Moskau in New York

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Paul Mazursky

Drehbuch

  • Leon Capetanos

Kamera

  • Donald McAlpine

Schnitt

  • Richard Halsey

Produzent

  • Paul Mazursky

Musik

  • David McHugh

Erscheinungsjahr

1983

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Moscow on the Hudson

Länge

117 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Moskau in New York ist eine US-amerikanische Filmkomödie des Regisseurs Paul Mazursky aus dem Jahr 1983. Deutschland-Premiere war am 2. November 1984.

Handlung

Der Saxophonist Vladimir Ivanov arbeitet in der Zeit vor der Perestroika in den frühen 1980er Jahren beim Moskauer Zirkus. Er fühlt sich unglücklich, lebt in einem überfüllten Appartement mit seiner ganzen Familie. Gegenüber seinem Vorgesetzten muss er katzbuckeln, für Schuhe muss er stundenlang in einer Schlange anstehen. Um Benzin für sein kleines Auto auf dem Schwarzmarkt zu erstehen, durchstreift er immer wieder die Straßen. Seinen Großvater würde man am liebsten hinter Gittern sehen, weil er antisowjetische Parolen aus dem Fenster geschrien hat.

Der Zirkus wird nach New York geschickt. Vladimirs Freund Anatoly, der die ganze Zeit vom Absetzen gesprochen hat, besinnt sich anders. Vladimir, der die ganze Zeit versucht hat, seinem Freund sein Vorhaben auszureden, setzt sich hingegen doch ab. Bei Bloomingdale's versteckt er sich hinter dem Tresen der Parfümabteilung. Noch im Kaufhaus bittet er um Asyl in den USA.

Das Leben in New York hat sich Vladimir allerdings anders vorgestellt. Er muß einen Job finden, er spricht wenig Englisch, er ist einsam und hat Angst ausgewiesen zu werden. Die Nachbarschaft ist furchtbar, die Arbeit, die er findet schlecht bezahlt. Letztendlich findet Vladimir heraus, dass der American Way of Life nicht das ist, was er zu sein scheint. Am Schluß macht Vladimir etwas, was er in Moskau nie getan hätte: Er spielt auf der Straße Saxophon.

Kritiken

  • Für den ist der Film ein "mit verhaltener, diskreter Ironie erzähltes komödiantisches Märchen über die Sehnsucht des Menschen nach Freiheit, Selbstbestimmung und Lebenssinn."vgl. Lexikon des internationalen Films 2000/2001 (CD-ROM)


Hintergrund

  • Einen Cameo-Auftritt als Schwuler hatte Udo Kier, wurde aber im Abspann nicht genannt.
  • 1977 konnte Cutter Richard Halsey einen Oscar für seine Arbeit an Rocky gewinnen.
  • Albert Wolsky kam ebenfalls oscarprämiert ans Set. 1980 wurde er für sein Kostümdesign für Hinter dem Rampenlicht geehrt. 1992 bekam er einen weiteren Oscar für Bugsy.


Auszeichnungen

  • Golden Globe 1985
    • Nominierungen:
      • Bester Hauptdarsteller - Komödie oder Musical - Robin Williams


Weblinks



Einzelnachweise





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Moskau in New York" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:24) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.