Mozart and the Whale
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Josh Hartnett als Donald Morton
- John Carroll Lynch als Gregory
- Erica Leerhsen als Bronwin
- Sheila Kelley als Janice
- Allen Evangelista als Skeets
- Gary Cole als Wallace
- Radha Mitchell als Isabelle Sorenson
Regie
- Petter Næss
Drehbuch
- Ronald Bass
Kamera
- Svein Krøvel
Schnitt
- Miklos Wright
Produzent
- Robert Lawrence
Musik
- Deborah Lurie
Erscheinungsjahr
2005Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Mozart and the WhaleLänge
90 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreBei diesem Film handelt es sich um ein Drama, einer Komödie sowie einer Romanze zugleich und die im Film erzählte Geschichte stellt einen Beitrag zum Thema Autismus dar, wobei der Schwerpunkt beim Asperger-Syndrom liegt.
Handlung
Der Film erzählt die Geschichte zweier autistischer Menschen, die vom Asperger-Syndrom betroffen sind. Donald (Josh Hartnett) ist Mathematiker, der als Taxifahrer jobt und hat eine Selbsthilfegruppe für autistische Menschen gegründet hat. Isabelle (Radha Mitchell) ist Musikerin und Malerin, sie arbeitet in einem Frisiersalon. Als Isabell zu Donalds Selbsthilfegruppe stößt wird beider Leben im Folgenden völlig auf den Kopf gestellt. Ihre Beziehung wird jedoch auf eine schwierige Probe gestellt: Donald verbirgt sein Dasein als Autist öffentlich und will sich selber lieber mehr der Gesellschaft anpassen. Isabelle hingegen ist mit ihrer Eigenart ganz zufrieden und möchte sich nicht ändern.Produktion
Das Drehbuch wurde von Ronald Bass geschrieben, der zuvor bereits Rainman schrieb – ein Drama, welches ebenfalls von einer autistischen Persönlichkeit handelt. Bass wird nachgesagt, dass er sich für den Film von einem 1995 erschienenen Zeitungsartikel aus der Los Angeles Times hat inspirieren lassen.Der Film war ursprünglich ein Projekt von DreamWorks und sollte von Steven Spielberg mit Robin Williams und Téa Leoni in den Hauptrollen verfilmt werden. Aber wegen anderer Verpflichtungen konnte Spielberg den Film nicht in der zur Verfügung stehenden Zeit verwirklichen.
Filmverleih
Der Film bereitete Probleme dabei, einen Herausgeber fürs Kino zu finden. Der wesentliche Grund lag vor allem darin, dass sich zu wenig öffentliche Unterstützung seitens der Mitwirkenden im Film fand, welchen die finale Fassung zunächst nicht gefiel. Das Studio versuchte daraufhin im April des Jahres 2004 den Film zu verbreiten, was aber auch nicht allzu erfolgreich gelang. Mittlerweile ist der Film in einigen Ländern auf DVD erhältlich, u.a. auch in Deutschland und in den USA.Rezeption
Mozart and the Whale erhielt für die realistische Geschichte, basierend auf dem autistischen Spektrum, ein positives Feedback von Seiten der autistischen Gemeinschaft.Im Gegensatz zu vielen fiktionalen Büchern und Filmen auf dem Fachgebiet, weist der Film eine flexiblere Darstellung von Autismus auf, wo die Ausprägung individuell betrachtet verschieden stark ist und die Charaktere unterschiedliche Interessen, Stärken und Schwächen haben.
Dies unterscheidet sich von vielen anderen Darstellungen von Autismus wie beispielsweise Rainman, wo der Fokus mehr auf einem einzigen Charakter liegt und diesem damit mehr autistische Züge verleiht, als sie für gewöhnlich in einem Menschen zu finden sind.
Es ist ebenso bemerkenswert, dass der Film die autistische Funktion in der Gesellschaft porträtiert. Die Charaktere führen ein normales Leben und üben einen Beruf aus. Donald beispielsweise ist Taxifahrer und wohnt in einem Apartment. Auch Isabelle hat ihr eigenes Zuhause und arbeitet als Friseuse in einem Frisiersalon.
Aufgrund der realistischen und positiven Darstellung des Asperger-Syndroms, wurde dieser Film bereits häufig auf autistischen Konferenzen vorgeführt und in Selbsthilfegruppen thematisiert.
Weblinks
- OFDb Online-Filmdatenbank
- Celluloid-Dreams
- DVD Maniacs
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Mozart and the Whale" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:24)
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