My Blueberry Nights

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Wong Kar-Wai

Drehbuch

  • Wong Kar-Wai

Kamera

  • Darius Khondji

Produzent

  • Wong Kar-Wai

Musik

  • Shigeru Umebayashi

Erscheinungsjahr

2007

Produktionsland

Hongkong

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

My Blueberry Nights

Länge

ca. 111 Minuten
My Blueberry Nights (zu deutsch etwa "Meine Blaubeernächte") ist ein chinesisch-französischer Spielfilm von Wong Kar-wai aus dem Jahr 2007.

Handlung

Elizabeth hat eine gescheiterte Beziehung erlebt. In einem Café lernt sie dessen Besitzer Jeremy kennen, eines Tages jedoch verlässt sie einfach die Stadt. Jeremy sucht sie. Elizabeth begibt sich auf eine Reise durch die Vereinigten Staaten, um ihren Ex-Freund zu vergessen und um mit Jeremy unmerklich wie „Vanilleeis auf Blaubeerkuchen zu verschmelzen“.

Elizabeth trifft verschiedene Menschen. Sie hat in Memphis zwei Aushilfsjobs und lernt dort den Polizisten Arnie kennen, der von seiner Ehefrau Sue Lynne verlassen wurde. Arnie bedroht Sue Lynne mit seiner Waffe und begeht anschließend Selbstmord. Elizabeth tröstet die Witwe. Danach lernt Elizabeth Leslie kennen, der sie Geld fürs Wetten leiht. Da Leslie verliert, übergibt sie Elizabeth ihr Auto. Zusammen reisen sie nach Las Vegas, wo Leslies sterbender Vater wohnt. Der Mann ist bereits tot als Leslie im Krankenhaus erscheint.

Es stellt sich heraus, dass Leslie nur gelogen hat, sie habe die Wette verloren. Sie zahlt Elizabeth das Geld zurück, für das Elizabeth ein Auto kauft. Zum Ende kehrt Elizabeth nach New York zu Jeremy zurück.

Der Regisseur beschreibt seinen Film als „die Geschichte einer Frau, die den langen Weg anstelle des kurzen nimmt, um den Mann ihrer Liebe zu finden“ („A story of a woman who takes the long route instead of the short one to meet up with the man she loves“). Zitiert nach einem Artikel in der International Herald Tribune, abgerufen am 12. Juli 2007

Kritiken

Christopher Campbell schrieb am 1. Mai 2007 auf www.cinematical.com, der Film könne eingefleischte Fans der Filme Wong Kar-wais enttäuschen („to disappoint some of the filmmaker's die-hard fans“). Zu den Attraktionen des Films gehöre die Anwesenheit von Rachel Weisz („The main attraction is the prominence of Rachel Weisz, who is being capitalized on for her recent Oscar win.“).Christopher Campbell, 1. Mai 2007: My Blueberry Nights bei cinematical.com (englisch)

Emanuel Levy bezeichnete den Film auf www.emanuellevy.com als eine „intime Fabel über die Liebe“ („an intimate tale of love“) mit „bunten Charakteren“. Besprechung von Emanuel Levy

Todd McCarthy schrieb in der Zeitschrift Variety vom 16. Mai 2007, der Anspruch des Films unterscheide sich von dessen Erfüllung. Die Dialoge würden natürlich wirken, aber die „aphoristisch-philosophischen“ Einlagen würden banal und „klobig“ wirken.Todd McCarthy in Variety, 16. Mai 2007: My Blueberry Nights

Jan Schulz-Ojala schrieb in Der Tagesspiegel: „Keine Frage, My Blueberry Nights ist ein würdiger Eröffnungsfilm dieses 60. Festivals von Cannes, ein Film, der die sanften Waffen des Kinos vorzeigt, ein Film, der verzaubert und nicht übertölpelt, der verführt und nicht erdrückt, [1] ein nicht nur romantischer, sondern rücksichtslos sentimentaler Film – da hilft es nur wenig, dass er seine Schwächen kennt und mitunter subtil zu bezeichnen weiß. ... My Blueberry Nights ist ein um die [2] überdeutlich wiederkehrende Kussszene gebautes wunderluftiges Nichts.Jan Schulz-Ojala in Der Tagesspiegel, 30. Mai 2007: Der Traum vom Liegen

Peter Körte schrieb in der FAZ Sonntagszeitung vom 20. Januar 2008 unter dem Titel Blaubeerkuchen macht melancholisch – Wong Kar-wei sucht in seinem ersten englischsprachigen Film Amerika und verliert sich dabei selbst, dem Film mangele verglichen mit anderen Kar-wei-Filmen an Intensität („Und wenn er die schlafende Frau küsst, um den Sahnerest von ihren Lippen zu beseitigen, dann ist das zwar, einerseits, ein schönes Bild, doch andererseits auch das einzige Zeichen, dass zwischen den beiden etwas entstehen könnte. Gespürt hat man bis dahin: nichts.“ oder „Da sind keine Blicke, welche die Leinwand entzünden könnten, da ist kein Knistern, keine Spannung, da sind nur wunderschön fotografierte Standardsituationen.“) Neben der Statik des Film, der angestrengt und artifiziell wirkenden Story kritisiert der Artikel vor allem die schauspielerische Leistung von Jazz/Soul-Sängerin Norah Jones: „Norah Jones spielt sie, die Sängerin, und man kann nicht sagen, dass sie völlig fehlbesetzt wäre; aber dass sie eine große Schauspielerin wäre, mag man auch nicht behaupten. Neben Jude Law wird das mitunter schmerzhaft sichtbar.“ Schließlich zieht der Kritiker das Fazit: „My Blueberry Nights ist der Wong Kar-wei-Film für Leute, die mit Wong Kar-wei bisher nicht allzuviel anfangen konnten“.

Hintergrund

Der Film wurde an verschiedenen Orten in Nevada, , New York City und Memphis (Tennessee) gedreht. Filming locations für My Blueberry Nights Er eröffnete mit seiner Weltpremiere am 16. Mai 2007 die 60. Internationalen Filmfestspiele von Cannes. Premierendaten für My Blueberry Nights Filmstart in Deutschland war der 24. Januar 2008.

Filmmusik

Vierzehn Songs und Originalkompositionen ergänzen Film musikalisch. Norah Jones steuert ihr neues Lied ‚The Story‘ bei und Cat Power [3] ‚The Greatest‘ und ‚Living Proof‘. [4] die Mischung aus Soul, Blues und Jazz soll am 11. Januar erscheinen. My Blueberry Nights bei nemopolis.de, 7. November 2007 My Blueberry Nights Musical Serenade bei IGN Music, 9. November 2007 My Blueberry Nights Filmmusik mit Hörproben, 6. Dezember2007

Quellen



Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "My Blueberry Nights" (Stand: Mon, May 12th 2008, 09:39) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.