Species

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Filminfo

Darsteller

Regie

  • Roger Donaldson

Drehbuch

  • Dennis Feldman

Kamera

  • Andrzej Bartkowiak

Schnitt

  • Conrad Buff IV

Produzent

  • Dennis Feldman

Musik

  • Christopher Young

Erscheinungsjahr

1995

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch

Originaltitel

Species

Länge

104 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

16 Jahre
Species ist ein US-amerikanischer Sciencefiction-Film von Regisseur Roger Donaldson aus dem Jahr 1995. Das Drehbuch schrieb Dennis Feldman. Die Hauptrollen spielten Ben Kingsley, Michael Madsen und Natasha Henstridge.

Einige Elemente der Szenografie entwarf Hans Ruedi Giger, Entwickler des Alien.

Handlung

US-Wissenschaftler erhalten aus dem Weltall Radiosignale von einer anderen Zivilisation und nehmen anhand der erhaltenen Informationen Modifikationen des menschlichen Genoms einiger Embryonen vor, von denen drei überleben. Zwei werden eingefroren und aus dem dritten entsteht ein Mädchen, genannt Sil, das über übernatürliche Körper- und Geisteskräfte verfügt.

Sil soll aus Sicherheitsgründen getötet werden, doch sie kann aus dem Labor entkommen. Ein Expertenteam, angeführt von Sils Schöpfer Dr. Xavier Fitch und dem Kopfgeldjäger Preston Lennox, soll sie finden und töten, bevor sie sich vermehren kann. Lennox verspottet Fitch, der sich für ein weibliches Embryo entschied, weil er einst dachte, Mädchen wären fügsam.

Sil erreicht mit einem Zug, während der Fahrt zur erwachsenen Frau mutiert, Los Angeles.

Sil ist der Prototyp einer Psychopatin, kennt keine Hemmschwelle, keine Moral und kein soziales Verhalten. Sie ist nur instinktiv darauf bedacht, sich zu vermehren. Gefühllos tötet sie alle die sich ihr bei der Umsetzung des Vermehrungstriebes in den Weg stellen oder jene Personen, durch welche sich Sil bedroht fühlt. Schon während der Flucht mit dem Zug werden zwei Menschen liquidiert.

In Los Angeles sucht Sil schon am ersten Abend einen Sexualpartner, um sich fortpflanzen zu können. Einen möglichen Paarungspartner findet sie in einem Nachtlokal, da der junge Mann jedoch nicht alleine ist, tötet Sil seine Begleiterin auf der Toilette. Daraufhin geht sie mit ihm in sein Haus, tötet ihn aber beim Küssen, weil sie seine Zuckerkrankheit entdeckt und er somit für Sil zwecks Paarung wertlos geworden ist.

Dank dem Einsatz einer von Sil entwendeten Kreditkarte in einem Hotel gegenüber dem Nachtclub kommt das Team um Fitch wieder auf die Fährte von Sil, finden jedoch im Nachtclub wie im Hause des Mannes nur noch die grausam hingerichteten Leichen vor. Sil beobachtet dabei aus einem Versteck die Teammitglieder, wie sie im Hause des ermordeten Mannes ihre Ermittlungen aufnehmen.

Am anderen Tage wird Sil auf der Strasse von einem Auto angefahren und schwerverletzt ins Spital eingeliefert. Durch ihre Selbstheilungsfähigkeit verlässt sie das Spital, unter ungläubigem Staunen der Ärzte, kurz darauf wieder, dies in Begleitung eines Unfallhelfers, welcher sich nach ihr erkundigen wollte. Nachdem Sil in der folgenden Nacht auch diesen Liebhaber im Pool aus dem Leben beförderte flüchtet Sil unbekleidet in die Nacht, derweil das Team auch diesmal zu spät am Tatort eintrifft.

Unbekleidet begibt sich Sil ins Auto einer jungen Frau, deren Hilfsbereitschaft jedoch mit der Entführung durch Sil bedankt wird. Sil täuscht ihren Tod vor, indem sie einen Autounfall inszeniert und die entführte Frau im Auto verbrennen lässt, während Sil rechtzeitig aus dem die Böschung hinabstürzenden Auto hinausspringen kann. Am Tatort finden die Ermittler ihren abgeschnittenen Finger, welcher ihr, als sie ihn mit einer Gartenschere abtrennte, gleich wieder nachgewachsen ist. Die Suche nach Sil wird eingestellt, obwohl Lennox nicht glaubt, dass Sil wirklich tot ist.

Am selben Abend verführt Sil, welche ihr Äußeres Aussehen veränderte, im Hotel eines der Teammitglieder, Stephen Arden. Sie tötet ihn, als sie feststellt, dass sie durch ihn erfolgreich geschwängert wurde. Die übrigen Team-Mitglieder, welche doch noch Verdacht schöpften, kommen um Sekunden zu spät ins Hotelzimmer von Arden und sehen nur noch die fliehende, durch eine Wand stürzende Sil.

Sil wird, nun in ein alienartiges Monster mutiert, in der Kanalisation der Stadt verfolgt; dort tötet sie Fitch. Nach hartem Kampf wird sie entdeckt und dank Einsatz von Flammenwerfer getötet, genauso wie auch ihr nach nur sehr kurzer Schwangerschaft in der Kanalisation geborener Sohn. In der letzten Szene sieht man, dass eine Ratte einen Körperteil der getöteten Sil frisst und sich daraufhin genetisch verwandelt.

Kritiken

James Berardinelli lobte auf ReelViews die Spezialeffekte des Films. Er verglich ihn mit dem SF-Thriller Aliens – Die Rückkehr, den er für gelungener hielt, und mit dem seiner Meinung nach schlechteren Judge Dredd. Berardinelli schrieb, es sei beabsichtigt, dass die Charaktere klischeehaft seien. Filmkritik von James Berardinelli

Auszeichnungen

Natasha Henstridge und Anthony Guidera gewannen den MTV Movie Award in der Kategorie Bester Kuss. Dies spielte natürlich auf die Szene an, in der Sil Guideras Charakter küsst und mit ihrer verlängerbaren Zunge (ähnlich des inneren Gebisses der Aliens aus dem gleichnamigen Film) diesem den Hinterkopf durch das Gaumendach durchbohrt. Natasha Henstridge wurde darüber hinaus für denselben Preis in der Kategorie Best Breakthrough Performance nominiert.

Der Film wurde für den Saturn Award in drei Kategorien nominiert, darunter als Bester SF-Film.

Hintergrund

  • Das Budget des Filmes betrug 35 Millionen US Dollar.
  • Der Film zog bisher drei Fortsetzungen nach sich. 1998 erschien der von Peter Medak inszenierte Species II. Michael Madsen sowie Marg Helgenberger kehrten mit ihrer Rolle aus dem ersten zurück. Species III wurde 2004 direkt auf DVD veröffentlicht. Die Regie übernahm Brad Turner. Der vierte Teil mit dem Originaltitel Species: The Awakening wurde 2007 produziert und ebenfalls nur auf DVD veröffentlicht.


Quellen



Weblinks





Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Species (Film)" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:26) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.