Million Dollar Baby
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Brian F. O'Byrne als Father Horvak
- Mike Colter als Big Willie Little
- Jay Baruchel als Danger Barch
- Hilary Swank
als Maggie Fitzgerald
- 11:14
- Alice Paul – Der Weg ins Licht
- Birds of America
- Black Dahlia
- Boys Don’t Cry
- Buffy – Der Vampir-Killer
- Das Halsband der Königin (2001)
- Freedom Writers
- Insomnia – Schlaflos
- P.S. Ich liebe dich
- Red Dust – Die Wahrheit führt in die Freiheit
- The Core – Der innere Kern
- The Gift – Die dunkle Gabe
- The Reaping – Die Boten der Apokalypse
- Morgan Freeman
als Eddie „Scrap“ Dupris
- Amistad
- Außer Kontrolle
- … denn zum Küssen sind sie da
- Batman Begins
- Brubaker
- Bruce Allmächtig
- Das Beste kommt zum Schluss
- Deep Impact
- Der Anschlag (2002)
- Die Aufsässigen
- Dreamcatcher
- Edison
- Ein ungezähmtes Leben
- Erbarmungslos
- Evan Allmächtig
- Fegefeuer der Eitelkeiten
- Fest der Liebe
- Glitzernder Asphalt
- Glory
- Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel
- Hard Rain
- Harry & Sohn
- High Crimes – Im Netz der Lügen
- Im Glanz der Sonne
- Im Netz der Spinne
- Johnny Handsome – Der schöne Johnny
- Krieg der Welten
- Levity
- Lost Memory
- Lucky Number Slevin
- Miss Daisy und ihr Chauffeur
- Moll Flanders
- Nurse Betty
- Outbreak – Lautlose Killer
- Robin Hood: König der Diebe
- Sieben
- Studio 54
- The Contract
- The Dark Knight
- Tropic War
- Under Suspicion – Mörderisches Spiel
- Unleashed – Entfesselt
- Wanted (2008)
- Clint Eastwood
als Frankie Dunn
- Absolute Power
- Agenten sterben einsam
- Blood Work
- City Heat – Der Bulle und der Schnüffler
- Coogan’s großer Bluff
- Das Todesspiel
- Der Texaner
- Der Wolf hetzt die Meute
- Die Brücken am Fluß
- Die letzten beißen die Hunde
- Dirty Harry
- Dirty Harry II – Callahan
- Dirty Harry III – Der Unerbittliche
- Dirty Harry kommt zurück
- Ein Fremder ohne Namen
- Ein Fressen für die Geier
- Ein wahres Verbrechen
- Erbarmungslos
- Für ein paar Dollar mehr
- Für eine Handvoll Dollar
- Firefox
- Flucht von Alcatraz
- Hängt ihn höher
- Heartbreak Ridge
- Honkytonk Man
- Im Auftrag des Drachen
- In the Line of Fire – Die zweite Chance
- Pale Rider – Der namenlose Reiter
- Perfect World
- Pink Cadillac
- Rookie – Der Anfänger
- Sadistico
- Space Cowboys
- Stoßtrupp Gold
- Tarantula
- Weißer Jäger, schwarzes Herz
- Zwei glorreiche Halunken
Regie
- Clint Eastwood
Drehbuch
- Paul Haggis
Kamera
- Tom Stern
Schnitt
- Joel Cox
Produzent
- Albert S. Ruddy
Musik
- Clint Eastwood
Erscheinungsjahr
2004Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Million Dollar BabyLänge
127 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Frankie Dunn (Clint Eastwood) ist ein Boxtrainer, der es mit seinen Schützlingen noch nie bis zu einem großen Titel geschafft hat. Allerdings gibt es gleich am Anfang des Films ein Beispiel, dass das von Frankie an seine Schüler gegebene Potenzial durchaus ausreicht, um Titel zu gewinnen. Außerdem wird gezeigt, dass Frankie seine Rolle als Manager sehr ernst nimmt und nicht auf das schnelle Geld aus ist.Frankie hat eine Tochter, mit der er, was sich allerdings erst im Laufe des Films herausstellt, zwar Kontakt sucht, von deren Seite er jedoch abgelehnt wird. Als Maggie Fitzgerald (Hilary Swank), eine in ärmlichen Verhältnissen lebende Kellnerin, die davon träumt, Profi-Boxerin zu werden, ihn darum bittet, sie zu trainieren, lehnt Frankie dies zunächst ab, da sie mit 31 Jahren zu alt sei, um noch ins Profi-Geschäft einzusteigen. Außerdem würde er keine Frauen trainieren.
„Scrap“ (Morgan Freeman), ein ehemaliger Boxer und Hausmeister von Frankies Boxstudio und Frankies bester Freund, nimmt sich daraufhin Maggies an und gibt ihr regelmäßig Tipps und Trainingsmaterial. Da Maggie nicht locker lässt, übernimmt Frankie schließlich unter verschiedenen Bedingungen das Training von Maggie. Eine Bedingung ist, dass Maggie sich einen Manager sucht und dass Frankie sie nach ihrem Einstieg in das Profigeschäft nicht weiter betreuen würde. Ungefähr hier stellt sich auch heraus, dass Frankie „Scrap“ in dem Kampf betreute, als „Scrap“ das Augenlicht auf einem Auge verlor. Frankie wollte den Kampf abbrechen, konnte es aber nicht, weil er als Cutman hierzu nicht die Befugnis hatte. Aufgrund dieses Erlebnisses scheut sich Frankie in Zukunft, für seine Schützlinge große Kämpfe zu organisieren.
Maggies erster Kampf mit dem neuen Manager wird schwierig für sie, da ihr Manager ihr keine taktische Hilfe gibt. Frankie, der mit „Scrap“ eigentlich nur als Zuschauer auf der Tribüne anwesend ist, mischt sich ein, und mit seiner Hilfe gewinnt Maggie schließlich den Kampf. Frankie wird damit also der Manager der talentierten Maggie und übernimmt auch wieder ihr Training. Die nächsten Kämpfe gewinnt sie problemlos in der ersten Runde. Aufgrund dieser Tatsache hat Frankie zunehmend Schwierigkeiten, überhaupt noch Gegner für Maggie zu bekommen. Schließlich lässt er Maggie in der nächsthöheren Gewichtsklasse antreten. Maggie gewinnt auch diesen Kampf, wenn auch „erst“ am Ende der ersten Runde. Nach einem halben Jahr ist Maggie bereit, zur Weltmeisterschaft in Las Vegas anzutreten. Frankie zögert jedoch – sie sei noch nicht so weit und könne in einem Profi-Kampf ernsthaft zu Schaden kommen. Maggie nimmt ihn daraufhin mit zu ihrer von Sozialhilfe lebenden Mutter, was ihn letztlich überzeugt, sie doch in Las Vegas antreten zu lassen. Auf dem Heimweg besuchen die beiden ein kleines Restaurant, das Maggie aus ihrer Kindheit kennt, welches Frankie so beeindruckt, dass er mit dem Gedanken spielt, es zu kaufen.
In London kommt es nun zu einem Profi-Boxkampf, Maggie tritt dort gegen die amtierende britische Boxmeisterin an. Vor Beginn des Kampfes schenkt Frankie ihr einen grünen Umhang, der von dem gälischen Wort verziert wird. Er erzählt ihr allerdings nicht, was dieses Wort bedeutet. Das englische Publikum ist aber begeistert von ihrem Auftritt und feuert sie nach Herzenskräften an. Maggie gewinnt den Kampf und kann damit zur Weltmeisterschaft in Las Vegas antreten.
Die amtierende Boxweltmeisterin im Mittelgewicht ist eine Deutsche, eine ehemalige Prostituierte aus Ostberlin, die dafür berüchtigt ist, zu unfairen Mitteln zu greifen und besonders aggressiv kämpft. Als Maggie schließlich gegen sie antritt, muss sie in den ersten beiden Runden eine Menge einstecken, unter anderem deshalb, weil ihre Gegnerin immer wieder unerlaubte Schläge austeilt.Frankie stellt daraufhin Maggies Taktik um. Sie soll ihrer Gegnerin „immer kräftig den dürren Arsch versohlen“ und den Ischiasnerv treffen. Durch diese ebenfalls unfairen Schläge steht die deutsche Meisterin kurz vor dem K. O., als der Ringrichter die Runde beendet und beide in ihre Ecken zurückschickt. Als sich der Ringrichter umdreht, versetzt die Deutsche der nichtsahnenden Maggie rücklings einen Schlag, worauf diese unglücklich auf die Kante des auf der Seite liegenden bereitgestellten Boxschemels fällt, den Frankie nicht mehr rechtzeitig wegnehmen kann, und sich dabei die Halswirbel bricht. Als sie wieder zu sich kommt, liegt sie in einem Krankenhausbett und ist vom Hals abwärts gelähmt. Sie muss erfahren, dass sie für den Rest ihres Lebens gelähmt sein wird.
Ihre Familie kommt erst nach einigen Wochen zu Besuch (direkt aus Disneyland) und versucht, die Überschreibung ihres Eigentums zu erreichen. Maggie bricht daraufhin im Zorn jeden Kontakt mit ihrer Familie ab. In der Folge verschlechtert sich ihr Zustand. Nach Durchblutungsstörungen und Dekubitus muss ihr ein Bein amputiert werden. Schließlich bittet sie Frankie, ihre Lebenserhaltung abzuschalten. Sie möchte nicht in diesem Zustand bleiben und sieht den Tod als einzigen Ausweg. Ihre größte Angst besteht darin, zu vergessen, dass sie einmal vor einem großen Publikum geboxt hat. Frankie lehnt diese Bitte jedoch ab und so unternimmt sie einen Selbstmordversuch, indem sie versucht, sich die Zunge abzubeißen. Kurz vor dem Verbluten wird sie jedoch von den Ärzten gerettet, Frankie erkennt dadurch allerdings, wie ernst ihr Wunsch ist. Er schleicht sich nachts mit zwei Spritzen in das Krankenhaus und stellt nach einem letzten Gespräch mit ihr die Lebenserhaltungsgeräte ab und injiziert ihr mit einer Spritze eine Überdosis Adrenalin. Er erzählt ihr vorher, dass das gälische Wort auf ihrem Umhang „Mein Schatz“ oder auch „Mein Blut“ bedeutet.
Der Film endet mit der Einstellung auf das Restaurant, das Frankie mit Maggie besucht hatte. Eine Person sitzt dort mit dem Rücken zur Kamera und lässt sich einen Kuchen servieren. Es wird deutlich, dass der Film den Inhalt eines Briefes wiedergibt, den „Scrap“ an Frankies Tochter schreibt. Das Schicksal Frankies ist ihm unbekannt, Frankie ist nie wieder im Boxstudio aufgetaucht. „Scrap“ drückt seine Hoffnung aus, dass Frankie wenigstens etwas Frieden gefunden habe und es ihm gutgehe, fürchtet aber, dass es sich dabei um Wunschdenken handelt. Der Film lässt das Schicksal Frankies im Unklaren.
Kritik
{{zitat|Ein nur auf den ersten Blick herkömmlicher Sportfilm in eher konventioneller Inszenierung, der zwar die Stereotypen des Genres bedient, sie aber zugleich reizvoll variiert und hinterfragt. Im letzten Drittel nimmt der Film dann eine unerwartete Wende, die die Trivialität des Stoffes unterläuft, wobei er sich zum ernsten Drama über Leben und Tod auswächst. Der mit abgeklärter Meisterschaft inszenierte und hervorragend fotografierte Film wird von brillanten Darstellern getragen, die ihre Charaktere mit beiläufigem Understatement zum Leben erwecken.|Lexikon des Internationalen Films}}Hintergrund
Million Dollar Baby ist Clint Eastwoods 25. Regiearbeit und zugleich sein 57. Film als Schauspieler. Gedreht wurde der Film in nur 37 Tagen. Hauptdarstellerin Hilary Swank trainierte sich für diesen Film rund zehn Kilogramm Muskelmasse an. In den deutschen Kinos startete Million Dollar Baby am 24. März 2005.Die Darstellung von Sterbehilfe am Ende des Films löste in den USA starke Proteste von konservativen Politikern und Behindertenorganisationen aus. So beschrieb der Radio-Moderator Rush Limbaugh den Film als . In einem Interview mit der Los Angeles Times erwiderte Clint Eastwood als
Auszeichnungen
- 2005
- Bester Film (Clint Eastwood und Albert S. Ruddy)
- Beste Regie (Clint Eastwood)
- Beste Hauptdarstellerin (Hilary Swank)
- Bester Nebendarsteller (Morgan Freeman)
- Weitere Nominierungen:
- Bester Hauptdarsteller (Clint Eastwood)
- Bestes Adaptiertes Drehbuch
- Bester Schnitt
- 2005
- Beste Hauptdarstellerin – Drama (Hilary Swank)
- Beste Regie
- Bester Film
- Beste Darstellerin (Hilary Swank)
- Bester Film
- Beste Regie
- Beste Darstellerin (Hilary Swank)
- Bester Nebendarsteller (Morgan Freeman)
- Beste Darstellerin (Hilary Swank)
- Beste Darstellerin (Hilary Swank)
- Beste Regie
- Beste Regie
- Beste Regie
- Ehrenvolle Erwähnung () Clint Eastwood
- DVD Champion
- Bester Internationaler Film
- Jupiter
- Bester Film international
- Beste Darstellerin international (Hilary Swank)
- Bester Regisseur international (Clint Eastwood)
Weblinks
Million Dollar BabyMillion Dollar BabyMillion Dollar Baby
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Million Dollar Baby" (Stand:
Tue, May 6th 2008, 01:22)
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