Mission
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Liam Neeson
als Fielding
- Breakfast on Pluto
- Darkman
- Das Geisterschloß
- Das Todesspiel
- Davor und danach
- Der Preis der Gefühle
- Der Schein-Heilige
- Die Bounty
- Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia (2005)
- Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian
- Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian
- Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia
- Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia
- Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia
- Ehemänner und Ehefrauen
- Ein Herz und eine Kanone
- Excalibur
- Gangs of New York
- High Spirits
- K-19 – Showdown in der Tiefe
- Königreich der Himmel
- Kinsey – Die Wahrheit über Sex
- Krull
- Les Misérables (1998)
- Michael Collins
- Nell
- Rob Roy
- Ruby Cairo
- Ruf nach Vergeltung
- Satisfaction
- Schindlers Liste
- Seraphim Falls
- Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung
- Suspect – Unter Verdacht
- Tatsächlich … Liebe
- Unter Verdacht (1991)
- Wie ein Licht in dunkler Nacht
- Ronald Pickup als Hontar
- Aidan Quinn
als Felipe Mendoza
- Al Pacino’s Looking for Richard
- Bobby Jones – Die Golflegende
- Die Geschichte der Dienerin
- Die Playboys
- Empire Falls
- Evelyn
- Haunted – Haus der Geister
- Jenseits der Träume
- Legenden der Leidenschaft
- Mary Shelleys Frankenstein
- Michael Collins
- Nine Lives (2005)
- Return to Sender
- Songcatcher
- Susan… verzweifelt gesucht
- The Assignment – Der Auftrag
- Zauberhafte Schwestern
- Chuck Low als Cabeza
- Ray McAnally als Altamirano
- Jeremy Irons
als Pater Gabriel
- Being Julia
- Casanova (2005)
- Chinese Box
- Das Geisterhaus
- Der Mann in der eisernen Maske (1998)
- Der vierte Engel
- Die Affäre der Sunny von B.
- Die Geliebte des französischen Leutnants
- Die Unzertrennlichen
- Dungeons & Dragons
- Eine Liebe von Swann
- Elizabeth I
- Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter
- Gefühl und Verführung
- Inland Empire
- Kafka
- Königreich der Himmel
- Lolita (1997)
- Stirb langsam: Jetzt erst recht
- The Time Machine
- Verhängnis
- Robert De Niro
als Rodrigo Mendoza
- 15 Minuten Ruhm
- 1900
- Angel Heart
- Arthur und die Minimoys
- Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen
- Brazil
- Casino
- City by the Sea
- Cop Land
- Der Fan (1996)
- Der gute Hirte
- Der letzte Tycoon
- Der Pate – Teil II
- Der Sternwanderer
- Die Abenteuer von Rocky & Bullwinkle
- Es war einmal in Amerika
- Fesseln der Macht
- Godsend
- Godsend
- Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia
- Große Erwartungen
- Große Erwartungen
- Große Haie – Kleine Fische
- Heat (1995)
- Hexenkessel (1973)
- Hide and Seek (2005)
- In den Straßen der Bronx
- Jackie Brown
- Jacknife
- Kap der Angst
- King of Comedy
- Makellos
- Marvins Töchter
- Mary Shelleys Frankenstein
- Meine Braut, ihr Vater und ich
- Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich
- Midnight Run – Fünf Tage bis Mitternacht
- New York, New York
- Night and the City
- Reine Nervensache
- Reine Nervensache 2
- Ronin
- Schuldig bei Verdacht
- Sein Name ist Mad Dog
- Showtime
- Sleepers
- Stanley und Iris
- Taxi Driver
- The Bridge of San Luis Rey
- The Score
- The Untouchables – Die Unbestechlichen
- This Boy’s Life
- Wag the Dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt
- What Just Happened?
- Wie ein wilder Stier
- Wir sind keine Engel (1989)
- Zeit des Erwachens
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Regie
- Roland Joffé
Drehbuch
- Robert Bolt
Kamera
- Chris Menges
Schnitt
- Jim Clark
Produzent
- David Puttnam
Musik
- Ennio Morricone
Erscheinungsjahr
1986Produktionsland
UKOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
The MissionLänge
126 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Die in der Nähe der Iguaçu-Wasserfälle lebenden Guaraní binden einen Priester ans Kreuz und lassen das hölzerne Kreuz ins Wasser. Das Kreuz treibt im Fluss und stürzt über die Wasserfälle mit dem daran gebundenen Priester. Eine Off-Stimme sagt, dieser Tod des Missionars würde das Leben einer großen Anzahl der Menschen beeinflussen. Ein weiterer Pater wird geschickt, der von Jeremy Irons gespielt wird und Gabriel heißt. Er wagt den Aufstieg an bzw. in den Wasserfällen und nimmt Kontakt zu den Guaraní auf, durch das Spiel auf der Oboe, das zum Leitmotiv des Filmes wird. Die Guaraní nehmen Gabriel daraufhin bei sich auf. Ihm bleibt das Schicksal seines Vorgängers erspart. Dadurch wird es dem Pater Gabriel möglich, die Guaraní an den christlichen Glauben heranzuführen.Im südamerikanischen Urwald kämpfen Mitte des 18. Jahrhunderts spanische und portugiesische Conquistadores um Macht und Einfluss. Nachdem der Vertrag von Madrid soeben die Grenzen zwischen dem portugiesisch kolonisierten Brasilien, in dem Sklaverei legal ist, und den spanischen Kolonien Südamerikas, in denen die Sklaverei abgeschafft ist, neu festgelegt hat, liegen die Jesuitenreduktionen nun im portugiesischen Einflussgebiet und sind den Überfällen der portugiesischen Bandeirantes ausgesetzt, die die Guaraní versklaven wollen. Der portugiesische Soldat und Sklavenhändler Rodrigo Mendoza bricht nach einem tödlichen Streit mit seinem Bruder mit seinem bisherigen Leben und schließt sich aus Reue einer Jesuiten-Mission (siehe auch: Jesuitenreduktionen der Guaraní) an, die sich um die bedrohten Ureinwohner kümmert. Auf dem Weg dorthin schleppt er als selbstauferlegte Sühne seine schwere Rüstung wie ein Kreuz mit sich. Die anderen Ordensbrüder haben Mitleid mit ihm, wollen ihn von der Last befreien. Doch Pater Gabriel, Anführer der Patres, wendet ein, Mendoza müsse selbst entscheiden, wann seine Tat genügend gesühnt ist. Als er mit den Missionaren bei den Ureinwohnern ankommt, erkennen diese in ihm den einstigen Verfolger und bedrohen ihn mit Waffen. Mendoza ist bereit zu sterben. Die Ureinwohner üben Barmherzigkeit und schneiden das Seil durch - die Rüstung und die Stichwaffen fallen in die Tiefe. Mendoza dankt für die Gnade.
Mendoza findet in der Arbeit der Dschungelmission, die von Pater Gabriel geleitet wird, seinen Seelenfrieden wieder. Einer Kommission mit dem päpstlichen Gesandten Altamirano an der Spitze wird das Problem der Jesuitenmissionen, die nicht unter portugiesischen Einfluss geraten wollen, vorgelegt. Der besucht daraufhin die Mission, lässt sich von der urchristlichen Atmosphäre berühren, genießt ihre Musikalität und wunderbaren Stimmen, um in die Kolonialstadt zurückzukehren und realpolitisch zu entscheiden, dass der Vertrag der beiden Monarchien einzuhalten ist und die Jesuiten sich den Weisungen zu fügen haben. Am Ende triumphiert die Macht der Gewalt: So werden Missionare und Ureinwohner von spanischen und portugiesischen Soldaten niedergemetzelt, weil sie den Interessen der Kolonialherren entgegenstehen. Als die Truppen sich der Mission von Gabriel und Mendoza nähern, bereitet Mendoza Widerstand der Indígenas vor. Die alten Waffen im Fluss werden wieder gehoben und geschärft. Mendoza bittet Pater Gabriel um seinen Segen, den Gabriel verweigert. Er sagt, wenn Mendoza Recht habe, hätte er den Segen Gottes, wenn nicht, wäre Gabriels Segen bedeutungslos. Die Männer umarmen sich.
Mendoza und einige Indígenas stehlen in der Nacht vor dem Angriff aus dem Lager der Soldaten Schießpulver. Als die Söldner anrücken, bereitet Mendoza die Sprengung einer Brücke vor, auf der er in letzter Minute ein allein gelassenes Kleinkind bemerkt. Während er das Kind rettet, trennen die Soldaten die Lunte durch. Mendoza wird erschossen. Im Sterben sieht er, dass Pater Gabriel mit einer Monstranz in den Händen eine Prozession der wehrlosen Indígenas anführt. Gabriel wird ebenfalls erschossen, einer der Indígenas hebt die Monstranz auf und führt die Prozession weiter.
Der für die Räumung der Mission verantwortliche päpstliche Gesandte Altamirano fragt den Befehlshaber der Truppen, ob das Massaker notwendig gewesen sei. Zur Antwort bekommt er, dass sie in der realen Welt agieren müssten, die so sei. Darauf antwortet Altamirano, "wir" hätten die Welt so gemacht – nach einem Augenblick fügt er hinzu, er habe die Welt so gemacht. Am Ende des Films zitiert seine Off-Stimme aus seinem Bericht an den Papst, in dem er den Tod der Ordensmänner erwähnt und offenbart, er fühle sich seither tot.
Filmmusik
Bleibende Bedeutung hat der Film aufgrund der markanten Filmmusik von Ennio Morricone, insbesondere die Melodie "Gabriels Oboe" existiert in zahlreichen Interpretationen und Transkriptionen. In der 2005 veröffentlichten Liste von Amerikas bester Filmmusik aller Zeiten, die das American Film Institute veröffentlichte, belegte diese Komposition den 23. Rang.Kritiken
Englischsprachige Kritiken
Roger Ebert schrieb in der Chicago Sun-Times vom 14. November 1986, es gäbe keine einzige Szene, die nicht schön anzusehen wäre, die Szenen würden jedoch keine zusammenhängende Handlung (coherent narrative) bilden. Der Charakter des Rodrigo Mendoza wird von Ebert in seiner Kritik durchweg negativ bewertet. Die Kampfszenen am Ende des Films fand Ebert verwirrend (confusing) und schlecht choreographiert (badly choreographed). Die Darstellungen der Schauspieler in den einzelnen Szenen bezeichnete er als wirkungsvoll (effective).Rita Kempley schrieb in der Washington Post vom 14. November 1986, die Darstellungen von Jeremy Irons und Robert De Niro wären genauso schwerfällig (ponderous) wie kraftvoll. Sie bezeichnete den Film als majestätisch und warnte, er würde die Grenzen der religiösen Toleranz der Zuschauer strapazieren. Dafür würde der Film Einblicke in die byzantinische Kirchendiplomatie und großartige (gorgeous) Bilder der Wasserfälle von Iguaçu bieten.
Deutschsprachige Kritiken
Das Schicksal einer 1750 von Jesuiten im südamerikanischen Urwald errichteten Missionsstation vor dem Hintergrund politischer Machtkämpfe und der taktischen Position eines von Rom entsandten Kardinals. In epischer Breite langsam entwickeltes Drama, das deutlich ethische Ansprüche formuliert und seine filmischen Mittel auf bemerkenswerte Weise beherrscht. Erstaunlich differenziert in der Darstellung des inneren Konfliktes. Lexikon des internationalen FilmsDer mit der Goldenen Palme von Cannes und einem Oscar (für die beste Kameraführung) sowie sechs weiteren Nominierungen (darunter bester Film) ausgezeichnete Streifen zeigt sicher keine leichte Kost, ist aber sehenswert. Auch wenn der Film sich im Mittelteil phasenweise leicht zieht, während der Anfang noch etwas breiter dargestellt hätte werden können, so hat Joffé doch insgesamt einen mehr als gelungenen und berührenden Film geschaffen, der zudem mit Robert de Niro und Jeremy Irons zwei sehr überzeugend agierende Hauptdarsteller aufweisen kann, während Liam Neeson darunter zu leiden hat, dass seine Rolle viel zu klein ausgefallen ist. Review von Filmrezicenter
Auszeichnungen
Der Film wurde 1986 mit einem Oscar für die beste Kamera ausgezeichnet und war 1987 für den Oscar in der Kategorie Bester Film nominiert.Ennio Morricone gewann für die Filmmusik den Golden Globe Award, genauso Robert Bolt für das Drehbuch. Der Film erhielt drei weitere Nominierungen für den Golden Globe: Für Roland Joffé (Beste Regie), Jeremy Irons (Bester Hauptdarsteller – Drama) und als Bester Film – Drama.
Der Film erhielt den BAFTA Award in drei Kategorien, darunter für Ennio Morricone, und wurde in acht weiteren Kategorien für den BAFTA Award nominiert.
Roland Joffé gewann bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 1986 die Goldene Palme und den Großen technischen Preis.
Weblinks
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Mission (Film)" (Stand:
Wed, Apr 30th 2008, 03:55)
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