Shakespeare in Love
Meine Bewertung
Filminfo
Darsteller
- Colin Firth
als Lord Wessex
- Another Country
- Bridget Jones – Am Rande des Wahnsinns
- Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück
- Das Mädchen mit dem Perlenohrring
- Der englische Patient
- Die Girls von St. Trinian
- Die letzte Legion
- Die Wannseekonferenz (2001)
- Eine zauberhafte Nanny
- Ernst sein ist alles
- Hope Springs – Die Liebe deines Lebens
- Tatsächlich … Liebe
- Tausend Morgen
- The Accidental Husband
- Then She Found Me
- Was Mädchen wollen
- Simon Callowals
- Steven Beard als Makepeace
- Tim McMullen als Frees
- Martin Clunesals
- Ben Affleck
als Ned Alleyn
- Armageddon – Das jüngste Gericht
- Auf die stürmische Art
- Bounce – Eine Chance für die Liebe
- Chasing Amy
- Clerks II
- Daddy and them – Durchgeknallt in Arkansas
- Daredevil
- Der Anschlag (2002)
- Der Außenseiter
- Die Hollywood-Verschwörung
- Dogma
- Eine Nacht in New York
- Good Will Hunting
- Hilfe, ich habe ein Date!
- Jay und Silent Bob schlagen zurück
- Jersey Girl
- Liebe mit Risiko – Gigli
- Man About Town
- Office Killer
- Paycheck – Die Abrechnung
- Pearl Harbor
- Phantoms
- Smokin' Aces
- Smokin’ Aces
- Spurwechsel
- Wie überleben wir Weihnachten?
- Wild Christmas
- Imelda Staunton als Amme
- Judi Dench
als Königin Elizabeth
- Casino Royale (2006)
- Chocolat – Ein kleiner Biss genügt
- Der Duft von Lavendel
- Der Morgen stirbt nie
- Die Kühe sind los
- Die Welt ist nicht genug
- Ernst sein ist alles
- GoldenEye
- Ihre Majestät Mrs. Brown
- Iris
- Lady Henderson präsentiert
- Quantum of Solace
- Quantum of Solace
- Riddick: Chroniken eines Kriegers
- Schiffsmeldungen
- Sherlock Holmes’ größter Fall
- Stirb an einem anderen Tag
- Stolz und Vorurteil (2005)
- Tagebuch eines Skandals
- Tagebuch eines Skandals
- Tee mit Mussolini
- Zimmer mit Aussicht
- Tom Wilkinson
als Hugh Fennyman
- Batman Begins
- Cassandras Traum
- Chain of Fools
- Das Mädchen mit dem Perlenohrring
- Der Exorzismus von Emily Rose
- Der Geist und die Dunkelheit
- Der letzte Kuss
- Ernst sein ist alles
- Fräulein Smillas Gespür für Schnee
- Ganz oder gar nicht
- Good Woman – Ein Sommer in Amalfi
- If Only
- In the Bedroom
- John Adams (Miniserie)
- Michael Clayton
- Ripley Under Ground
- Ritter Jamal – Eine schwarze Komödie
- Rush Hour
- Sinn und Sinnlichkeit
- Vergiss mein nicht!
- Walküre
- Geoffrey Rush
als Philip Henslowe
- Candy (2006)
- Der Schneider von Panama
- Ein (un)möglicher Härtefall
- Elizabeth
- Elizabeth – Das goldene Königreich
- Fluch der Karibik
- Fluch der Karibik
- Fluch der Karibik 3
- Frida
- Gesetzlos – Die Geschichte des Ned Kelly
- Groupies Forever
- Harvie Krumpet
- Haunted Hill
- Les Misérables (1998)
- München
- Mystery Men
- Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt
- Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2
- Quills – Macht der Besessenheit
- Shine – Der Weg ins Licht
- The Life and Death of Peter Sellers
- Joseph Fiennes als Will Shakespeare
- Gwyneth Paltrow
als Viola De Lesseps
- Besessen
- Beziehungen und andere Katastrophen
- Bounce – Eine Chance für die Liebe
- Das Gift des Zweifels
- Der Beweis – Liebe zwischen Genie und Wahnsinn
- Der talentierte Mr. Ripley
- Der talentierte Mr. Ripley
- Der Zufallslover
- Die Royal Tenenbaums
- Ein perfekter Mord
- Eisige Stille
- Emma
- Flesh And Bone – Ein blutiges Erbe
- Flight Girls
- Große Erwartungen
- Große Erwartungen
- Hook
- Iron Man
- Jane Austens Emma
- Jefferson in Paris
- Kaltes Blut – Auf den Spuren von Truman Capote
- Krass
- Last Exit Reno
- Malice – Eine Intrige
- Moonlight and Valentino
- Mrs. Parker und ihr lasterhafter Kreis
- Schwer verliebt
- Sie liebt ihn – sie liebt ihn nicht
- Sieben
- Sky Captain and the World of Tomorrow
- Sylvia
- The Good Night
- Traumpaare
- Rupert Everett
als Christopher Marlowe
- Another Country
- Chronik eines angekündigten Todes
- Chronik eines angekündigten Todes
- Dance with a Stranger
- DellaMorte DellAmore
- Der Sternwanderer
- Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia (2005)
- Die Girls von St. Trinian
- Die Hochzeit meines besten Freundes
- Dunston – Allein im Hotel
- Ein Freund zum Verlieben
- Ein perfekter Ehemann
- Ein Sommernachtstraum (1999)
- Ernst sein ist alles
- Inspektor Gadget
- King George – Ein Königreich für mehr Verstand
- Paragraph 175
- Shrek 2 – Der tollkühne Held kehrt zurück
- Stage Beauty
- The Third Identity – Im Bann der Macht
- Robin Davies als Master Plum
Regie
- John Madden
Drehbuch
- Tom Stoppard
Kamera
- Richard Greatrex
Schnitt
- David Gamble
Produzent
- Edward Zwick
Musik
- Stephen Warbeck
Erscheinungsjahr
1998Produktionsland
USAOriginalsprache
englischOriginaltitel
Shakespeare in LoveLänge
123 MinutenAltersfreigabe (FSK)
6 JahreHandlung
Philip Henslowe (Geoffrey Rush), Besitzer des Rose Theater, hat Schulden bei Hugh Fennyman. Um sie abzubezahlen, will er ein neues Stück von William Shakespeare (Joseph Fiennes) spielen: »Romeo und Ethel, die Piratentochter«. Shakespeare, ein junger Schriftsteller, hat jedoch im Moment sowohl Geld- als auch Inspirationsprobleme. Er hat nämlich außer Henslowe noch anderen Leuten Stücke versprochen, von denen nur der Titel existiert. Vor der Auswahl der Schauspieler für das nicht existierende Stück hilft Christopher Marlowe (Rupert Everett), Shakespeares Konkurrent, ihm ein bisschen auf die Sprünge, so dass Shakespeare zumindest eine ungefähre Idee vom Anfang des Stücks bekommt. Bei der Auswahl fällt Shakespeare ein junger Schauspieler namens Thomas Kent auf. Dieser flüchtet jedoch in ein vornehmes Herrenhaus, als Shakespeare ihn auffordert, seinen Hut abzunehmen. Als in diesem Haus am gleichen Abend ein Fest stattfindet, schleicht sich Shakespeare als Musiker ein und verliebt sich auf den ersten Blick in Viola De Lesseps, die Tochter des Besitzers. Diese jedoch ist bereits Lord Wessex (Colin Firth) aus rein finanziellen Gründen „versprochen“ oder verkauft worden. Dieser nimmt Shakespeare beiseite und macht ihm brutal klar, dass Viola ihm gehört und dass Shakespeare die Finger von ihr lassen solle. Als Wessex Shakespeare nach seinem Namen fragt, nennt Shakespeare den ersten, der ihm in den Sinn kommt: Christopher Marlowe.Das Stück entwickelt sich. Thomas Kent bekommt die Rolle des Romeo, ein junger Schauspieler namens Sam die seiner Geliebten. Der eingebildete Schauspieler Ned und seine Truppe „Admirals Men“ willigen ein, im Stück mitzuspielen, nachdem Shakespeare Ned von dessen Rolle „Mercutio“ erzählt und das das Stück „Mercutio“ heißen würde. Nach einigen Proben findet Shakespeare heraus, dass Thomas Kent und Viola die gleiche Person sind, als er sich mit Thomas über Viola unterhält. Shakespeare und Viola sind nun hoffnungslos verliebt. Jeden Abend schleicht sich Shakespeare in das Schlafgemach Violas. Violas Amme ist ihre engste Vertraute und weiß von der „Affäre“. Immer wieder werden Parallelen zwischen ihrem Liebesleben und Romeo und Julia gezogen.
Doch dann beginnen die Probleme sich zu häufen: Wessex erhält von der sehr ironischen Königin Elizabeth die Einwilligung, Viola zu heiraten. Sie prophezeit ihm jedoch, er würde seine Frau eines Tages an das Theater verlieren und er solle sie dann dort suchen. Sie will außerdem in einer Wette richten, welche Wessex mit dem als Violas Anstandsdame verkleideten Shakespeare eingeht. Die beiden wetten um 50 Pfund, dass ein Theaterstück die wahre Natur der Liebe zeigen kann.
Viola flüchtet enttäuscht und entsetzt aus einer Schenke, als sie erfährt, dass Shakespeare bereits verheiratet ist. Sie weiß nicht, dass er seine Frau in Stratford-upon-Avon schon vor Jahren verlassen hat. Am nächsten Morgen intrigiert Lord Wessex Viola, ihr Liebhaber sei in einer Schenke erstochen worden, und Viola denkt Shakespeare sei tot. Doch Shakespeare taucht plötzlich in der Kirche auf, und Viola stellt erleichtert fest, dass nicht Shakespeare der Tote ist. Shakespeare fühlt sich schuldig, da er denkt, Wessex hätte aufgrund seiner Ausreden Marlowe aus Eifersucht erstochen. Er erfährt jedoch, dass der eigentliche Grund seines Todes ein Streit um die Bezahlung in einer Gaststätte war. Das Rose wird geschlossen, weil durch Verrat herauskommt, dass Thomas Kent in Wirklichkeit eine Frau ist. Henslowes Rivale, Besitzer eines anderen Londoner Theaters, bietet daraufhin sein Theater an, um die Branche gegen diesen Akt der Obrigkeit zu verteidigen.
Direkt nach ihrer Heirat mit Wessex erfährt Viola, dass das Stück nun doch mit Shakespeare als Romeo gespielt werden soll. Sie entflieht trickreich ihrem Gatten, um sich die Premiere anzuschauen. Kurz bevor das Stück beginnt, kommt der junge Sam, welcher Julia spielen soll, in den Stimmbruch und kann somit die Rolle nicht mehr glaubwürdig darstellen. Als Henslowe mit der Nachricht „wir haben keine Julia“ zu Fennyman im Zuschauerraum kommt, bekommt Viola dies mit und entschließt sich, als Julia einzuspringen. Shakespeare, der schon tieftraurig und leicht angewidert seine Rolle spielen muss, sieht seine heissgeliebte Viola; er und Viola spielen nun so emotional und überzeugend, dass das Publikum am Ende zuerst zu gebannt ist, um zu applaudieren, dann aber doch einen donnernden Applaus gibt.
Erneut wird die Gruppe vom Oberhofzensor angeklagt, eine Frau auf die Bühne gestellt zu haben und will alle verhaften lassen. Allerdings hat Königin Elizabeth dem Stück inkognito beigewohnt und schützt Viola und William, indem sie Viola als Thomas Kent akzeptiert und meint, die Täuschung wäre wahrhaft vollkommen. Sie entscheidet auch die Wette um die wahre Natur der Liebe zugunsten von Shakespeare und beauftragt Viola/Kent, das Geld in die richtigen Hände zu legen.
Die letzte Szene zeigt ein untergehendes Schiff und William und Viola, die tauchen und unter Wasser tanzen; aber nur eine Frau bleibt, die sich ans Ufer rettet und in die Ferne geht; währenddessen erzählt Shakespeares Stimme den Inhalt des Stücks, das später Was ihr wollt heißen wird. Der Film endet mit Shakespeares Hand, mit der er den Namen „Viola“ auf ein Blatt Papier schreibt.
In dem Film finden sich zwei „Running Gags“: Philip Henslowe antwortet, wenn er vor ein scheinbar unlösbares Problem gestellt wird und gefragt wird, wie es sich den lösen soll mit:„Ich weiß nicht, es ist ein Wunder.“ Und tatsächlich lösen sich ja sämtliche Probleme im Film.Auch Viola antwortet gegen Ende des Films auf die Frage von Shakespeare, wie das Stück, das sie gerade entwirft, noch eine Komödie werden kann, mit diesem Satz. Und tatsächlich: »Was ihr wollt« wird eine Komödie sein.
Auszeichnungen
Shakespeare in Love erhielt 1999 in den sieben Kategorien Film, Hauptdarstellerin (Gwyneth Paltrow), Nebendarstellerin (Judi Dench), Drehbuch, Kostüme, Bühnendekoration, Musik den Oscar. Für den Oscar nominiert war er außerdem in den Kategorien Bester Nebendarsteller (Geoffrey Rush), Beste Kameraführung (Richard Greatrex), Beste Regie (John Madden), Bester Schnitt (David Gamble), Beste Maske (Lisa Westcott und Veronica Brebner), Bester Ton (Robin O'Donoghue, Dominic Lester und Peter Glossop)Der Film hat außerdem noch folgende Auszeichnungen gewonnen:
- 1998: 3 Las Vegas Film Critics Society Awards – Gwyneth Paltrow, Marc Norman und Tom Stoppard (Bestes Drehbuch), Joseph Fiennes (Bester Newcomer)
- 1998: 2 San Diego Film Critics Society Awards – John Madden (Bester Regisseur), Gwyneth Paltrow
- 1998: New York Film Critics Circle Award – Marc Norman und Tom Stoppard
- 1999: 3 BAFTA-Awards – Bester Film, David Gamble (Bester Schnitt), Judi Dench (Beste Nebendarstellerin)
- 1999: 3 Golden Globes – Bester Film in der Kategorie Komödie/Musical, Gwyneth Paltrow, Marc Norman und Tom Stoppard
- 1999: Silberner Bär auf der Berlinale 1999 – Marc Norman, Tom Stoppard
- 1999: MTV Movie Award – Joseph Fiennes und Gwyneth Paltrow (Schönster Kuss)
- 1999: Blockbuster Entertainment Award – Joseph Fiennes
- 1999: 2 Broadcast Film Critics Association Awards – Marc Norman und Tom Stoppard, Joseph Fiennes
- 1999: 2 Chicago Film Critics Association Awards – Marc Norman und Tom Stoppard, Joseph Fiennes
- 1999: Kansas City Film Critics Circle Awards – Judi Dench
- 1999: 3 Florida Film Critics Circle Awards – Bester Film, Gwyneth Paltrow (Beste Schauspielerin), Marc Norman und Tom Stoppard
- 1999: Southeastern Film Critics Association Award – Marc Norman und Tom Stoppard
- 1999: Golden Screen
- 1999: Writers Guild of America – Marc Norman und Tom Stoppard
- 2000: 2 Kinema Junpo Awards – John Madden (Bester ausländischer Film)
- 2000: Mainichi Film Concours – John Madden (Bester ausländischer Film)
- 2000: Empire Award – Gwyneth Paltrow
Kritiken
{{zitat| Herausragende Darsteller, ein kongeniales Drehbuch und die entschlossene Inszenierung verbinden sich zu einem fulminanten filmischen Feuerwerk, das als augenzwinkernde Satire auf den Filmbetrieb, aber auch als intelligente Reflexion über den Wirklichkeitsgehalt von Fiktionen gelesen werden kann. Dabei werden ebenso Fragen nach den fließenden Grenzen der Geschlechteridentität aufgeworfen.|Lexikon des Internationalen Films}}Literatur
1998 erschien bei Miramax Books/Hyperion das Buch „Shakespeare in Love“, in dem Texte aus Dramen, Liedern und Sonetten, Bilder aus dem Film und eine kurze Biographie Skakespeares veröffentlicht wurden. Die deutsche Übersetzung mit dem Untertitel „Die Liebeslyrik William Skakespeares“ erschien 1999 bei Goldmann, ISBN 3-442-44528-0.Weblinks
- Shakespeare In Love im Dirk Jasper Filmlexikon
Shakespeare In Love
Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel
"Shakespeare in Love" (Stand:
Thu, May 8th 2008, 21:24)
aus der freien Enzyklopädie Wikipedia.
Dieser Text steht unter der
GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.
