Sliver

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Phillip Noyce

Drehbuch

  • Joe Eszterhas

Kamera

  • Vilmos Zsigmond

Schnitt

  • William Hoy

Produzent

  • Hawk Koch

Musik

  • Howard Shore

Erscheinungsjahr

1993

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Sliver

Länge

108 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

16 Jahre
Sliver ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1993. Die Handlung basiert auf dem Roman Sliver von Ira Levin aus dem Jahr 1991. Der Regisseur war Phillip Noyce, die Hauptrollen spielten Sharon Stone, William Baldwin und Tom Berenger.

Handlung

Die Lektorin Carly Norris (Sharon Stone) zieht in ein als Sliver bezeichnetes Wohnhochhaus im New Yorker Stadtteil Manhattan. Bald erfährt sie von einem in der Nachbarschaft wohnenden Professor, dass die Vormieterin der Wohnung aus dem Fenster sprang. Im Zeitungsarchiv findet sie heraus, dass es im Haus weitere Todesfälle gab.

Bei einem Geschäftsessen lernt Carly den Schriftsteller Jack Lansford kennen, der zufällig im selben Haus wohnt. Etwas später bekommt sie von einem Unbekannten ein Geschenk - ein Teleskop, mit dem sie die Bewohner der umliegenden Häuser beobachten kann.

Carly lernt auf einer Party den Nachbarn Zeke Hawkins kennen, der bald zu ihrem Liebhaber wird. Nach einer gemeinsamen Nacht gibt er zu, der Besitzer des Hauses zu sein. Es stellt sich heraus, dass er im Hochhaus zahlreiche versteckte Überwachungskameras hat installieren lassen und die Mieter selbst in intimsten Situationen heimlich beobachtet.

Lansford belästigt Carly und versucht ständig, sie vor Zeke zu warnen.

Im Wohnhaus passieren weitere Morde. Carly verdächtigt den Hausbesitzer, doch es stellt sich heraus, dass die Morde von Jack Lansford ausgeübt wurden, was eine Abweichung von der Romanvorlage darstellt.

Kritiken

James Berardinelli bezeichnete auf ReelViews die Verfilmung, die zahlreiche Elemente der Romanvorlage von Ira Levin veränderte, als eine „Metzgerarbeit“. Er kritisierte die Darstellung von Sharon Stone als emotional zu wenig differenziert, die von William Baldwin als „weich“ („bland“), die von Tom Berenger als „langweilig“. Berardinelli schrieb, der Film würde wegen der „aufdringlichen“ („intrusive“) Musik und des „verwirrenden“ („distracting“) Schnitts wie die MTV-Produktionen wirken sowie zu den schlechtesten Filmen des Jahres 1993 gehören. Kritik von James Berardinelli

Auszeichnungen

William Baldwin gewann im Jahr 1994 für seine Rolle den Filmpreis MTV Movie Award, Sharon Stone und der Song I Can't Help Falling In Love wurden für den MTV Movie Award nominiert. Der Film erhielt 1994 sieben Nominierungen für die Goldene Himbeere: William Baldwin, Sharon Stone, Tom Berenger und Colleen Camp als Schauspieler, Phillip Noyce für die Regie, Joe Eszterhas für das Drehbuch und Robert Evans für den Schlechtesten Film.

Literatur

  • Gebhard Hölzl, Thomas Lassonczyk, Sharon Stone: Mit "Basic Instinct" zum Erfolg, Wilhelm Heyne Verlag, München 1995, ISBN 3-453-06551-4, S. 124-134, 230-232


Quellen



Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Sliver (Film)" (Stand: Sat, Apr 26th 2008, 23:43) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.