Neues vom Hexer

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Will Tremper

Drehbuch

  • Herbert Reinecker

Kamera

  • Karl Löb

Schnitt

  • Jutta Hering

Produzent

  • Horst Wendlandt

Musik

  • Peter Thomas

Erscheinungsjahr

1965

Produktionsland

Deutschland

Originalsprache

Deutsch

Länge

95 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Neues vom Hexer ist ein des deutschen Regisseurs Alfred Vohrer und die Fortsetzung des Films „Der Hexer“ aus dem Vorjahr. Er ist die 23. deutsche Edgar-Wallace-Verfilmung der Nachkriegszeit. Der Film wurde im CCC-Film-Atelier in Berlin gedreht und von der Rialto Film Preben Philipsen produziert. Der Film basiert auf dem Buch „Neues vom Hexer“ („Again the Ringer“) des englischen Schriftstellers Edgar Wallace. Wegen Erkrankung des Regisseurs Alfred Vohrer übernahm zeitweise Will Tremper die Regie dieses Films. Eine ursprünglich geplante Fortsetzung des Films wurde nicht realisiert.

Handlung

Der wohlhabende Lord Curtain wird von seinem Neffen Archie und Butler Edwards umgebracht. Am Tatort findet Inspektor Wesby die Visitenkarte des „Hexers“. Da sich dieser nach seiner Flucht allerdings längst in Australien befindet, reist er kurzerhand mit seiner Frau Cora Ann und Butler Finch nach London, um sich vom Mordverdacht zu befreien und den Fall selbst aufzuklären.

Auch Inspektor Wesby - einst auf der Jagd nach Arthur Milton - ist von dessen Unschuld überzeugt und schreckt nicht vor einer Zusammenarbeit mit dem „Hexer“ zurück. Sir John zeigt sich davon zunächst wenig begeistert, bis im Hause Curtain ein weiterer Mord geschieht...

Sonstiges

Am Ende des „Hexers“ gibt sich Wesby als „Kommissar Wesby, aus Sydney“ zu erkennen, wurde aber in der Fortsetzung zum Inspektor „degradiert“.

Der Film hat einige selbstparodistische Pointen, z. B. ist der „Hexer“ beim Lesen des Buches „Neues vom Hexer“ eingeschlafen, und wird von Finch geweckt, der ausruft: „Seite 98!“ und der Hexer antwortet: „Um Himmels willen, der Junge ist in Gefahr!“. Am Schluss kündigt, mitten in der Szene, Inspektor Wesby noch die Fortsetzung des Filmes an, „... in diesem Theater!“

Kritiken

  • Süddeutsche Zeitung:
Zweifellos wäre aus diesem Stoff weit mehr herauszuholen gewesen: Allzuoft verlässt sich Vohrer, mangels optischer Einfälle, auf ziemlich plumpe Transfokator-Fahrten und lässt, statt der brutalen, realistischen Bilder, die hier am Platz gewesen wären, gefällige Tableaux fotografieren; allzuoft weicht er auf Unwahrscheinlichkeiten und Banalitäten aus. Insgesamt jedoch scheinen die Beteiligten mit weit mehr Interesse und Ambitionen als sonst bei der Sache gewesen zu sein.

  • Münchner Merkur:
Knappe Szenen mit pistolenschussartigen Pointen, witzige Details ohne Rücksicht auf Substanzverlust, der völlige Mangel an mörderischem Bierernst und simpelster Logik - ein makabres Feuerwerk in Friedhofsnähe.

Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Neues vom Hexer" (Stand: Sun, May 11th 2008, 09:51) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.