One Tough Cop

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Bruno Barreto

Drehbuch

  • Jeremy Iacone

Kamera

  • Ron Fortunato

Schnitt

  • Ray Hubley

Produzent

  • Michael Mendelsohn

Musik

  • Bruce Broughton

Erscheinungsjahr

1998

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

One Tough Cop

Länge

90 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

16 Jahre
One Tough Cop ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 1998. Die Regie führte Bruno Barreto, das Drehbuch schrieb Jeremy Iacone anhand des autobiografischen Buches von Bo Dietl, den beim Schreiben unterstützte. Die Hauptrolle spielte Stephen Baldwin.

Handlung

Die Polizisten Bo Dietl und Duke Finnerly leben und arbeiten in New York City. Eine Nonne wird im Revier der Polizisten vergewaltigt, auf grausame Art misshandelt und mit in die Haut eingeritzten Zeichen aufgefunden. Dietl und Finnerly wollen die Ermittlungen aufnehmen, aber eine Ermittlungsgruppe um Lt. Denny Reagan reißt den Fall an sich.

Eine Bekannte von Bo Dietl, Joey O'Hara, erzählt Dietl, dass sie gerade die Beziehung mit dem langjährigen Freund Dietls, Richie La Cassa, beendet habe. La Cassa ist Mitglied der Mafia, er finanzierte den Laden von O'Hara. Als La Cassa von der Tat hört, lässt er verbreiten, er würde aus eigener Tasche 25.000 US-Dollar für nützliche Hinweise zahlen. Später meldet sich ein Afroamerikaner, der sagt, die Tat haben zwei Drogenkuriere begangen. Dietl und Finnerly stellen die Männer, einer davon wird beim Fluchtversuch erschossen. Reagan sagt später während einer Pressekonferenz, seine Gruppe habe die Verdächtigen überführt und einen davon erschossen. Dietl geht auf Reagan los und schlägt ihn.

Duke Finnerly hat Alkoholprobleme und Spielschulden. Da Finnerly viel Geld La Cassa schuldet, setzt sich Dietl bei seinem Freund für Finnerly ein. Dietl beginnt eine Beziehung mit O'Hara, die er vor seinem Freund verheimlicht.

Finnerly schlägt im betrunkenen Zustand einen Gangster, der ihn beleidigte. Dietl trifft sich mit dem Verbrecher und spricht für Finnerly. Trotzdem lässt der Gangster Finnerly ermorden. Das FBI fotografierte Dietls Treffen. Der Polizist wird erpresst, seinen Jugendfreund La Cassa zu verwanzen, wofür er befördert werden soll. Andernfalls droht ihm ein Strafverfahren. Die Agentin Devlin weist Dietl darauf hin, dass La Cassa noch nichts über die Beziehung von Dietl und O'Hara wisse.

Dietl trifft sich mit La Cassa, der gerade von der Beziehung erfahren hat. Es kommt zum Streit. Kurz darauf treffen sie auf der Straße den Mörder von Finnerly. Da dieser auf La Cassa zielt, legt Dietl seine Pistole auf den Boden. Der Mörder will Dietl erschießen, La Cassa wirft sich auf ihn und fängt die Kugel ab. Dietl erschießt den Mörder.

Es kommt zum internen Disziplinarverfahren. Dietl sagt, er sei in einer Gegend von New York aufgewachsen, in der niemand frage, wer wovon lebe. Polizisten und Mafiosi würden zusammen aufwachsen. Dietl wird wieder zum Dienst zugelassen. Auf der Straße vor dem Polizeigebäude wartet O'Hara auf ihn.

Aus den Texten vor dem Abspann erfährt man, dass Dietl noch weitere sieben Jahre bei der New Yorker Polizei diente bevor er einen privaten Sicherheitsdienst gründete.

Kritiken

James Berardinelli schrieb auf ReelViews, der Film sei nicht schlecht gemacht und die Handlung sei interessant. Trotzdem erzeuge er ein Gefühl von Dejá vù. Beinahe alle Elemente seien aus den anderen Filmen bekannt. Die Darstellungen seien nicht schlecht, aber auch nicht herausragend. Filmkritik von James Berardinelli

Roger Ebert spottete in der Chicago Sun-Times vom 9. Oktober 1998, die Szenen und ihre Reihenfolge seien beinahe genauso, wie er es vor dem Sehen des Films vorausgesagt hätte. Filmkritik von Roger Ebert

Peter Stack schrieb in der San Francisco Chronicle vom 9. Oktober 1998, der Film sei herb-realistisch und intelligent. Den Charakter von Bo Dietl könne man nicht unbedingt mögen, was ihm mehr Realismus verleihe. Duke Finnerty sei ein Rauhbein mit einem Herz aus Gold. Der Film sei eine Studie der Brutalität des Behördenalltags in einer Stadt. Filmkritik von Peter Stack

Lexikon des internationalen Films: Film ..., der seine Klischees dicker aufträgt, als ein wirkliches Cop-Leben vertragen kann, und wiedererkennbare Elemente perpetuiert. Weder Fisch noch Fleisch im Polizeifilm-Genre.http://www.filmevona-z.de/filmsuche.cfm?wert=511644&sucheNach=titel

Quellen



Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "One Tough Cop" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:26) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.