Mary (2005)

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Abel Ferrara

Drehbuch

  • Scott Pardo

Kamera

  • Stefano Falivene

Schnitt

  • Julia Ruell

Produzent

  • Fernando Sulichin

Musik

  • Francis Kuipers

Erscheinungsjahr

2005

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Mary

Länge

83 Minuten
Mary ist ein US-amerikanisch-italienisch-französisches Filmdrama aus dem Jahr 2005. Regie führte Abel Ferrara, der auch das Drehbuch mitschrieb.

Handlung



Der Fernsehmoderator Ted Younger bereitet eine Reihe von Sendungen vor, die dem Leben von Jesus gewidmet sind. Seine schwangere Ehefrau Elizabeth steht kurz vor der Geburt ihres Kindes, während der Komplikationen drohen. Younger lädt zu seiner Show den Filmstar und Regisseur Tony Childress ein, dessen umstrittener Film This Is My Blood gerade veröffentlicht wurde. Das Auto, mit dem die Männer fahren, wird von strenggläubigen Menschen angegriffen.

Die Hauptdarstellerin des Films This Is My Blood Marie Palesi reist nach Jerusalem, wo sie albtraumhafte Visionen erlebt. Younger ruft sie an, doch sie hat kein Interesse an einem Auftritt in seiner Show.

Kritiken

Ray Bennett schrieb in der Zeitschrift The Hollywood Reporter vom 29. September 2005, der „finstere“ und zu vergessende religiöse Film sei nicht überzeugend. Die Darstellungen von Forest Whitaker und Heather Graham seien professionell; Juliette Binoche wisse mit ihrer Rolle nichts anzufangen. Filmkritik von Ray Bennett, abgerufen am 29. November 2007

Leslie Felperin schrieb in der Zeitschrift Variety vom 19. September 2005, der Film sei nicht so herausragend wie Bad Lieutenant, sondern er sei beinahe ein „Blindgänger“ wie New Rose Hotel. Die Beleuchtung und die Filmmusik würden ihn zum „spirituellen Horror ohne den Teufel“ machen; zum Ende würde er melodramatisch. Filmkritik von Leslie Felperin, abgerufen am 29. November 2007

Nana A. T. Rebhan sieht auf der Webseite von Arte Ferraras Hauptproblem darin, dass sein Film in unverbundene Einzelteile zerfalle, was die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf eine Probe stellt. Filmkritik von Nana A. T. Rebhan, abgerufen am 30. November 2007

Ekkehard Knörer meinte in der Taz am 19. Oktober 2006, Buch und Regie scheinen, als würden sie kaum wissen, „was sie wollen oder tun“. Doch durchweg grandios fotografiert sei der Film, und für manch einen Kinogänger faszinierend und irritierend, irgendwo zwischen „intentional offener Bedeutungsstruktur“ und „unstrukturiertem Wirrwarr“ anzusiedeln. Filmkritik von Ekkehard Knörer, abgerufen am 30. November 2007

Auszeichnungen

Abel Ferrara erhielt im Jahr 2005 vier Auszeichnungen der Internationalen Filmfestspiele von Venedig (Grand Special Jury Prize, Mimmo Rotella Foundation Award, SIGNIS Award, Sergio Trasatti Award) und wurde für den Goldenen Löwen nominiert.

Hintergründe

Der Film wurde in New York City, in Rom, in Matera (Basilikata) und in Jerusalem gedreht. Filming locations für Mary, abgerufen am 29. November 2007 Seine Weltpremiere fand am 6. September 2005 auf den Internationalen Filmfestspielen von Venedig statt. Am 11. September 2005 wurde er auf dem Toronto International Film Festival vorgeführt, dem das Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián und einige andere Filmfestivals folgten. Premierendaten für Mary, abgerufen am 29. November 2007

Weblinks



Einzelnachweise





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Mary (2005)" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:24) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.