Schlaraffenland
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Thorsten Dersch als Mann in Uniform
- Joe Bausch als Maier
- Bernd Tauber als Worzig
- Ulrike Kriener als Lasers Mutter
- Denise Zich als Pia
- Camilla Renschke als Mary
- Susanne Bormann als Lana
- Tobias Schenke als Blocker
- Tom Schilling als Dannie
- Daniel Brühl als Checo
- Ken Duken als Laser
- Roman Knižka als Michi Holzner
- Jürgen Tarrach als Wolfi Berner
- Franka Potente als Mona Wendt
- Heiner Lauterbach als Mark Popp
Anzeige:
Regie
- Friedemann Fromm
Drehbuch
- Rainer Fromm
Kamera
- Jo Heim
Schnitt
- Eva Schnare
Produzent
- Andreas Schneppe
Musik
- Manu Kurz
Erscheinungsjahr
1999Produktionsland
DeutschlandOriginalsprache
DeutschOriginaltitel
SchlaraffenlandLänge
109 MinutenAltersfreigabe (FSK)
16 JahreHandlung
"Sex, Drugs and Fun", genau das ist es, was Laser (), Checo (Daniel Brühl), Dannie (Tom Schilling), Blocker (Tobias Schenke), Lana (Susanne Bormann), Mary (Camilla Renschke) und Pia (Denise Zich) suchen. Ihr "Schlaraffenland" soll für eine Nacht ein Einkaufszentrum sein. Da es dort alles gibt, veranstalten sie die Riesenparty: Verkleidet, mit der besten Musikanlage und den feinsten Getränken ausgestattet kann eigentlich nicht mehr schief laufen; und das Verhältnis 4 Jungs zu 3 Mädels verspricht auch einiges.Dummerweise wird das Kaufhaus jedoch von einer Wachgesellschaft geschützt, die ihre Aufträge nicht immer ganz so ernst nimmt. Als sie die ungebetenen Gäste bemerken, schaltet Mark "Pops" Popp (Heiner Lauterbach) schnell: Die 2,5 Millionen Mark im Tresor sind für ihn und seinen Kollegen Michi Holzner (Roman Knižka) ein gefundenes Fressen. Schließlich waren es ja die Einbrecher, die das Geld geklaut haben - und nicht sie. Mona Wendt (Franka Potente), ebenfalls ein Schwarzer Sheriff, geht zum Schein darauf ein und macht mit. Die Jagd zwischen den Kids und den Polizisten eskaliert, als Lana im Ecstasy-Rausch auf dem Dach des Einkaufszentrum balanciert und Pia sie dort wegholen will. Mona verfolgt die Kids auf das Dach, Pia erschrickt durch ihr Auftauchen, fällt herunter und stirbt. Es bricht ein Krieg zwischen den Kids und den Cops aus, im Verlauf dessen einige die Seiten wechseln und den nicht alle überleben werden.
Kritik
Friedemann Fromms Kinodebüt ist ein actionreiches, unterhaltsames Stück deutsches Kino. Die jungen Darsteller wirken lebensecht, ebenso wie Lauterbach und Potente. Der Film ist in seiner klaren Darstellung von gewalttätigen Szenen sehr deutlich und dadurch auch verstörend. Die Eskalation der Gewalt steigert sich langsam ins immer extremere. Zwar sind manche Dialog-Sequenzen sehr ausführlich, was dem Film auch Tempo nimmt, aber es werden dadurch die Charaktere geschärft und ihre Motive herausgearbeitet.Insgesamt handelt es sich um einen unterschätzten Film, der sich schauspielerisch und technisch auf einem hohen Niveau bewegt. Die Filmmusik von Manu Kurz trägt einiges zur immer düster werdenden Atmosphäre bei.
Weblinks
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Schlaraffenland (Film)" (Stand:
Wed, May 7th 2008, 12:01)
aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.
Dieser Text steht unter der
GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.
