Philadelphia
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Antonio Banderas
als Miguel Alvarez
- Assassins – Die Killer
- Ballistic
- Bordertown
- Bordertown (2006)
- Dance! Jeder Traum beginnt mit dem ersten Schritt
- Das Geisterhaus
- Das Gesetz der Begierde
- Der 13te Krieger
- Desperado
- Die Legende des Zorro
- Die Maske des Zorro
- Evita
- Femme Fatale
- Fessle mich!
- Four Rooms
- Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs
- Frida
- Interview mit einem Vampir
- Irgendwann in Mexico
- Knocked Out – Eine schlagkräftige Freundschaft
- Mambo Kings
- Matador
- Mission 3D
- Original Sin
- Shrek 2 – Der tollkühne Held kehrt zurück
- Spiel mit dem Feuer
- Spy Kids
- Spy Kids 2 – Die Rückkehr der Superspione
- The Body
- Two Much – Eine Blondine zuviel
- Jason Robards
als Charles Wheeler
- A Boy and His Dog
- Abgerechnet wird zum Schluss
- Black Rainbow – Schwarzer Regenbogen
- Crimson Tide – In tiefster Gefahr
- Der Preis der Gefühle
- Der Staatsfeind Nr. 1
- Der Tag danach
- Der wiedergefundene Freund
- Die kleinen Reiter
- Die Reise
- Ein verrückt genialer Coup
- Eine Farm in Montana
- Eine Wahnsinnsfamilie
- Heidi (1993)
- Johnny zieht in den Krieg
- Julia (1977)
- Magnolia
- Melvin und Howard
- Pat Garrett jagt Billy the Kid
- Schlagzeilen
- Tausend Clowns
- Tausend Morgen
- Tora! Tora! Tora!
- Roberta Maxwell als Richterin Tate
- Denzel Washington
als Joe Miller
- American Gangster
- Antwone Fisher
- Ausnahmezustand
- Big Bad Man
- Crimson Tide – In tiefster Gefahr
- Dämon – Trau keiner Seele
- Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit
- Der Chaoten-Cop
- Der Knochenjäger
- Die Akte
- Gegen jede Regel
- Glory
- Hurricane (1999)
- Inside Man
- John Q – Verzweifelte Wut
- Malcolm X
- Mann unter Feuer
- Mut zur Wahrheit
- Out of Time – Sein Gegner ist die Zeit
- Rendezvous mit einem Engel
- Ricochet – Der Aufprall
- Schrei nach Freiheit
- Spiel des Lebens
- Teufel in Blau
- The Great Debaters
- Training Day
- Viel Lärm um nichts (1993)
- Virtuosity
- Tom Hanks
als Andrew Beckett
- Alles hört auf mein Kommando
- Apollo 13
- Bachelor Party
- Big
- Cast Away – Verschollen
- Catch Me If You Can
- Der Krieg des Charlie Wilson
- Der Polarexpress
- Der Soldat James Ryan
- Der Verrückte mit dem Geigenkasten
- E-m@il für Dich
- Eine Klasse für sich
- Elvis Has Left the Building
- Fegefeuer der Eitelkeiten
- Forrest Gump
- Geschenkt ist noch zu teuer
- Joe gegen den Vulkan
- Labyrinth der Monster
- Ladykillers (2004)
- Meine teuflischen Nachbarn
- Nothing in Common – Sie haben nichts gemein
- Road to Perdition
- Schlaflos in Seattle
- Schlappe Bullen beißen nicht
- Scott & Huutsch
- Splash – Eine Jungfrau am Haken
- Terminal
- That Thing You Do!
- The Da Vinci Code – Sakrileg
- The Great Buck Howard
- The Green Mile
- Toy Story
- Toy Story 2
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Regie
- Jonathan Demme
Drehbuch
- Ron Nyswaner
Kamera
- Tak Fujimoto
Schnitt
- Craig McKay
Produzent
- Edward Saxon
Musik
- Neil Young
Erscheinungsjahr
1993Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
PhiladelphiaLänge
125 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreHandlung
Andrew Beckett ist ein aufstrebender junger Anwalt bei einer großen Anwaltskanzlei in Philadelphia. Seine Vorgesetzten setzen große Stücke auf ihn und sein Können und planen, ihn zum Teilhaber der Kanzlei zu machen. Bereits zu diesem Zeitpunkt trägt Beckett gleich zwei Geheimnisse mit sich herum, seine Homosexualität und seine AIDS-Erkrankung. Als sich die ersten Spuren der Krankheit nicht mehr vertuschen lassen, wird er aus fadenscheinigen Gründen entlassen. Andrew Beckett will das nicht auf sich sitzen lassen und plant, seinen ehemaligen Arbeitgeber zu verklagen. Bei der Suche nach einem Anwalt, der ihn vertreten soll, erfährt Beckett große Ablehnung. Seine letzte Hoffnung ist Joe Miller, den er vorher bei Zivilprozessen als Anwalt der Gegenseite bereits kennengelernt hatte.Doch auch Miller hat Bedenken Beckett zu vertreten. Neben der juristischen Problematik macht er keinen Hehl aus seiner Ablehnung gegenüber Homosexuellen. Doch als Miller in der Bibliothek der juristischen Fakultät zufällig Zeuge wird, wie Beckett wegen seiner Krankheit diskriminiert und ausgegrenzt wird, ändert er seine Meinung. Gemeinsam ziehen Miller und Beckett vor Gericht. Während der Vorbereitungen zur Hauptverhandlung wird Joe immer wieder mit dem Leben von Andrew Beckett konfrontiert. Er bekommt einerseits Einblick in den Schwulen-Alltag. Andererseits erlebt er, was es bedeutet, mit AIDS zu leben. Zunehmend entwickelt Miller – nicht zuletzt mit der Hilfe seiner liberalen Frau – Verständnis und ein tiefes Mitgefühl für Andrew Beckett. Die Geschworenen plädieren für eine Entschädigung Becketts, der jedoch wenige Tage nach der Urteilsverkündung verstirbt. Der Film endet mit einem Abschiedsfest zu Ehren Andrews an dem alle Familienmitglieder und auch Miller mit seiner Familie teilnehmen.
Kritik
Zum Kinostart in den USA wurde die Premiere des Films von zahlreichen Protesten christlicher Gruppen begleitet, die die positive Darstellung der Homosexuellen in dem Film anprangerten. Einige Kritiker beanstandeten, dass der Film die herrschenden Vorurteile über AIDS nicht abbaue, sondern verstärke. Wieder andere kritisierten, der Film unterstütze durch seine Vermengung der Themen AIDS und Homosexualität die Auffassung, AIDS sei nur ein Problem der Homosexuellen. Diese Darstellung wurde jedoch von Regisseur Jonathan Demme stets entschieden zurückgewiesen.Teilweise kritisch angemerkt wurde auch der Verzicht auf das Zeigen einer Beziehung zwischen Beckett und seinem Lebensgefährten Alvarez. Dem kann man allerdings entgegenhalten, dass es mehrere Szenen gibt, die das Liebesverhältnis zwischen Miguel und Andrew auf andere Weise deutlich machen. Zum Beispiel beginnt Miguel im Krankenhaus einen heftigen Streit mit den Ärzten und auch die Sterbeszene zeigt ihn in tiefer Trauer und tiefer Verzweiflung um seinen Lebensgefährten.
Andererseits wurde der Film vielfach hoch gelobt, allen voran die schauspielerische Leistung von Tom Hanks, der zu Beginn des Films einen strahlenden Yuppie verkörpert, der am Ende von AIDS und Tod gezeichnet im Krankenhausbett liegt. Auch die Wandlung Joe Millers vom homophoben, ignoranten Anwalt zu einem glühenden Verteidiger der Menschenrechte ist beispielhaft dafür, wie sich der Abbau von Vorurteilen entwickeln kann.
Auszeichnungen
- Oscarverleihung 1994
- Bester Hauptdarsteller: Tom Hanks
- Bester Original-Song: Bruce Springsteen (Streets of Philadelphia)
- weitere Nominierungen:
- Bestes Makeup
- Bester Original Song: Neil Young (Philadelphia)
- Bestes Original-Drehbuch
- MTV Movie Awards 1994
- Bester Darsteller: Tom Hanks
- weitere Nominierungen:
- Bester Film
- Bester Filmsong: Bruce Springsteen (Streets of Philadelphia)
- Bestes Leinwandduo: Tom Hanks, Denzel Washington
- Berlinale 1994
- Silberner Bär: Tom Hanks
- Grammy Awards 1995
- Bester Film-Song: Bruce Springsteen (Streets of Philadelphia)
- Golden Globes 1995
- Best Original-Song – Motion Picture: Bruce Springsteen (Streets of Philadelphia)
- Bester Hauptdarsteller (Drama): Tom Hanks
- weitere Nominierungen:
- Bestes Drehbuch
Weblinks
필라델피아
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Philadelphia (Film)" (Stand:
Tue, May 13th 2008, 17:27)
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