Noch drei Männer, noch ein Baby
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Margaret Colin als Rebecca
- Nancy Travis als Sylvia Bennington
- Ted Danson als Jack Holden
- Steve Guttenberg als Michael Kellam
- Tom Selleck als Peter Mitchell
Regie
- Leonard Nimoy
Drehbuch
- Coline Serrault
Kamera
- Adam Greenberg
Schnitt
- Michael A. Stevenson
Produzent
- Ted Field
Musik
- Jim Parr
Erscheinungsjahr
1987Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Three Men and a BabyLänge
102 MinutenAltersfreigabe (FSK)
6 JahreHandlung
„Unverhofft kommt oft” und diesmal in Gestalt eines Babys namens „Mary“, das in einem Korb vor der Haustür der locker-flockigen Junggesellen-Luxus-Wohngemeinschaft des Architekten Peter und seiner Mitbewohner, dem Comiczeichner Michael und dem glücklosen Schauspieler Jack liegt. Die „freudige” Überraschung entpuppt sich bald als unerfreulich und überfordert lautstark schreiend das Junggesellen-Trio, das sein ehernes Lebensmotto „keine Verpflichtungen, alle Freiheiten” auf das Gründlichste von dem Findelkind über den Haufen geworfen sieht; die Zeiten der feucht-fröhlichen Partys sind von nun an für die Drei endgültig passé. Fragen wie: „Welche Temperatur muß die Flaschenmilch haben?” statt „wieviel Eis soll in den Whiskey?“ beschäftigen von nun an die scheinbar unbefleckten Väter und die größte Frage: Wer ist eigentlich der Vater und wer die Mutter?Die Antwort ergibt sich in Gestalt von Sylvia, die in einem Akt der Verzweiflung die kleine Mary vor die Tür der WG gelegt hat. Denn der Vater ist kein geringerer als Jack! Dem fallen vor Erstaunen darüber, dass eine kurze Liebesnacht in flagranti solch ein kreischendes und mittlerweile liebgewonnenes Wesen „produzieren” kann, glatt die Beißzähne in seiner Kostümierung als Vampir aus dem Gesicht. Jack trifft die unverhoffte Vaterschaft bei einem Dreh in der Türkei. Sylvia hatte er natürlich längst vergessen und ist nun als Schauspieler mit der „Rolle” des Vaters kompromittiert.
Zunächst kümmern sich jedoch Peter und Michael rührend um das kleine Menschenwesen. Anfangs genervt und übermüdet kann doch bald keiner der Beiden von dem kleinen Mädchen lassen und entwickelt Vatergefühle. Doch bis es zu einer Familienzusammenführung kommt, gilt es für alle Beteiligten noch manche Turbulenzen zu überstehen...
Originalfassung versus Remake
Die französische Originalfassung Drei Männer und ein Baby, welche auf dem Buch von Coline Serrault, der Tochter des Schauspielers Michel Serrault basiert, war 1985 in Frankreich und im europäischen Umland (auch in Deutschland) ein Riesenerfolg . Das US-Remake entstand vorrangig aus der Unfreude der Amerikaner, Auslandsproduktionen zu synchronisieren und es fehlt ein wenig der turbulente Charme des französischen Originals, dennoch ergibt die Mischung des spielfreudigen Trios Guttenberg-Danson-Selleck im Szenario des hektischen New York einen rasant-vergnüglichen Spaß. Der Film erwies sich an den Kinokassen als so erfolgreich, dass noch ein Sequel folgen sollte: Drei Männer und eine kleine Lady mit den gleichen Darstellern plus Rowan Atkinson in einer Parodie als Pfarrer.Trivia
Das Baby „Mary” wurde u.a. von einem Jungen, Billy Kay, dargestellt. Kay, Jahrgang 1984, ist mittlerweile selbst Schauspieler. In einer Szene des Films ist ein Junge zu sehen, der sich hinter den Gardinen befindet.Gerüchten zufolge soll es sich dabei um einen Geist handeln.Angeblich soll an dem Drehort ein Junge Suizid begangen haben.Die Filmemacher dementierten dieses Gerücht und gaben an, es würde sich um ein Cardboard handeln.Weblinks
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Noch drei Männer, noch ein Baby" (Stand:
Wed, Apr 30th 2008, 03:54)
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