Narc
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Karen Robinson als Liz Detmer
- Chi McBride als Captain Cheevers
- Alan C. Peterson als Freeman Franks
- Lina Giornofelice als Jeanine Mueller
- Meagan Issa als Kleines Mädchen
- Lloyd Adams als Walter Dandridge
- Jason Patric als Nick Tellis
- Dan Leis als Elvin Dowd
- Ray Liotta
als Henry Oak
- Battle in Seattle
- Blow
- Born to be Wild – Saumäßig unterwegs
- Control – Du sollst nicht töten
- Cop Land
- Corrina, Corrina
- Die Wahrheit über Engel
- Dominick & Eugene
- Even Money
- Fatale Begierde
- Feld der Träume
- Flucht aus Absolom
- Forever Mine – Eine verhängnisvolle Liebe
- Gefährliche Freundin
- Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia
- Hannibal (2001)
- Heartbreakers
- Identität
- Jagd auf einen Namenlosen
- John Q – Verzweifelte Wut
- Karriere durch alle Betten
- Phoenix – Blutige Stadt
- Revolver
- Schwerter des Königs – Dungeon Siege
- Smokin' Aces
- Smokin’ Aces
- The Last Shot – Die letzte Klappe
- Ticker (The Hire)
- Turbulence
Anzeige:
Regie
- Joe Carnahan
Drehbuch
- Joe Carnahan
Kamera
- Alex Nepomniaschy
Schnitt
- John Gilroy
Produzent
- Julius R. Nasso
Musik
- Cliff Martinez
Erscheinungsjahr
2002Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
NarcLänge
101 MinutenAltersfreigabe (FSK)
16 JahreHandlung
Der Ermittler Nick Tellis arbeitet verdeckt für die Detroiter Polizei (Detroit Police Department) als "narc". Bei der Verfolgung eines flüchtigen Kriminellen kommt es bei einem Einsatz zu einer Schießerei, während dieser verletzt Tellis versehentlich eine schwangere Frau, die an den Folgen ihrer Verletzung ihr ungeborenes Kind verliert. Für dieses Vergehen wird der traumatisierte Tellis vom Dienst suspendiert.18 Monate später wird der für dieselbe Behörde arbeitende Michael Calvess getötet. Tellis wird mit den Ermittlungen beauftragt, weil die Polizei seine Kontakte unter den Drogenhändlern für nützlich hält. Nur zögernd nimmt Tellis den Auftrag an. Er stellt bei der Durchsicht der Akten fest, dass Henry Oak – der frühere Partner von Calvess – sich mit dem Fall bereits intensiv beschäftigte. Oak wird hinzugezogen, obwohl Tellis Bedenken hat, weil Oak für Misshandlung von Verdächtigen berüchtigt ist.
Tellis und Oak inspizieren das Haus eines Mannes, der in die Schießerei vor 18 Monaten verwickelt war. Dort können sie keine Beweise finden, dass der Mann Calvess tötete. Sie finden jedoch etwas später eine Waffe, über die die Sondereinheiten der Polizei verfügen. Sie nehmen an, dass nur ein Polizist diese Waffe dem Verbrecher verschaffen konnte.
Die Ermittler finden heraus, dass Calvess am Tag seines Todes ein Drogengeschäft mit zwei Händlern abschließen wollte. Weiterhin stellt sich heraus, dass an diesem Tag Oak dabei war. Er stritt mit Calvess, dessen Drogensucht und Vergehen er nicht mehr decken wollte, woraufhin Calvess sich selbst erschoss. Oak wollte die Wahrheit verschleiern, um der Familie von Calvess die Pension zu sichern.
Bei der Festnahme der beiden Drogenhändler kommt es zwischen Tellis und Oak zu einem heftigen Streit. Der von Tellis angeschossene Oak diktiert seine Aussage aufs Band und stirbt. Tellis denkt am Ende des Films nach, ob er das Band mit der Aussage weitergeben soll.
Kritiken
Mick LaSalle schrieb in der San Francisco Chronicle vom 10. Januar 2003, dass man zwar einzelne Filmaspekte loben könne, aber nicht den ganzen Film. Er lobte die innovative Regie aber kritisierte stark die Gewalt im Film. LaSalle kritisierte außerdem das Drehbuch, die Charaktere und die Dialoge. Ray Liotta sei fehlbesetzt. Filmkritik von Mick LaSalle Das Lexikon des internationalen Films ist der Ansicht, dass der desillusionierender Cop-Thriller in düsteren Farben das Psychoduell zweier Männer zeichne, deren Berufsethos im zermürbenden Alltag aufgerieben werde und die ihren eigenen Gesetzen folgten, um zu überleben. Des Weiteren würde die düstere Stimmung des Films konsequent umgesetzt, wobei die beiden brillanten Darsteller nicht verhindern könnten, dass der Film im letzten Drittel nachlasse und einer eher banalen Auflösung entgegensteuere.vgl. http://www.filmevona-z.de/filmsuche.cfm?wert=520951&sucheNach=titelAuszeichnungen
Joe Carnahan gewann im Jahr 2002 einen Sonderpreis des Cognac Festival du Film Policier und wurde 2002 für den Großen Jurypreis (Grand Jury Prize) des Sundance Film Festivals nominiert. Ray Liotta, Joe Carnahan und Alex Nepomniaschy wurden im Jahr 2003 für den Independent Spirit Award nominiert.Der Film wurde 2002 für den Golden Trailer Award und 2003 für den Casting Society of America Award nominiert.
Hintergründe
Die 28 Tage dauernden Dreharbeiten fanden in Detroit und in Toronto statt. Die Produktionskosten betrugen ca. 7,5 Millionen US-Dollar. Das Einspielergebnis in den Kinos der USA betrug 10,46 Millionen US-Dollar.Quellen
Weblinks
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Narc" (Stand:
Mon, May 12th 2008, 13:04)
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