Paprika (Anime)
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Daisuke Sakaguchi als Hajime Himuro
- Toru Emori als Seijiro Inui
- Kōichi Yamadera als Morio Osanai
- Tōru Furuya als Kosaku Tokita
- Akio Ōtsuka als Toshimi Konakawa
- Megumi Hayashibara als Atsuko „Paprika“ Chiba
- Katsunosuke Hori als Torataro Shima
Anzeige:
Regie
- Satoshi Kon
Drehbuch
- Seishi Minakami
Schnitt
- Takeshi Seyama
Produzent
- Masao Takiyama
Musik
- Susumu Hirasawa
|PRO = ,
|MUSIK = |KAMERA =|SCHNITT = |DS = * als „Paprika“
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Paprika handelt von einer Psychotherapeutin, die an der Entwicklung eines neuartigen Gerätes beteiligt ist, das die genaue Untersuchung von Träumen ermöglicht. Das Gerät wird gestohlen und missbraucht, wodurch sich Realität und Traum vermischen.
Handlung
In einer nahen Zukunft hat der übergewichtige eine revolutionäre psychotherapeutische Behandlungsmethode entwickelt. Diese trägt den Namen DC Mini und ist ein Gerät, das es dem Therapeuten ermöglicht, die Träume des Patienten als Film aufzuzeichnen und zu analysieren. Dem Behandelnden ist es darüber hinaus möglich, mit den Träumen des Patienten zu interagieren und diese in bestimmte Richtungen zu lenken. ist eine der Entwickler dieses Gerätes. Obwohl der DC Mini noch nicht vollständig entwickelt ist, benutzt das Gerät bereits illegal, um ihren Patienten zu helfen. Dabei agiert sie unter dem Alter-Ego „Paprika“, das immer dann zum Vorschein kommt, wenn träumt. „Paprika“ ist lebhafter und spontaner als die seriös wirkende .Ein Prototyp des DC Mini wird gestohlen. Der unbekannte Dieb benutzt ihn, um das Unterbewusstsein der Menschen zu manipulieren. Als immer mehr Menschen manipuliert werden, macht sich als „Paprika“ auf, um den Dieb zu finden und ihn zu stellen. Auch Assistent wird manipuliert und schließlich auch ihr Chef , der Leiter der DC Mini-Entwicklung. „Paprika“ kann ihren Chef jedoch retten, woraufhin , der Vorsitzende des Labors, in dem der DC Mini entwickelt wurde, das Benutzen der DC Minis komplett verbietet.
Gemeinsam mit dem Ermittler machen sich , und auf die Suche nach dem Dieb. Sie entdecken, dass s Assistent und Freund manipuliert worden ist. will alleine retten und wird dabei selbst manipuliert. Traum und Realität beginnen sich zunehmend zu vermischen, als , und der Chef mit der Suche fortfahren.
Es stellt sich heraus, dass der Vorsitzende des Entwicklungslabors selbst der Dieb der DC Minis und der Manipulator ist. Dabei ist er allerdings nicht alleine und bekommt Unterstützung durch den deprimierten Mitarbeiter . Er will die ganze Welt in seine Traumwelt bringen, um sie dort vollständig unter seiner Kontrolle zu haben. Der Vorsitzende beginnt mit der Verschmelzung der realen und der Traumwelt. (bzw. „Paprika“) trifft dort auf den manipulierten . gesteht dabei ihre verschwiegene Zuneigung und es gelingt ihr dadurch, wieder aus seinen Traum zu erwecken.
Als der Vorsitzende zu einer riesigen, dunklen Gestalt wird, stellt sich ihm gegenüber. Sie isst seine Traumwelt und ihn selbst auf, wodurch sie die Ordnung wiederhergestellt hat. Als Nebeneffekt ist auch die Behandlung von , der ihr zwischendurch öfters hilfreich zur Seite stand, erfolgreich verlaufen.
Entstehung
und , der Autor des Romans, auf dem der Film basiert, trafen sich 2003. wollte, dass den Roman verfilme. Noch während der Produktion von s Fernsehserie (2004) begannen und das Animationsstudio mit den Vorbereitungen zu Paprika. hatte bereits 1998, nachdem er seinen Film fertiggestellt hatte, die Idee, den Roman zu verfilmen. Weil die Produktionsfirma, mit der er damals das Projekt realisieren wollte, jedoch Pleite ging, widmete er sich anderen Filmen.Bei Paprika verwendete erstmals auch 3D-Animationen neben seinen handgezeichneten Zeichentrickanimationen. Die Musik komponierte , der bereits als Komponist bei s Arbeiten und beteiligt war.
Veröffentlichungen
Die Premiere des Filmes fand am 2. September 2006 im Rahmen der 63. Internationalen Filmfestspiele von Venedig statt. Es folgten Aufführungen bei weiteren Filmfestivals, unter anderem auf dem .Am 21. Oktober 2006 kam der Film in die japanischen Kinos. Im Mai 2007 erschien er in Japan auf DVD, der die deutsche Ausgabe am 23. August 2007 folgte.
Die DVD weist insgesamt drei Tonspuren (deutsch, englisch, japanisch) in Dolby Digital 5.1 sowie Untertitel in 22 Sprachen auf. Zusätzlich sind ebenfalls noch Audiokommentare des Regisseurs enthalten.
Rezeption
Die schrieb, der Film sei ein „den Verstand verdrehendes, die Augen kitzelndes Wunder“. Man meinte: „In Paprika, einem großartigen Tumult aus Zukunftsschock-Ideen und intelligent animierter Symbolik, schließen die Türen der Vorstellung nie.“ : . In: , 25. Mai 2007 (aufgerufen am 10. Juni 2007)In Die Welt bezeichnete man den Film als eine wilde Mischung aus „Nippon-G[1]ibli-Look und MTV-Ästhetik“. Peter Zander: Hamlet kann mit Handkante hauen. In: Die Welt, 4. September 2006 (aufgerufen am 10. Juni 2007)
Weblinks
- Offizielle Website von Sony Pictures Entertainment zum Film (japanisch, benötigt Flash)
- Interview mit Satoshi Kon über Paprika bei Midnight Eye
Einzelnachweise
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Paprika (Anime)" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:46)
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