O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Gillian Welch als Kunde mit durchnässtem Hintern
- Daniel von Bargen als Sheriff Cooley
- Stephen Root als Radio Station Man
- Michael Badalucco als George Nelson
- Chris Thomas King als Tommy Johnson
- Tim Blake Nelson als Delmar
- Holly Hunter
als Penny
- Always – Der Feuerengel von Montana
- Arizona Junior
- Blood Simple
- Copykill
- Crash
- Das Piano
- Die Ex-Freundinnen meines Freundes
- Die Firma
- Die Unglaublichen – The Incredibles
- Dreizehn
- Ein charmantes Ekel
- Familienfest und andere Schwierigkeiten
- Gefühle, die man sieht
- Levity
- Miss Firecracker
- Moonlight Mile
- Nachrichtenfieber – Broadcast News
- Nine Lives (2005)
- Timecode
- John Goodman
als Big Dan Teague
- Always – Der Feuerengel von Montana
- Arachnophobia
- Arizona Junior
- Barton Fink
- Bee Movie – Das Honigkomplott
- Beyond the Sea – Musik war sein Leben
- Blues Brothers 2000
- Bringing Out the Dead – Nächte der Erinnerung
- Coyote Ugly
- Dämon – Trau keiner Seele
- Death Sentence – Todesurteil
- Die Abenteuer von Rocky & Bullwinkle
- Die diebische Elster
- Die Monster AG
- Dirty Work (1998)
- Ein Fall für die Borger
- Eine Nacht bei McCool’s
- Evan Allmächtig
- Flintstones – Die Familie Feuerstein
- Good Vibrations – Sex vom anderen Stern
- Hudsucker – Der große Sprung
- King Ralph
- Masked and Anonymous
- Mikes neues Auto
- My First Mister
- Sea of Love – Melodie des Todes
- Speed Racer
- Storytelling
- The Babe – Ein amerikanischer Traum
- The Big Easy – Der große Leichtsinn
- The Big Lebowski
- John Turturro
als Pete
- Barton Fink
- Box of Moonlight
- Catchfire
- Collateral Damage – Zeit der Vergeltung
- Das geheime Fenster
- Der Mond in meiner Hand
- Der Sizilianer
- Die Farbe des Geldes
- Die Wutprobe
- Do the Right Thing
- Fearless – Jenseits der Angst
- Grace of my Heart
- Im Vorhof zur Hölle
- In stürmischen Zeiten
- Jungle Fever
- Leben und Sterben in L.A.
- Mann mit Ehre – Du achtest nur, was du fürchtest
- Margot und die Hochzeit
- Miller’s Crossing
- Monkeybone
- Mr. Deeds
- Pinguine in der Bronx
- Quiz Show
- Rounders
- Slipstream (2007)
- The Big Lebowski
- Transformers
- What Just Happened?
- George Clooney
als Everett
- Batman & Robin
- Der schmale Grat
- Der Sturm
- Die Rückkehr der Killertomaten
- Ein (un)möglicher Härtefall
- Ein verlockendes Spiel
- Fail Safe – Befehl ohne Ausweg
- From Dusk Till Dawn
- Geständnisse – Confessions of a Dangerous Mind
- Good Night, and Good Luck.
- Michael Clayton
- Mission 3D
- Ocean’s Eleven
- Ocean’s Thirteen
- Ocean’s Twelve
- Out of Sight
- Projekt: Peacemaker
- Red Surf
- Safecrackers oder Diebe haben's schwer
- Solaris (2002)
- Syriana
- Tage wie dieser
- The Good German – In den Ruinen von Berlin
- Three Kings
- Waiting for Woody
Regie
- Ethan Coen
Drehbuch
- Joel Coen
Kamera
- Roger Deakins
Schnitt
- Tricia Cooke
Produzent
- Ethan Coen
Musik
- Carter Burwell
Erscheinungsjahr
2000Produktionsland
GroßbritannienOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
O Brother, Where Art Thou?Länge
103 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Anregungen für diesen Film gab die Odyssee Homers. Die Handlung wurde jedoch in die Südstaaten der USA zur Zeit der Weltwirtschaftskrise verlegt.Der Film beginnt mit der Flucht der drei Sträflinge Ulysses Everett McGill, Pete Hogswallop und Delmar O'Donnell aus dem Gefängnis. Ziel ihrer Flucht ist der Ort, an dem Everett die Beute seines letzten Raubzuges vergraben haben will. Doch Eile ist geboten, denn das Versteck der Beute befindet sich angeblich in einem Tal, das in drei Tagen durch einen Staudamm geflutet werden soll.
Die Reise wird zu einer abenteuerlichen Odyssee, bei der die Flüchtigen unter anderem auf bezaubernde Sirenen und einen Zyklopen mit Augenklappe treffen, der Bibeln verkauft, und von einem teuflischen Sheriff gejagt wird. Auch Begegnungen mit dem Bankräuber "Babyface" Nelson und einer Horde von Anhängern des bleiben ihnen nicht erspart. Ganz nebenbei nehmen die Drei mit Blues-Gitarrist Tommy Johnson, der seine Seele an den Teufel verkauft hat, als „Soggy Bottom Boys“ eine Platte auf und werden, ohne es zu merken, zu Country-Musik-Stars.
Dann erfahren Pete und Delmar von Everett, dass der versprochene „Schatz“ gar nicht existiert, sondern Everett nur auf der Suche nach seiner Ex-Frau Penny ist, die er an einer erneuten Heirat hindern will. Dies gelingt schließlich, die Sträflinge werden begnadigt, und Everett, Penny und die sieben Töchter sind wieder vereint.
Kritik
{{zitat|Ein auf den ersten Blick minimalistischer Film, der jedoch viele Referenzmöglichkeiten erschließt und seine Wurzeln in der Bibel, der antiken Poetik und der amerikanischen Kulturgeschichte offenbart. Ein im positiven Sinne postmoderner Film, der seine Chiffren und Zeichen geschickt zu setzen versteht.|Lexikon des Internationalen Films}}Filmtitel
Der Titel („Oh Bruder, wo bist du?“) in altem Englisch, wie es zu Zeiten Shakespeares gesprochen wurde, ist eine Referenz an Preston Sturges Filmklassiker Sullivans Reisen aus dem Jahre 1941, in dem ein Regisseur einen Film gleichen Namens über die Great Depression drehen will.Soundtrack
Bemerkenswert ist die Musik, die in diesem Film nicht nur Hintergrundberieselung ist. Angefangen bei den Worksongs der Sträflinge zu Beginn des Films über das Zusammentreffen mit dem Bluesmusiker Tommy Johnson bis hin zum Auftritt der Flüchtigen als „Soggy Bottom Boys“ bei einer Wahlkampfveranstaltung trägt die Musik wesentliche Teile der Handlung und vermittelt einen Eindruck der wichtigsten Musikstile im ländlichen Süden der USA in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts (Blues, Bluegrass und andere frühe Country-Musik).Hauptdarsteller George Clooney singt „Man of Constant Sorrow“, den Erfolgshit der „Soggy Bottom Boys“, im Film nicht selbst; die Gesangsstimme lieh ihm Dan Tyminski, ein Mitglied der Band Union Station der Bluegrass-Musikerin Alison Krauss, die ebenfalls am Soundtrack beteiligt war. Eine weitere bekannte Version dieses Traditionals wurde bereits 1951 von den Stanley Brothers veröffentlicht. Der Produzent des Soundtracks, der bei Lost Highway erschien, sich mehr als fünf Millionen Mal verkaufte und mit drei Grammys ausgezeichnet wurde, war T-Bone Burnett.
Weitere Auszeichnungen
O Brother, Where Art Thou? war 2001 für den Golden Globe Award in der Kategorie Bester Film nominiert, der aber an Cameron Crowes Almost Famous – Fast berühmt ging. George Clooney erhielt für seine Rolle den Golden Globe als Bester Hauptdarsteller.Fakten
Die gegrillten Tiere beim Picknick sind keine Ratten ("...Stück Ratte ?").Es handelt sich um Erdhörnchen engl. Gophers.Weblinks
O Brother, Where Art Thou?
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"O Brother, Where Art Thou? – Eine Mississippi-Odyssee" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:24)
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