Prestige – Meister der Magie
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Ricky Jay als Milton the Magician
- Roger Rees als Owens
- Jamie Harris als Sullen Warder
- Daniel Davis als Richter
- Andy Serkis als Mr. Alley
- David Bowie als Nikola Tesla
- Samantha Mahurin als Jess
- Scarlett Johansson
als Olivia Wenscombe
- An American Rhapsody
- Arac Attack – Angriff der achtbeinigen Monster
- Black Dahlia
- Das Mädchen mit dem Perlenohrring
- Der Pferdeflüsterer
- Die Insel (2005)
- Die Schwester der Königin
- Fall
- Good Woman – Ein Sommer in Amalfi
- Im Sumpf des Verbrechens
- Immer Ärger mit Schweinchen George
- Lost in Translation
- Lovesong for Bobby Long
- Lovesong for Bobby Long
- Manny & Lo
- Match Point
- North
- Reine Chefsache
- Scoop – Der Knüller
- The Man Who Wasn’t There
- The Nanny Diaries
- The Nanny Diaries
- Vicky Cristina Barcelona
- Voll gepunktet
- Wenn Lucy springt
- Wieder allein zu Haus
- Rebecca Hall als Sarah Borden
- Michael Caine
als Cutter
- 1 Mord für 2
- 1 Mord für 2
- Ashanti
- Auf brennendem Eis
- Austin Powers in Goldständer
- Batman Begins
- Blood and Wine
- Charlie staubt Millionen ab
- Children of Men
- Das Mädchen aus der Cherry-Bar
- Das verrückte California-Hotel
- Das vierte Protokoll
- Der 4 1/2 Billionen Dollar Vertrag
- Der Adler ist gelandet
- Der Mann, der König sein wollte
- Der stille Amerikaner
- Der tödliche Schwarm
- Der weiße Hai – Die Abrechnung
- Der weiße Hai – Die Abrechnung
- Die Brücke von Arnheim
- Die Muppets Weihnachtsgeschichte
- Dressed to Kill
- Flawless
- Genie und Schnauze
- Get Carter – Die Wahrheit tut weh
- Gottes Werk und Teufels Beitrag
- Half Moon Street
- Hannah und ihre Schwestern
- Ipcress – streng geheim
- Jack rechnet ab
- Jack the Ripper (Fernsehfilm)
- Jack the Ripper – Das Ungeheuer von London
- Jagd auf die Poseidon
- Löwen aus zweiter Hand
- Little Voice
- Luftschlacht um England
- Miss Undercover
- Mona Lisa
- Mord mit kleinen Fehlern
- Mr. Destiny
- Quicksand – Gefangen im Treibsand
- Quills – Macht der Besessenheit
- Rita will es endlich wissen
- Schuld daran ist Rio
- The Dark Knight
- The Statement
- The Weather Man
- Verliebt in eine Hexe
- Wasser – Der Film
- Zulu
- Zwei hinreißend verdorbene Schurken
- Piper Perabo
als Julia Angier
- Because I Said So
- Coyote Ugly
- Das perfekte Paar
- Die Abenteuer von Rocky & Bullwinkle
- Edison
- Eine Hochzeit zu dritt
- Freche Biester!
- George und das Ei des Drachen
- Im Dutzend billiger
- Im Dutzend billiger 2 – Zwei Väter drehen durch
- Lost and Delirious
- Perception
- Streets of Philadelphia – Unter Verrätern
- The Cave
- The I Inside – Im Auge des Todes
- Von Frau zu Frau
- Whiteboyz
- Christian Bale
als Alfred Borden
- American Psycho
- Batman Begins
- Betty und ihre Schwestern
- Corellis Mandoline
- Das Reich der Sonne
- Der Maschinist
- Die Herrschaft des Feuers
- Ein Sommernachtstraum (1999)
- Equilibrium
- Harsh Times – Leben am Limit
- I’m Not There
- Laurel Canyon
- Maria von Nazareth
- Pocahontas
- Portrait of a Lady
- Rescue Dawn
- Shaft – Noch Fragen?
- The Dark Knight
- The Dark Knight
- The New World
- Todeszug nach Yuma
- Velvet Goldmine
- Hugh Jackman als Robert Angier
Regie
- Christopher Nolan
Kamera
- Wally Pfister
Schnitt
- Lee Smith
Produzent
- Emma Thomas
Musik
- David Julyan
Erscheinungsjahr
2006Produktionsland
USAOriginalsprache
EnglischOriginaltitel
The PrestigeLänge
125 MinutenAltersfreigabe (FSK)
12 JahreDer deutsche Kinostart des 40 Mio. US-Dollar teuren Films war am 4. Januar 2007.
Handlung
Das 19. Jahrhundert neigt sich seinem Ende zu. In London lernen sich die beiden angehenden Zauberkünstler Robert Angier (Hugh Jackman) und Alfred Borden (Christian Bale) kennen. Während Angier der Oberklasse entstammt, ist Borden eher der gesellschaftlichen Unterschicht zuzuordnen. Was beide eint, ist die Faszination für Zauberkunst und das Bestreben, ihr Publikum mit bisher ungesehenen Zaubertricks zu erstaunen. Die beiden beginnen einen freundschaftlichen Wettstreit unter Mithilfe des altgedienten Ausstatters Cutter (Michael Caine). Als jedoch Angiers Ehefrau, die als Assistentin mit auf der Bühne steht, während eines spektakulären Tricks stirbt, beschuldigt Angier Borden, für ihren Tod verantwortlich zu sein. Borden bestreitet dies, und doch kommt es zum Bruch zwischen den Männern. Nachdem sie erfolgreich gegenseitig ihre Aufführungen sabotieren, trennen sich zunächst ihre Wege. Borden heiratet währenddessen und wird Vater einer Tochter, was den um seine Ehefrau trauernden Angier zusätzlich verdrießt.Borden entwickelt mit Hilfe seines neuen Ausstatters einen neuen, noch nie dagewesenen Zaubertrick, der ihm viel Publikum beschert: mit Hilfe einer aufwendigen Apparatur scheint es ihm zu gelingen, sich von einem Ende der Bühne zum anderen teleportieren zu können. Angier ist neidisch und will hinter das Geheimnis von Bordens „Der transportierte Mann“ kommen. Doch im Gegensatz zu den gewöhnlichen Darbietungen dieser Zeit ist der Trick scheinbar perfekt: Borden setzt offensichtlich keinen Doppelgänger ein. Mit Hilfe von Cutter gelingt Angier lediglich eine gelungene Kopie mit einem Doppelgänger: „Der neue transportierte Mann“.
Doch das befriedigt Angier nicht, er will um jeden Preis hinter das Geheimnis des Tricks kommen. Er setzt seine Bühnenassistentin und Geliebte Olivia (Scarlett Johansson) als Spionin auf ihn an. Kurze Zeit später besticht Borden den Bühnen-Doppelgänger Angiers und lässt den Trick auffliegen. Dafür erhält Angier durch die Hilfe von Olivia den entscheidenden Hinweis: Tesla, gemeint ist der Physiker Nikola Tesla (David Bowie). Angier reist nach Colorado Springs, wo er Tesla begegnet, der sich selbst mit Thomas Edison in einem Wettstreit befindet und wegen seiner Errungenschaften auf dem Gebiet der Elektrizität als genial gilt. Während der Reise kommt Angier dahinter, dass Tesla nur eine falsche Fährte war und er einem Komplott von Borden und der zu ihm übergelaufenen Olivia zum Opfer gefallen war. Olivia ist inzwischen zur Geliebten von Borden geworden, dessen Ehe über der Affäre zerbricht und im Selbstmord seiner Frau endet.
Tesla kann Angier allerdings trotzdem helfen: Er versorgt Angier mit einer Apparatur, mit der er Bordens Transportertrick auf eigene Weise kopieren kann. Angier kehrt nach London zurück und setzt für seine Aufführung des „wahren transportierten Mannes“ lediglich 100 Aufführungen an: jeden Abend übertrifft er Bordens Trick, indem er sich nicht nur quer über die Bühne, sondern hinauf in eine Loge des Theaters teleportiert. Borden will nun seinerseits hinter Angiers Geheimnis kommen und besucht seine Vorstellung. Da er eine Falltür erspäht hat, begibt er sich unter die Bühne, und tatsächlich fällt Angier aus seiner Apparatur unter die Bühne – in einen Wassertank, der sich automatisch verschließt. Obwohl Borden versucht, ihn zu befreien, stirbt Angier; Borden wird wegen Mordes festgenommen und zum Tod durch Hängen verurteilt.
Doch wie sich herausstellt, ist Angier noch am Leben; die Erfindung Teslas sorgte nicht nur für eine Teleportation, sondern sogar für eine Verdopplung: Während der bei jeder Vorstellung entstehende Doppelgänger in der Loge erscheint, fällt das „Original“ in das Wasserbecken und stirbt.
Angier offenbart sich allerdings nicht der Justiz, so dass Borden hingerichtet wird. In der finalen Szene wird Angier vom Ausstatter Bordens besucht und niedergeschossen – allerdings sieht er aus wie Borden. Erst jetzt wird klar, dass Borden einen geheimen Zwillingsbruder hatte, der zur Tarnung als dessen Ausstatter Fallon agierte und umgekehrt. Angier stirbt, während Borden zu seiner Tochter zurückkehrt. Erst während der letzten Szene offenbart Borden, dass er derjenige war, welcher seine Frau liebte und sein Bruder seine Liebe in Olivia fand. Somit überlebt der leibliche Vater von Jess, während sein Bruder gehängt wird.
Hintergrund
- Regisseur Christopher Nolan arbeitet nach Batman Begins in diesem Film erneut mit Christian Bale und Michael Caine zusammen. Auch setzt er seine langjährige Zusammenarbeit mit Filmkomponist David Julyan und Wally Pfister fort, die bei nahezu jedem seiner Filme mitwirken.
- Die Dreharbeiten dauerten vom 9. Januar bis 8. April 2006 an.
- Ricky Jay, der in „Prestige – Die Meister der Magie“ den Magier Milton spielt, ist auch im wahren Leben ein Zauberkünstler und half Hugh Jackman und Christian Bale bei der Verbesserung ihrer Fingerfertigkeit. Jay gilt als der führende Experte für Kuriositätenkünstler des 19. Jahrhunderts. Wie die Zauberkünstler im Film hat auch Jay einen Rivalen: Nach Spott über David Copperfields Zaubermuseum erteilte ihm dieser Hausverbot.
- Die im Film verarbeitete Rivalität zwischen Thomas Edison und Nikola Tesla hat es wirklich gegeben. Während Edison sich Gleichstrom nutzbar machte, arbeiteten Tesla und der Großindustrielle George Westinghouse an einer Methode, Wechselstrom zu nutzen. Im Kampf um den noch jungen Strom-Markt soll Edison, einem Pionier der Glühbirne, jedes Mittel Recht gewesen sein. So ließ Edison Kleintiere mit hochdosiertem Wechselstrom töten, um zu beweisen, wie gefährlich und damit untauglich das Konzept der Konkurrenz sei. Letztendlich konnte Edison den Siegeszug des Wechselstroms jedoch nicht verhindern.http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2005/0531/006_edison_stromkrieg.jsp Siehe auch: Stromkrieg
- Neben „Prestige – Die Meister der Magie“ handelt ein weiterer Film aus dem Jahre 2006, Der Illusionist mit Edward Norton in der Hauptrolle, über das Wirken von Magiern im Europa des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
- In den USA spielte der Film an seinem Premierenwochenende auf 2.281 Leinwänden fast 15 Millionen US-Dollar ein und startete auf dem ersten Platz.
- Die im Film verwendete Verschwindemethode, bei der jedes Mal ein Vogel zu Tode kommt, ist rein fiktiv und korrespondiert mit dem tödlichen Doppelgängerthema.
Anspielungen
Der Film enthält zahlreiche Anspielungen auf tatsächliche Begebenheiten bekannter Illusionisten um die Jahrhundertwende.- So stahl der amerikanische Illusionist Harry Kellar seinem britischen Kollegen John Nevil Maskelyne das Geheimnis des schwebenden Menschen, indem er dessen Bühnenhelfer abwarb.
- Harry Houdini ging im Konkurrenzkampf so weit, dass er die Trickgeheimnisse seiner Kollegen anonym der Presse zuspielte und sogar selbst publizierte. Wenn er Kunststücke ablegte, veröffentlichte er sogar seine eigenen Tricks, behauptete jedoch, es handle sich hierbei um die Methoden seiner Nachahmer. Wie die Zauberer im Film lieferte sich auch Houdini u. a. mit einem gewissen „Hardeen“ bis zu seinem Tod eine 26 Jahre andauernde Fehde. Beide zeigten die gleiche Show und beschuldigten sich gegenseitig des geistigen Diebstahls. In Wirklichkeit war Hardeen Houdinis Halbbruder, die Vendetta ein sorgfältig inszenierter PR-Trick.
- Im Film wird Chung Ling Soo gezeigt, der seinerzeit beim ebenfalls im Film thematisierten Gewehrkugeltrick ums Leben kam. Nach seinem Tod stellte sich heraus, dass Soo in Wirklichkeit kein Chinese, sondern ein verkleideter weißer Amerikaner namens William E. Robertson war, der auch außerhalb des Theaters die Illusion eines Chinesen wahrte, etwa Interviews nur über Dolmetscher gab.
- Die im Film verwendeten Elektrozaubereien erinnern an die umstrittenen Shows von „Dr.“ Walford Bodie, der auf der Bühne Tesla-Blitze erzeugte und Zuschauer unter Strom setzte.
- Die Szene auf dem Friedhof spielt auf die „lebendig begraben“-Illusion an, die Houdini geplant, aber als zu gefährlich verworfen hatte. Die Entfesselung im Glaswassertank war ebenfalls eine Erfindung Houdinis, der als erster Entfesselungskunst mit Todesgefahr kombinierte.
- Zu den damals erfolgreichsten Zauberkünstlern gehörten tatsächlich zwei Brüder, die Davenport Brothers, die jedoch offiziell als Duo auftraten.
- Im Hintergrund sieht man ein Werbeplakat für einen Zauberer namens Harry Dresden. Harry Dresden ist zum einen ein Romanheld (Magier) einer erfolgreichen Dark Fantasy-Reihe des Autors Jim Butcher, zum anderen könnte es sich auch um eine Anspielung auf Houdini handeln, der 1900 in der Dresdener Elbe zum ersten mal eine Unterwasser-Entfesslung vorführte.
- Das ansonsten bei Zauberkünstlern nicht allzu übliche Verkleiden mit falschen Bärten usw. ist möglicherweise ebenfalls von Houdini inspiriert, der in den 1920er Jahren undercover die spiritistische Szene auskundschaftete.
Kritiken
Auszeichnungen
Bei der Oscarverleihung 2007 wurden Kameramann Wally Pfister und die beiden Szenenbildner Nathan Crowley und Julie Ochipinti nominiert, konnten aber keinen Oscar gewinnen. Ferner gewann Crowley eine Nominierung für den Preis der Art Directors Guild, während die beiden Drehbuchautoren Jonathan und Christopher Nolan 2007 für den Online Film Critics Society Award nominiert waren.Einzelnachweise
Literatur
- Christopher Priest: Prestige. Die Meister der Magie. Heyne - München. ISBN 3-453-52211-7
- Jay, Ricky: Sauschlau & Feuerfest, (Learned Pigs and Fireproof Women), Edition Volker Huber (1987)
Weblinks
deutsch englisch
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Prestige – Meister der Magie" (Stand:
Mon, May 12th 2008, 02:50)
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