Prêt-à-Porter
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Helena Christensen als Sie selbst
- Claudia Schiffer als Sie selbst
- Linda Evangelista als Sie selbst
- David Copperfield als Er selbst
- Cher als Sie selbst
- Tracey Ullman als Nina Scant
- Lauren Bacall
als Slim Chrysler
- Birth
- Brennendes Indien
- Der letzte Scharfschütze
- Der Mann ihrer Träume (1950)
- Die schwarze Natter
- Dogville
- Gangster in Key Largo
- Haben und Nichthaben
- In den Wind geschrieben
- Liebe hat zwei Gesichter
- Manderlay
- Misery
- Mord im Orient-Expreß
- Rendezvous mit einer Leiche
- Tote schlafen fest
- Wie angelt man sich einen Millionär?
- Katarzyna Figura als Eine Assistentin
- Linda Hunt als Regina Krumm
- Tim Robbins
als Joe Flynn
- Annies Männer
- Arlington Road
- Benutzer:Discostu/Human Nature (2001)
- Bob Roberts
- Catch a Fire
- Code 46
- Das geheime Leben der Worte
- Der Volltreffer
- Der Volltreffer
- Die Verurteilten
- Die Wahrheit über Charlie
- Eine starke Nummer
- Erik der Wikinger
- High Fidelity
- Howard – Ein tierischer Held
- Hudsucker – Der große Sprung
- Human Nature (2001)
- I.Q. – Liebe ist relativ
- Jacob’s Ladder – In der Gewalt des Jenseits
- Jungle Fever
- Kings of Rock – Tenacious D
- Krieg der Welten
- Miss Firecracker
- Mission to Mars
- Mystic River
- Nix zu verlieren
- Noise
- Pinguine in der Bronx
- Short Cuts
- Startup
- Tapeheads – Verrückt auf Video
- The Player
- Zathura – Ein Abenteuer im Weltraum
- Forest Whitaker
als Cy Bianco
- 8 Blickwinkel
- A Little Trip to Heaven
- American Gun
- Battlefield Earth – Kampf um die Erde
- Benutzer:MSGrabia/temp
- Bird
- Bloodsport
- Body Count – Flucht nach Miami
- Body Snatchers – Angriff der Körperfresser
- Criminal Justice
- Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht
- Der vierte Engel
- Die Nacht hat viele Augen
- Downtown
- Even Money
- Ghost Dog – Der Weg des Samurai
- Good Morning, Vietnam
- Jason’s Lyric
- Johnny Handsome – Der schöne Johnny
- Keiner kommt hier lebend raus
- Light It Up
- Mary (2005)
- Nicht auflegen!
- Panic Room
- Platoon
- Smoke
- Species
- Street Kings
- The Air I Breathe
- The Crying Game
- The Follow
- The Great Debaters
- Julia Roberts
als Anne Eisenhower
- Alle sagen: I love you
- America’s Sweethearts
- Blood Red – Stirb für dein Land
- Der Feind in meinem Bett
- Der Krieg des Charlie Wilson
- Die Akte
- Die Braut, die sich nicht traut
- Die Hochzeit meines besten Freundes
- Erin Brockovich
- Fireflies in the Garden
- Flatliners – Heute ist ein schöner Tag zum Sterben
- Fletchers Visionen
- Geständnisse – Confessions of a Dangerous Mind
- Grand Champion
- Hautnah
- Hook
- Liebe auf Texanisch
- Lucas der Ameisenschreck
- Magnolien aus Stahl
- Mary Reilly
- Michael Collins
- Mona Lisas Lächeln
- Nichts als Ärger
- Notting Hill
- Ocean’s Eleven
- Ocean’s Twelve
- Pizza Pizza – Ein Stück vom Himmel
- Power of Love
- Pretty Woman
- Satisfaction
- Schweinchen Wilbur und seine Freunde
- Seite an Seite
- The Mexican
- Voll Frontal
- Anouk Aimée als Simone Lowenthal
- Chiara Mastroianni als Sophie Choiset
- Kim Basinger
als Kitty Potter
- 8 Mile
- 9½ Wochen
- Batman
- Blind Date – Verabredung mit einer Unbekannten
- Cool World
- Der Unbeugsame (1984)
- Die blonde Versuchung
- Eiskalte Leidenschaft
- Elvis Has Left the Building
- Even Money
- Final Call – Wenn er auflegt, muss sie sterben
- Fool for Love
- Frauen waren sein Hobby
- Getaway (1994)
- Gnadenlos
- Goldfieber (1982)
- Ich träumte von Afrika
- Ich träumte von Afrika
- Im inneren Kreis
- Jodie – Irgendwo in Texas
- Karen McCoy – Die Katze
- L.A. Confidential
- Meine Stiefmutter ist ein Alien
- Nadine – Eine kugelsichere Liebe
- Sag niemals nie
- The Door in the Floor – Die Tür der Versuchung
- The Sentinel – Wem kannst du trauen?
- Jean-Pierre Cassel
als Olivier de la Fontaine
- Armee im Schatten
- Asterix bei den Olympischen Spielen
- Biester
- Brennt Paris?
- Das Phantom der Oper (1990)
- Das wilde Schaf
- Der diskrete Charme der Bourgeoisie
- Der teuflische Mr. Frost
- Die drei Musketiere (1973)
- Die purpurnen Flüsse
- Die Rückkehr der Musketiere
- Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten
- Die vier Musketiere – Die Rache der Mylady
- Le bateau sur l'herbe
- Malpertuis
- Mord im Orient-Expreß
- Prinzessin Fantaghirò
- Schmetterling und Taucherglocke
- Sophia Loren als Isabella de la Fontaine
- Marcello Mastroianni als Sergio
Anzeige:
Regie
- Robert Altman
Drehbuch
- Barbara Shulgasser
Kamera
- Pierre Mignot
Schnitt
- Geraldine Peroni
Produzent
- Harvey Weinstein
Musik
- Dolores O'Riordan
Erscheinungsjahr
1994Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
Prêt-à-PorterLänge
127 MinutenAltersfreigabe (FSK)
6 JahreHandlung
Die Handlung des Films könnte man als eine Sammlung von kleinen Dramen betrachten, die durch eine Rahmenhandlung zusammen gehalten wird. Es handelt sich dabei um klassische Dramen: Niemand bekommt eigentlich, was er will, auch wenn es anfangs anders ausschaut. Alle scheitern letztlich an der Unverbindlichkeit der Modeszene. Um den Zuschauer nicht auf die Figuren sondern auf die Handlung zu fokussieren, hält Altman die Figuren bewusst undurchsichtig und oberflächlich und nutzt so ein typisches Element der .In Moskau sehen wir zunächst Sergei (Marcello Mastroianni), wie er eine auffällige Krawatte zweimal kauft. Der Sinn erschließt sich erst später, als Sergei diese Krawatte an Olivier de la Fontaine schickt, der sie offenbar aus einem bestimmten Grund sofort anzieht.
In Paris laufen derweil die Vorbereitungen für die großen Modenschauen auf Hochtouren. Ironischerweise wird zunächst „Hunde-Couture“ präsentiert, dann erst folgt die normale Modenschau mit menschlichen Models. Als roter Faden führt Reporterin Kitty Potter () durch den Film, in dem sie Machern und Models ihre Fragen stellt.
Inzwischen ist Sergei in Paris eingetroffen und trifft Olivier de la Fontaine. Wir erfahren, dass Sergei eigentlich Sergio heißt und offenbar Italiener ist. Die beiden erkennen sich an der zuvor in Moskau gekauften Krawatte, die beide tragen. Sie besteigen ein Auto und scheinen eine wichtige Besprechung zu beginnen, als Olivier de la Fontaine plötzlich röchelt und an einem Schinken-Sandwich erstickt. Da der Fahrer den Hergang nicht beobachtet hat (weil er die Ursache eines Staus erkundete), hält er Sergio für einen Mörder. Der sieht sein Heil vor den alarmierten Menschenmassen in einem Sprung direkt von der Brücke in die Seine.
Unfall oder Mord? Jetzt hat die Weltpresse ihre Sensation. Im Mittelpunkt des Interesses: Isabella de la Fontaine (Sophia Loren), die trauernde Witwe. Doch ihre Trauer scheint sich in Grenzen zu halten: „Er hat noch nie besser ausgesehen“, sagt sie über das Opfer bei der polizeilichen Identifizierung. Dann taucht plötzlich Sergio (Marcello Mastroianni) bei ihr auf. Wir erfahren, dass er jahrelang in der Sowjetunion lebte, ihr erster Ehemann ist und von ihr für tot gehalten wurde.
Des Weiteren tritt der hypercoole irische Top-Fotograf Milo O'Brannigan (Stephen Rea) auf, mit dem sich drei um einen Vertrag mit ihm buhlende Herausgeberinnen führender Modezeitschriften privat verabreden. Die drei Damen ziehen alle Register ihrer Überzeugungskraft, um O'Brannigan zu überzeugen. Doch der nutzt die peinlichen Situationen gemeinerweise für das Schießen von entlarvenden Fotos.
Die Journalistin Anne Eisenhower hingegen (Julia Roberts) möchte in ihr Zimmer einchecken. Dieses hatte vorher der Sportreporter Joe Flynn (Tim Robbins), der wider Willen kurzfristig auf die Modenschau angesetzt wurde und so nicht abreisen kann. Es ist kein anderes Zimmer frei. Beide streiten um das Zimmer und beharren darauf, dort zu wohnen, während sie ernsthaft-situationskomisch versuchen, den anderen loszuwerden.
Inzwischen haben sich Sergio und Isabella wieder versöhnt und möchten das Wiedersehen mit einem romantischen Abend feiern. Sergio ist jedoch völlig geschafft durch die Anstrengungen seiner Flucht und schläft ein, trotz Isabellas Striptease.
Anne und Joe haben beide das Zimmer bezogen und kommen sich zwangsläufig näher. Nach der Versöhnung mit einer schönen Nacht (Anne kann Verführungen unter Alkohol-Einfluss irgendwie nicht widerstehen), will er natürlich im Zimmer mit ihr bleiben, obwohl die Hoteldirektion inzwischen ein anderes Zimmer für ihn finden konnte. Joe erkennt Annes Neigungen und bestellt nun jeden Abend Champagner, lässt ihn aber als "Geschenk des Hauses" präsentieren.
Anne und Joe trennen sich bei der Abreise und wir erfahren, dass Joe verheiratet ist. Es wird also keine gemeinsame Zukunft geben und das Zusammenleben im Hotelzimmer bleibt eine Epsiode in beider Leben.
Einige weitere Affären zwischen den Designern entlarven die Modewelt als Scheinwelt.
Am Ende des Filmes wird Olivier de la Fontaine beerdigt und der Trauerzug führt an einer Parkbank vorbei, auf der Sergio offenbar übernachtet hat. So schließt sich der Kreis.
Kritiken
- "Eine Filmkomödie aus der Welt der Mode, in deren brillanter Inszenierung eine Vielzahl von Handlungsfäden parallel laufen und die trotz mancher Griffe in die Klamottenkiste der Boulevard-Komödie die Souveränität ihres Regisseurs bezeugt. Ein auch darstellerisch überzeugendes Kinovergnügen." - „Lexikon des internationalen Films“ (CD-ROM-Ausgabe), Systhema, München 1997
- "(...) Doch diesmal ging Altmans Konzept nicht auf. Seine Ensemble-Farce, die mit quasi dokumentarischem Blick 38 Charaktere verfolgt, blieb an der schönen Oberfläche kleben. Statt sich auf die Darstellung exemplarischer Figuren zu konzentrieren, verliert sich Altman in dem großen bunten Zirkus, der sich in der Woche vor den Modeschauen in Paris abspielt. Dabei sind einzelne Episoden recht amüsant (...). Nur das Kinopublikum blieb aus. Die Welt des schönen Scheins interessierte weniger Leute als erwartet." - rk in: Das große TV Spielfilm Filmlexikon. Digitale-Bibliothek- Sonderband (CD-ROM-Ausgabe). Directmedia, Berlin 2006, ISBN 3-89853-036-1, S. 9873
Im Kölner Stadt-Anzeiger wurde er als unterhaltsam beschrieben, in der Zeitschrift Der Spiegel wurde die glanzvolle Starbesetzung gelobt.
Die Filmbewertungsstelle Wiesbaden verlieh der Produktion das Prädikat besonders wertvoll.
Auszeichnungen
Der Film wurde für den Filmpreis Golden Globe Award in der Kategorie Bester Film nominiert, eine weitere Nominierung für den gleichen Preis erhielt Sophia Loren. Der Film gewann den National Board of Review Award in der Kategorie beste Leistung eines Schauspielensembles.Weblinks
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Prêt-à-Porter (Film)" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:24)
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