Nackt (2002)
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Nina Hoss als Charlotte
- Mehmet Kurtuluş als Dylan
- Jürgen Vogel
als Boris
- Ausgerechnet Zoé
- Ausgerechnet Zoé
- Charley’s Tante
- Das Leben ist eine Baustelle
- Das Phantom (2000)
- Der freie Wille
- Die Apothekerin
- Die Schatzinsel (2007)
- Die Welle (2008)
- Die Welle (2008)
- Emil und die Detektive (2001)
- Emmas Glück
- GG 19 – Eine Reise durch Deutschland in 19 Artikeln
- GG 19 – Episodenfilm zum Grundgesetz
- Keine Lieder über Liebe
- Keinohrhasen
- Kleine Haie
- Poem
- Rosamunde
- Rosenstraße
- Stille Nacht – Ein Fest der Liebe
- Wachtmeister Zumbühl
- Wo ist Fred?
- Alexandra Maria Lara als Annette
- Benno Fürmann als Felix
- Heike Makatsch als Emilia
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Regie
- Ralph Schwing
Drehbuch
- Doris Dörrie
Kamera
- Frank Griebe
Schnitt
- Inez Regnier
Produzent
- F. X. Gernstl
Musik
- Liquid Loop
Erscheinungsjahr
2002Produktionsland
DeutschlandOriginalsprache
deutschOriginaltitel
NacktLänge
100 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Der Film handelt von drei Berliner Paaren um die 30, die früher eng befreundet waren.Inzwischen versuchen sie krampfhaft, ihre jeweiligen Fassaden aufrecht zu erhalten. Bei einem gemeinsamen Abendessen kommt es zu einer Wette, in der es darum geht, ob ein Mann den Körper seiner Frau mit verbundenen Augen nur durch Ertasten erkennt. Zwei der Paare entkleiden sich daraufhin und betasten sich, das dritte Paar übernimmt die Schiedsrichter. Die beiden Paare erkennen sich, doch das Schiedsrichterpaar manipuliert die Aufstellung. Durch den darauffolgenden Schreck werden die Fassaden eingerissen und es wird den drei Paaren möglich, ihre Beziehungen zu retten.Darstellung
Der Film lässt in seiner Dreigliederung deutlich erkennen, dass das Drehbuch nach einem Bühnenstück verfasst wurde. Auch die spärlichen Kamerabewegungen unterstreichen die Bühneäre. Das Gespräch der Schauspieler ist wichtiger als die Handlung, der Film kommt mit wenigen Schauplätzen aus.Erfolg
Mit 0,9 Millionen Zuschauen konnte Doris Dörrie nicht an ihren großen Erfolg mit dem Kinofilm Männer anknüpfen, angesichts der relativ geringen Produktionskosten kann man dennoch von einem kommerziellen Erfolg sprechen.Kritiken
- TAZ vom 19. September 2002: Diese Mischung verschiedener Mittelklassen und Generationen ergibt aber eine höchst unplausible Darstellung deutscher Realitäten und Beziehungsfragen.
- Filmdienst 19/2002: Trotz des ernsthaften Themas verliert der hintergründige, perfekt ausgestattete "Seelen-Striptease" nie seine Leichtigkeit und verdichtet sich dank der fantasievollen Inszenierung zu einem bemerkenswerten Vergnügen.
- Bärbel Pfannerer in TV-Movie, 20/2002: Die Suche nach Liebe, Glück und dem Sinn des Lebens - schwere Kost, die auch noch in viele Worte verpackt ist. Das klingt nach anstrengendem Kopfkino. Aber zum Glück wechselt das Top-Ensemble gekonnt zwischen ernstem und leichtem Tonfall. Und skurrile Brüche, wie die flotten Gesangseinlagen, sorgen für befreiendes Schmunzeln
- Die Wochenzeitung Die Zeit meint dazu: Statt die Abgründe hinter den rhetorischen Schutzpanzern aufzuspüren, stopft Dörrie alles, was nur irgendwie nach Abgrund aussieht, mit Allerweltserkenntnissen und seichten Glücksbegriffen zu. So ist sie selbst die größte Verdrängerin ihrer gesellschaftlichen Diagnose.
Weblinks
- Nackt bei Filmportal.de
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Nackt (2002)" (Stand:
Sun, Apr 27th 2008, 00:33)
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