Red Sonja

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Richard Fleischer

Drehbuch

  • George MacDonald Fraser

Kamera

  • Giuseppe Rotunno

Schnitt

  • Frank J. Urioste

Produzent

  • A. Michael Lieberman

Musik

  • Ennio Morricone

Erscheinungsjahr

1985

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Red Sonja

Länge

85 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

16 Jahre
Red Sonja (alternativ: Die Rache der Schwertkämpferin) ist ein US-amerikanischer Barbarenfilm aus dem Jahr 1985. Die Regie führte Richard Fleischer, das Drehbuch schrieben Clive Exton und George MacDonald Fraser anhand eines Romans von Robert E. Howard. Die Hauptrollen spielten Arnold Schwarzenegger und Brigitte Nielsen.

Handlung

Die Familie von Red Sonja wird von den Soldaten der Königin Gedren ermordet. Sonja überlebt und zerkratzt der Königin das Gesicht. Für diesen Frevel wird sie von deren Schergen gequält und geschändet. In der darauf folgenden Nacht erlebt Sonja eine Vision, nach der sie die Rache beschwört.

Gedren, die seit Sonjas Attacke ihr vernarbtes Gesicht hinter einer goldenen Maske verbirgt, überfällt einen Tempel, tötet die meisten Priesterinnen und stiehlt den gefährlichen, als Talisman bezeichneten Gegenstand, der zerstört werden sollte. Unter den Überlebenden befindet sich Sonjas Schwester Varna. Auf der Flucht trifft sie den Kämpfer Kalidor, den sie bittet, ihr bei der Suche nach Sonja zu helfen.

Sonja lernt von einem chinesischen Kampf-Meister den Umgang mit dem Schwert. Kalidor findet sie und bietet Unterstützung an, aber Sonja will alleine gegen Gedren ins Feld ziehen. Sie sagt, sie brauche keine Unterstützung eines Mannes.

Gedren versucht, die Macht des Talismans zu nutzen. Sonja akzeptiert Kalidors Unterstützung, gemeinsam besiegen sie zahlreiche Gegner. Sonja tötet Gedren, Gedrens Festung und Talisman werden zerstört. Sonja und Kalidor küssen sich in der letzten Szene.

Kritiken

  • „Brigitte Nielsen in ihrer ersten Kinorolle und Muskelmann Schwarzenegger sind die attraktiven Stars eines romantischen und auch komödiantischen Märchens.“ (Wertung: 2½ Sterne = überdurchschnittlich) - Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz in Lexikon „Filme im Fernsehen“ (Erweiterte Neuausgabe). Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3, S. 671


  • „Ein streckenweise arg primitiv geratener Fantasy-Film mit komödiantischen Zugaben und, immerhin, hervorragenden Landschaftsaufnahmen.“ - „Lexikon des internationalen Films“ (CD-ROM-Ausgabe), Systhema, München 1997


  • „Ein Fantasy-Abenteuer mit komödiantischen Episoden und herrlichen Landschaftsaufnahmen.“ - Dirk Manthey (Hrsg.), Jörg Altendorf (Hrsg.), Willi Bär (Hrsg.): Spielfilme 89. Die Höhepunkte des Fernseh-Jahres. Kino Verlag, Hamburg 1988, ISBN 3-89324-037-3, S. 170


  • John J. Puccio kritisierte den Film auf www.dvdtown.com am 23. August 2004 als pure Dummheit (pure silliness), aber nicht dumm genug, um unterhaltsam zu sein. Er verglich den Film mit dem Film Conan der Zerstörer, bei den Richard Fleischer ebenfalls die Regie führte. Puccio kritisierte die Darstellungen von Brigitte Nielsen und Arnold Schwarzenegger, die schwerfällige Regie, die uninspirierte Filmmusik, die Kostüme und die Spezialeffekte.


Auszeichnungen

Brigitte Nielsen erhielt im Jahr 1986 die Goldene Himbeere, Sandahl Bergman wurde für die Goldene Himbeere nominiert.

Hintergründe

Die Produktionskosten betrugen ca. 15 Millionen US-Dollar. Die Dreharbeiten fanden in Italien statt.

Literatur

Von 1981 bis 1983 erschienen in den USA sechs Red Sonja Romane, geschrieben von David C. Smith und Richard L. Tierney.

Red Sonja erschien seit 1979 in zahlreichen Comic-Publikationen aus dem Hause Marvel Comics. Neben eigenen Comic-Serien hatte sie auch Gastauftritte u.a. in den Comic-Serien von Conan und Spider-Man.

Neue Geschichten von Red Sonja verlegt der amerikanische Comic-Verlag Dynamite Entertainment. In Deutschland erscheinen diese Comics seit März 2008 bei Panini_Comics.

Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Red Sonja" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:26) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.