Nixon

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Oliver Stone

Drehbuch

  • Oliver Stone

Kamera

  • Robert Richardson

Schnitt

  • Hank Corwin

Produzent

  • Andrew G. Vajna

Musik

  • John Williams

Erscheinungsjahr

1995

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Nixon

Länge

DC Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Nixon ist eine US-amerikanische Filmbiografie aus dem Jahr 1995.

Handlung

Der Film erzählt die Geschichte des 37. Präsidenten der Vereinigten Staaten, Richard Nixon, beginnend bei seiner Kindheit und Jugend, seinem spannenden Wahlkampf, seiner Zeit als Präsident und dem politischen Untergang in der Watergate-Affäre. Der Film endet mit seiner Abschiedsrede an die Mitarbeiter des Weißen Hauses, die er nach seinem Rücktritt als Präsident der USA hielt und Ausschnitten von der Trauerrede Präsident Clintons beim Begräbnis von Nixon.

Entstehung

Der an unterschiedlichen Drehorten in den USA gedrehte Politthriller entstand nur wenige Monate nach dem Tod des realen Nixon. Um ihn so glaubhaft wie möglich darstellen zu können, studierte Anthony Hopkins sämtliche Filmaufnahmen, sprach mit Leuten, die Nixon kannten und verkörperte ihn schließlich mit großem Enthusiasmus. Für die Herstellung arbeiteten die Produktionsfirmen Cinergi Pictures Entertainment Inc., Hollywood Pictures undIllusion Entertainment zusammen.

Kritiken

Während Stones Werk von vielen Filmkritikern als ein wichtiges Zeugnis der amerikanischen Geschichte gefeiert wurde, erntete der Film aber auch einige schlechte Kritiken. Diese Kritik bezieht sich überwiegend auf die Suggestion in dem Streifen, Richard Nixon habe etwas mit der Ermordung John F. Kennedys zu tun gehabt bzw. von dem Attentat vorher gewusst. Tatsächlich gibt es dafür keinen Beweis. Dennoch zwingt der Film dem Zuschauer dazu keine Meinung auf, sondern überlässt ihm das letztliche Urteil.

Ein weiterer Punkt, der kritisiert wird, ist die Darstellung eines regelmäßig alkoholisierten Richard Nixon. Zeitzeugen wollen und können dies nicht bestätigen. Auch einen Zigarre rauchenden Henry Kissinger hat es wohl nicht gegeben.Die Kritiker sind sich aber fast alle darin einig, dass die schauspielerischen Leistungen in dem Film hervorragend sind.

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, es sei schwierig, in einem Film die notwendige Balance zwischen der Dramatik und der getreuen Darstellung der historischen Tatsachen zu finden. Weiterhin schrieb er, dies sei besonders schwierig, wenn ein Regisseur wie Oliver Stone eher für die Selbstdarstellung (self-aggrandizement) als für den sorgfältigen Umgang mit den historischen Tatsachen bekannt sei. Berardinelli kritisierte, der Film habe eine unzusammenhängende (disjointed) Struktur, vor allem in der ersten Stunde. Die Darstellung von Anthony Hopkins lobte er als hervorragend (outstanding).

Die Familie Nixons (besonders seine Tochter Julie Nixon-Eisenhower) bezeichnen den Film als das Bild Nixons "verzerrend".

Auszeichnungen

Der Film erhielt unter anderem folgende 4 Oscar-Nominierungen, ging jedoch 1996 leer aus.

  • Bester männlicher Hauptdarsteller Sir Anthony Hopkins
  • Beste weibliche Nebendarstellerin: Joan Allen
  • Beste Musik
  • Bestes Drehbuch


Weblinks








Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Nixon (Film)" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:24) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.