Passwort: Swordfish

Meine Bewertung

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Dominic Sena

Drehbuch

  • Skip Woods

Kamera

  • Paul Cameron

Schnitt

  • Stephen Rivkin

Produzent

  • Bruce Berman

Musik

  • Paul Oakenfold

Erscheinungsjahr

2001

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Swordfish

Länge

ca. 96 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

ab 16 Jahren Jahre
Passwort: Swordfish (original: Swordfish) ist ein Film von Regisseur Dominic Sena, gedreht im Jahr 2001 in den USA. Die Tagline lautet: Reinhacken. Einloggen. Rumschnüffeln. Abzocken. (original: Hack in. log on. Go anywhere. Steal everything.). Passwort: Swordfish ist ein Heist-Movie. Der Film zeichnet sich durch mehrere, teils überraschende Wendungen der Handlung aus. Mehrfach tauchen zunächst totgeglaubte Akteure wieder auf.

Handlung

Der verurteilte Computerhacker Stanley Jobson, der nie mehr einen Computer auch nur anrühren darf, wird von dem Unterwelt-Boss Gabriel Shear angeworben, um einen Computereinbruch zu begehen. Als Druckmittel benutzt er dazu Stans Tochter, die bei der Mutter lebt und zu der er keinen Kontakt haben darf. Mit dem Honorar von 10 Millionen Dollar soll Stan die besten Anwälte bezahlen können, um das Sorgerecht zu erstreiten. Für diese Summe muss Stan einen Computerwurm schreiben, mit dem Gabriel 9,5 Milliarden Dollar erbeuten will, Geld, das die Drogenpolizei DEA beschlagnahmt hat und das nun auf einem Konto der Weltbank liegt. Zu spät erkennt Stan, dass Gabriel mit dem Geld Terroranschläge in aller Welt finanziert. Diese Terroranschläge versteht Gabriel als Terrorabwehr.

Er arbeitet mit einem Senator zusammen, als der das Projekt jedoch abbrechen will, ermordet Gabriel ihn. Als das Team in der Bank ist (und zwar nicht nur virtuell, da die Server der Weltbank nicht von außen angegriffen werden können), überweist Stans Wurm das Geld auf Gabriels Konten, jedoch wird das Geld wenige Sekunden später bereits weiter überwiesen, es springt von einem Konto auf das andere, eine Funktion, die erst später ausgelöst werden sollte, und Gabriel das Geld entziehen sollte, sobald Stan in Sicherheit ist. Durch die Drohung, Ginger, eine Gehilfin von Gabriel und angebliche DEA-Agentin im Undercovereinsatz, umzubringen, wird Stan gezwungen, das Geld auf ein Konto in Monte Carlo zu überweisen, womit er Ginger rettet, die dann aber von Gabriel erschossen wird, da sie für die Gegenseite gearbeitet habe.

Nach der spektakulären Flucht aus der Bank, während der Fluchtbus mit einem Helikopter auf das Dach eines Hochhauses gehoben wurde, fliehen Gabriel und seine Leute mit einem weiteren Hubschrauber, den Stan aber abschießt. Die Endsequenz zeigt Gabriel mit Ginger, die das Geld von dem monegassischen Konto abheben und dazu einen Nachrichtensprecher hören, der von einem Anschlag auf einen Terrorchef berichtet. Dieser wurde offensichtlich von Gabriel ausgeführt, der nie an Bord des Hubschraubers gegangen war.

Kritik

{{zitat| Effektvoll inszenierter Thriller, der mit zunehmender Dauer das emotionale Fundament seiner Geschichte aus den Augen verliert und seine Funktionstüchtigkeit am Ende allein noch den Leistungen der Darsteller verdankt.|Lexikon des Internationalen Films}}

Trivia

  • Der finnische Hacker, der am Flughafen von Los Angeles festgenommen wird, spricht in der englischen Originalfassung statt finnisch akzentfreies Hochdeutsch, auch sein Pass ist ein deutscher Reisepass (gespielt durch den gebürtigen deutschen Schauspieler Rudolf Martin). Der Hacker wird im Film Axl Torvalds genannt, was eine Anspielung auf den finnischen Programmierer und Vater von Linux Linus Torvalds ist.
  • Der Hersteller des Autos, das Gabriel im Film fährt, TVR, bekam nach dem Release des Films ca. 50 Anfragen täglich, wo in den USA man den Wagen kaufen könne. Dieser Wagen, der TVR Tuscan, ist jedoch in den USA nicht zugelassen, da er nicht den dortigen Emmisionsregularien entspricht.
  • Ursprünglich wollte man durch die erste Oben-ohne-Szene von Halle Berry Aufmerksamkeit erregen. Insbesondere jedoch in der Folge der Terroranschläge am 11. September 2001 geriet die Szene, in der ein Bus ein Hochhaus streift, in den Mittelpunkt. Aufgrund der Anschläge wurde auch der Kinostart in Deutschland nach hinten verlegt.
  • Der Titel des Films ist einem Marx-Brothers-Sketch aus dem Film Blühender Blödsinn (Horse Feathers) entnommen, in dem Groucho versucht, sich zu einer Flüsterkneipe Zutritt zu verschaffen. Der Sketch endet damit, dass der Türsteher Chico das Kennwort erraten muss, um von Groucho Einlass gewährt zu bekommen.
  • Auf dem Konto, das ausgeraubt werden soll, liegen im Jahre 1986 400 Millionen US-Dollar, 15 Jahre später sind es 9,5 Milliarden US-Dollar. Dies bedeutet der Zinssatz müsste mehr als 23,51 % betragen.
  • In den Computerszenen werden IP-Adressen gezeigt, die über 315.*.*.* liegen. Die größtmögliche IPv4-Adresse ist 255.255.255.255.
  • In einer weiteren Computerszene kommt eine DES-128-Bit-Verschlüsselung vor. DES hat aber in Wirklichkeit nur 56 Bit.
  • Die Bank am Ende des Films liegt laut Filmhandlung in Monaco. Im Establishing Shot sind jedoch die EU-Flagge und eine französische Flagge am Bankgebäude zu sehen. Im Regiekommentar erfährt man, dass die Szene tatsächlich in Frankreich gedreht wurde.


Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Passwort: Swordfish" (Stand: Sat, May 10th 2008, 20:56) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.