Mein Bruder Kain

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Brian De Palma

Drehbuch

  • Brian De Palma

Kamera

  • Stephen H. Burum

Schnitt

  • Bonnie Koehler

Produzent

  • Gale Anne Hurd

Musik

  • Pino Donaggio

Erscheinungsjahr

1992

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Raising Cain

Länge

87 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

16 Jahre
Mein Bruder Kain (Originaltitel: Raising Cain) ist ein US-amerikanischer Thriller aus dem Jahr 1992. Regie führte Brian De Palma, der auch das Drehbuch schrieb. Die Hauptrolle eines unter der dissoziativen Identitätsstörung leidenden Mannes spielte John Lithgow.

Handlung

Der Psychologe Carter Nix, Sohn eines Psychologen, war als Kind Objekt umstrittener psychologischen Experimente. Er ist mit einer Ärztin verheiratet und hat eine zweijährige Tochter, um die er sich sehr viel kümmert.

Carters Ehefrau Jenny beginnt eine Affäre mit ihrem ehemaligen Patienten Jack Dante. Bei Carter Nix kommt seine zum Vorschein. Zu seinen Identitäten gehört der kleine Junge Josh sowie die Mutter eines Kindes Margo. Carter Nix tötet junge Mütter unter dem Vorwand, ihre Babies schützen zu wollen. Er hinterlässt Indizien, die darauf hindeuten, dass Jack Dante der Mörder sei.

Carter versucht, Jenny zu töten, indem er ihr Auto in einem See versenkt. Sie überlebt, kehrt in ihr Haus zurück und fragt um ihre Tochter Amy. Carter sagt, Amy sei bei seinem Vater, worauf Jenny erwidert, sein Vater sei tot.

Carter Nix wird festgenommen und von Dr. Lynn Waldheim befragt, die bereits seinen Vater kannte und gemeinsam mit ihm das Buch Raising Cain über einen Jungen mit der multiplen Persönlichkeit schrieb. Während der Vernehmungen kommen Carters Persönlichkeiten zum Vorschein. Es stellt sich heraus, dass sein Vater seinen Tod nur vortäuschte, um der juristischen Verantwortung für seine Experimente zu entgehen. Er versteckt sich in Norwegen.

Amy wird zu ihrer Mutter zurückgebracht. Am Ende halten sich Amy und Jenny in einem Park auf. Plötzlich sagt Amy, sie sehe ihren Vater. Jenny durchsucht die Umgebung, plötzlich bekommt sie einen Schlag in den Kopf. Man sieht Carter in der Perücke von Dr. Waldheim.

Kritiken

Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Regisseur schaffe eine „Geisterbahnfahrt“, die „die Geschmacklosigkeit der Story vergessen machen soll“. Die „billige Vermarktung“ eines ernsthaften psychologischen Phänomens wurde kritisiert; „zahlreiche intelligente formale Details“ wie die „brillante Erzähltechnik“ sowie die „einfallsreiche Kameraführung“ wurden gelobt. Lexikon des internationalen Films

Auszeichnungen

John Lithgow und Frances Sternhagen wurden im Jahr 1993 für den Saturn Award nominiert.

Hintergründe

Der Film wurde in San Francisco, in Palo Alto und in den anderen Orten von gedreht. Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 11 Millionen US-Dollar. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 21,4 Millionen US-Dollar ein.

Quellen



Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Mein Bruder Kain" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:24) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.