Moonlight Mile
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Marcia Mitzman Gaven als Fashion Plate
- Holly Hunter
als Mona Camp
- Always – Der Feuerengel von Montana
- Arizona Junior
- Blood Simple
- Copykill
- Crash
- Das Piano
- Die Ex-Freundinnen meines Freundes
- Die Firma
- Die Unglaublichen – The Incredibles
- Dreizehn
- Ein charmantes Ekel
- Familienfest und andere Schwierigkeiten
- Gefühle, die man sieht
- Levity
- Miss Firecracker
- Nachrichtenfieber – Broadcast News
- Nine Lives (2005)
- O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee
- Timecode
- Susan Sarandon
als Josephine „Jojo“ Floss
- A.D. – Anno Domini
- Alfie
- Annies Männer
- Atlantic City, USA
- Überall, nur nicht hier
- Begierde
- Bernard and Doris
- Betty und ihre Schwestern
- Biete Mutter – suche Vater
- Cats & Dogs – Wie Hund und Katz
- Darf ich bitten?
- Dead Man Walking – Sein letzter Gang
- Der Klient
- Die Hexen von Eastwick
- Elizabethtown
- Emotional Arithmetic
- Extrablatt
- Frühstück bei ihr
- Gefangen im ewigen Eis – Die Geschichte der Dr. Jerri Nielsen
- Groupies Forever
- Igby
- Im Tal von Elah
- Im Zeichen der Jungfrau
- Im Zwielicht
- James und der Riesenpfirsich
- König der Zigeuner
- Light Sleeper
- Lorenzos Öl
- Mr. Woodcock
- Noel
- Romance & Cigarettes
- Rugrats in Paris – Der Film
- Safe Passage
- Seite an Seite
- Speed Racer
- The Rocky Horror Picture Show
- Thelma & Louise
- Unwiderstehlich
- Verwünscht
- Ellen Pompeo als Bertie Knox
- Dustin Hoffman
als Benjamin „Ben“ Floss
- American Buffalo – Das Glück liegt auf der Straße
- Billy Bathgate
- Confidence
- Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders
- Das Urteil
- Der Marathon-Mann
- Dick Tracy (1990)
- Die Reifeprüfung
- Die Unbestechlichen (1976)
- Ein ganz normaler Held
- Family Business
- Hook
- I ♥ Huckabees
- Im Rennstall ist das Zebra los
- Johanna von Orleans (1999)
- John und Mary
- Kramer gegen Kramer
- Kung Fu Panda
- Lenny
- Little Big Man
- Mad City
- Meine Frau, ihre Schwiegereltern und ich
- Mr. Magoriums Wunderladen
- Outbreak – Lautlose Killer
- Papillon
- Papillon
- Rain Man
- Schräger als Fiktion
- Sleepers
- Sphere – Die Macht aus dem All
- Tod eines Handlungsreisenden
- Tootsie
- Wag the Dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt
- Wenn Träume fliegen lernen
- Wer Gewalt sät
- Jake Gyllenhaal als Joseph „Joe“ Nast
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Regie
- Brad Silberling
Drehbuch
- Brad Silberling
Kamera
- Phedon Papamichael
Schnitt
- Lisa Zeno Churgin
Produzent
- Brad Silberling
Musik
- Mark Isham
Erscheinungsjahr
2002Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Moonlight MileLänge
112 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Massachusetts im Jahr 1973. Nur kurz vor ihrer eigenen Hochzeit wird die junge Diana Floss zufällig Opfer eines Verbrechens: Ein Mann stürzt in ein Café, um seine Freundin zu erschießen, und trifft dabei auch Diana. Während die Freundin überlebt, stirbt Diana. Ihr Verlobter Joe (Jake Gyllenhaal), der nicht aus derselben Stadt kommt, ist inzwischen bei den Schwiegereltern in spe, Ben (Dustin Hoffman) und Jojo (Susan Sarandon), untergekommen und wohnt in Dianas altem Zimmer.Während sich Jojo in Sarkasmus badet und an einer Schreibblockade leidet, stürzt sich Ben in die Arbeit, um mit dem Tod der Tochter fertig zu werden. Was die Eltern nicht wissen: Nur kurz vor Dianas Tod haben sich die beiden Verlobten entschieden, getrennte Wege zu gehen, und Diana wollte sich mit ihrem Vater in besagtem Café treffen, um ihm dies zu erzählen – verständlich, dass Joe sich davor drückt, Ben und Jojo diese Wahrheit zu sagen.
Doch vor allem Ben nimmt sich Joes an und macht ihn zu seinem Geschäftspartner. Gemeinsam sollen sie versuchen, den Auftrag eines Mannes, der in ihrer Stadt ein riesiges Einkaufszentrum bauen will, an Land zu ziehen, und deswegen alle Geschäfte in einer Häuserreihe aufkaufen, darunter auch die Kneipe „Cal’s Place“, in der die junge Bertie (Ellen Pompeo) „zur Aushilfe“ arbeitet. Joe war schon einige Tage vorher auf sie getroffen, da sie nicht nur als Kellnerin, sondern auch als Postangestellte tätig ist. Sie hatte ihm dabei geholfen, alle Hochzeitseinladungen aus den riesigen Postsäcken auszusortieren, damit diese nicht mehr verschickt werden.
Als sich die beiden näher kommen, gerät Joe in einen Konflikt, da er vermeiden möchte, dass Ben und Jojo davon erfahren. Eines Nachts hält er es nicht mehr länger in Dianas Zimmer aus und trifft sich mit Bertie. Er erzählt ihr von seinem Geheimnis und erfährt dann von ihr, dass ihr Freund Cal, der Besitzer der Kneipe, seit drei Jahren in Vietnam verschwunden ist, sie aber noch immer noch nicht von ihm loskommt.
Zusätzlich Brisanz vermittelt der Prozess gegen den Mann, der Diana erschossen hat. Bens und Jojos Anwältin (Holly Hunter) dringt energisch darauf, den Mann dingfest zu machen, und als der einzige Zeuge nicht anerkannt wird, da er zu betrunken gewesen sei, bittet sie Joe um eine Aussage. Er solle im Gerichtssaal dafür sorgen, dass der Schütze erkenne, welch großen Verlust er Dianas Eltern und ihrem Verlobten gebracht habe. Joe sagt widerwillig zu; ihm ist es insgeheim etwas ungeheuer, da er mehr oder weniger lügen müsste. Als es schließlich so weit ist, mag er das Versteckspiel nicht weiter mitmachen und sagt aus, dass sich die beiden getrennt hätten und dass Diana sicher gewollt hätte, dass die Wahrheit ans Licht komme, da sie immer ein wahrheitsliebender Mensch gewesen sei. Ungewollt durchbricht Joe damit den Damm, der Ben und Jojo an einem erfüllten Leben nach dem Tod der Tochter abgehalten hatte: Sie sehen plötzlich die Möglichkeit, Diana loszulassen, sie aber gleichzeitig so in Erinnerung zu behalten, wie sie wirklich war. Jojo findet daraufhin wieder einen „roten Faden“ und überwindet ihre Schreibblockade, Ben sieht ein, dass er seine Arbeit im Immobiliengeschäft nur deswegen fortgesetzt hatte, um weiterhin ein Leben wie vor Dianas Tod führen zu können. Auch Joe und Bertie kommen endlich zusammen. Sie verlassen gemeinsam die Stadt und machen sich auf in ein neues Leben.
Hintergrund
Der Titel des Spielfilms, „Moonlight Mile“, rührt von einem gleichnamigen Lied der Rolling Stones her, das im Film neben weiteren Titeln von Van Morrison, Bob Dylan und Elton John zu hören ist.Die Idee zum Film hatte Regisseur Silberling aufgrund eigener Erfahrungen: Er war mit der Schauspielerin Rebecca Schaeffer zusammen, die 1989 von einem Stalker auf offener Straße ermordet wurde.
Das Budget des Films betrug etwa 21 Millionen US-Dollar. Am Startwochenende spielte er in den USA etwa 2,3 Millionen Dollar ein. Das Gesamt-Einspielergebnis weltweit beträgt nur rund 10 Millionen US-Dollar.
Während der Produktion trug der Film die Arbeitstitel Baby’s in Black und Goodbye Hello. Im Deutschen trägt er auch den erweiterten Titel Moonlight Mile – Eine Familiengeschichte.
Kritiken
- „Silberling gelang mit ‚Moonlight Mile‘ etwas Großartiges. Er inszenierte eine Tragödie als Komödie, ohne dass das Tragische des Geschehens und seine Folgen für die Trauernden sich in Ulk oder Nonsens auflösen würden.“ (filmstarts.de)
- „Die guten Schauspieler wie Holly Hunter als fiese Staatsanwältin, Susan Sarandon als sarkastische Mutter und Dustin Hoffman als ruheloser Vater können über die Schwächen des Drehbuchs nur bedingt hinwegtrösten. (...) Und Jake Gyllenhaal versucht seine tragende Rolle zu füllen, indem er aus naiv runden Kinderaugen die Welt betrachtet. Hier hat der Regisseur seinen Darsteller hängen lassen, denn Jake Gyllenhaal beweist durchaus Talent.“ (filmhai.de)
Auszeichnungen
Bei den Las Vegas Film Critics Society Awards 2003 erhielt Susan Sarandon den Sierra Award als Beste Nebendarstellerin, und zwar für „Moonlight Mile“ und „Igby“.Weblinks
- Moonlight Mile – Eine Familiengeschichte im Lexikon des internationalen Films
문라이트 마일
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Moonlight Mile" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:26)
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