Memories Of Me
- Meteor
- Mit Schirm, Charme und Melone
- Mord im Orient-Expreß
- Presidio
- Robin Hood: König der Diebe
- Robin und Marian
- Sag niemals nie
- The Rock – Fels der Entscheidung
- The Untouchables – Die Unbestechlichen
- Time Bandits
- Verlockende Falle
- Zardoz
- Tippi Hedren als Marnie Edgar
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Regie
- Alfred Hitchcock
Drehbuch
- Jay Presson Allen
Kamera
- Robert Burks
Schnitt
- George Tomasini
Produzent
- Alfred Hitchcock
Musik
- Bernard Herrmann
Erscheinungsjahr
1964Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
MarnieLänge
124 MinutenAltersfreigabe (FSK)
16 JahreHandlung
Die Marnie Edgar wird bei einem ihrer Diebstähle, bei denen sie immer ihre Stellung als Sekretärin missbraucht, von ihrem Vorgesetzten Mark Rutland aufgedeckt. Anstatt sie der Polizei zu übergeben, will er die Hintergründe ihrer herausfinden und erpresst sie zu einer Heirat. Marnie zeigt jedoch Anzeichen von Frigidität und versucht sich sogar mit einem Selbstmord aus dem Zwang ihrer Ehe zu befreien.Im Verlauf des Filmes findet Mark heraus, dass Marnie große Ängste vor der Farbe Rot und vor Gewittern hat. Zum Schluss des Filmes löst sich die Ursache der Kleptomanie Marnies auf: Ein Freier ihrer Mutter, die in Marnies Kindheit als Prostituierte arbeitete, wollte das verängstigte Kind in einer Gewitternacht beruhigen. Die Mutter, im Glauben, der Seemann wolle sich an ihrer Tochter vergreifen, schlug den Mann in vermeintlicher Notwehr nieder, Marnie war selbst diejenige, die ihn tötete. Nach diesem „Geständnis“, das im Haus der Mutter stattfindet, scheint Marnie der Ehe mit Mark zuzustimmen, indem sie in der letzten Szene mit ihm das Haus der Mutter verlässt. Letztmals wird im Hintergrund der Hafen sichtbar – diesmal bei aufklärendem Wetter – der Symbol für die Prostitution der Mutter ist, die sich hauptsächlich an die dort landenden Matrosen verkaufte.
Hintergrund
Mit Marnie hat der Regisseur Alfred Hitchcock den dritten Film in einer Reihe von Spielfilmen gedreht, die sich noch mehr als vorher mit psychologischen Themen befassen. War es in Psycho der Psychopath Norman Bates, der die Hauptperson bildet, und wurde in Die Vögel das Verhältnis des weiblichen Hauptcharakters (ebenfalls Tippi Hedren) zur Mutter ihres Freundes behandelt, so erklärt Marnie nicht nur die kleptomanische Seite der Hauptperson. Der Film beleuchtet auch das manische Vorgehen Marks, der mit Gewalt über Marnie verfügen möchte und sie mit Erpressung zur Ehe zwingt.Kritiken
Der Film wurde – im Gegensatz zum Vorgänger Die Vögel – kein großer Erfolg, steht jedoch in Hitchcocks Bestreben, als Auteur angesehen zu werden. Die Kritiker bemängelten seinerzeit die überholte Psychologie des Films und mokierten sich über die veraltete und unfreiwillig komische Tricktechnik. (In einer Szene sieht man in der Hafenstraße, in der Marnies Mutter wohnt, im Hintergrund ein großes Schiff, das ohne große Mühe als gemaltes 2D-Bild erkennbar ist.) Erst im Nachhinein wurde die Qualität des Films erkannt. Donald Spoto schreibt in seiner Hitchcock-Biographie: „Jahre später zeigt ‚Marnie‘ eine intime und seltsame Anziehungskraft, die in Hitchcocks Werk einzigartig ist. Die mangelnde Struktur und die hafte, fast halluzinatorische Beschaffenheit des Films machen es dem Betrachter möglich, sich in seine quälerischen Emotionen einzufühlen. Im Unterschied zu seinen anderen Arbeiten verzehrt sich der Film in offenem Verlangen nach Liebe."Cameo
In den ersten Minuten des Films sieht man, wie Hitchcock ein Hotelzimmer verlässt (siehe Cameo-Auftritt).Literatur
- Winston Graham: Marnie (OT: Marnie). Piper, München und Zürich 1994, ISBN 3-492-11931-X.
- Robert A. Harris, Michael S. Lasky, Hrsg. Joe Hembus: Alfred Hitchcock und seine Filme (OT: The Films of Alfred Hitchcock). Citadel-Filmbuch bei Goldmann, München 1976, ISBN 3-442-10201-4.
Weblinks
- Rezension von Ulrich Behrens in der Filmzentrale
- Psychologische Interpretation des Films
- Besprechung der Filmmusik
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Marnie" (Stand:
Tue, Apr 1st 2008, 23:19)
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