Star Trek: Der Aufstand

Meine Bewertung

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack

Hat mir überhaupt nicht gefallenHat mir nicht gefallenWar in OrdnungHat mir gut gefallenGenau mein Geschmack


Filminfo

Darsteller

Regie

  • Jonathan Frakes

Drehbuch

  • Michael Piller

Kamera

  • Matthew F. Leonetti

Schnitt

  • Peter E. Berger

Produzent

  • Rick Berman

Musik

  • Jerry Goldsmith

Erscheinungsjahr

1998

Produktionsland

USA

Originalsprache

Englisch/Deutsch

Originaltitel

Star Trek: Insurrection

Länge

103 Minuten

Altersfreigabe (FSK)

12 Jahre
Star Trek: Der Aufstand ist der neunte Star-Trek-Kinofilm und der dritte, der auf der Fernsehserie Das nächste Jahrhundert basiert. Wie zuvor schon bei Der erste Kontakt war Jonathan Frakes, der Darsteller von William T. Riker, Regisseur des Films.

Handlung

Während einer diplomatischen Mission erhält die Enterprise die Nachricht, dass Lt. Commander Data während einer Mission einen getarnten Beobachtungsstützpunkt, den die Föderation zusammen mit dem Volk der Son’a auf der Heimatwelt der Ba’ku – einem Planeten in einer Region des Weltalls voller kosmischer Phänomene, bekannt als Briar Patch – betreibt, offenbar in einem Amoklauf angegriffen und enttarnt hat. Die Ba’ku sind scheinbar eine Prä-Warp-Zivilisation, die eine reine Agrarkultur betreibt, dabei aber über offensichtlich hoch entwickelte kognitive und motorische Fähigkeiten verfügt. Außerdem hat ihr Planet eine besondere Eigenschaft: Die Strahlung der umgebenden Planetenringe bewirkt bei den Bewohnern die ständige Zell-Regeneration und somit ein praktisch unendliches Leben.

Der leitende Offizier, Admiral Matthew Dougherty, fordert Datas Baupläne an, jedoch will Picard selber herausfinden, was mit Data passiert ist. Der Crew der Enterprise gelingt es schließlich, Data ausfindig zu machen und gemeinsam versuchen sie zu ergründen, was seine irrationale Handlungsweise verursacht hat. Sie finden dabei in einem Stausee ein getarntes Raumschiff, in dem eine holografische Simulation des Ba’ku-Dorfes aufgebaut ist. Weiter finden sie heraus, dass eine Verschwörung von Teilen der Sternenflotte mit den Anführern der Son’a existiert. Die Son’a sind ein sterbendes Volk, das bisher in viele illegale Aktivitäten wie Waffenhandel mit dem Dominion verwickelt war. Gemeinsam mit der Sternenflotte versuchen sie, das Volk der Ba’ku, welches aus ca. 600 Personen besteht, ohne deren Wissen oder Einwilligung auf einen anderen Planeten umzusiedeln, um die regenerativen Eigenschaften der Ba’ku-Heimatwelt kommerziell ausbeuten zu können.

Im Verlauf ihres Aufenthaltes bemerkt auch die Enterprise-Crew die besonderen Eigenschaften des Planeten, so regenerieren sich beispielsweise Geordie LaForges Augen, Worf kommt in die Pubertät, dem Jak'tahla, und Picard wird schlanker. Ebenfalls flammt die Liebe zwischen Cmd. Riker und Deanna Troi wieder auf. Es stellt sich heraus, dass die friedlichen und einfach lebenden Ba’ku eine bewusste Entscheidung für ein Leben mit der Natur und gegen die Entwicklung fortschrittlicher Technologien getroffen haben, welche sie einst besaßen. Gegen die Anordnung von Dougherty beginnt die gegen ihn rebellierende Enterprise-Crew um Picard mit der Evakuierung des Ba’ku-Dorfes, um die Verschleppung zu sabotieren. Gleichzeitig macht sich Riker mit der Enterprise auf, um den Föderationsrat zu kontaktieren und das Vorhaben zu verhindern.

Picard wird bei einem Gefecht gegen Son’a-Drohnen gefangen genommen und findet heraus, dass die Son’a in Wirklichkeit verstoßene Ba’ku sind. Diese Verfemten verließen vor langer Zeit ihren Heimatplaneten, als sich ihre Rasse von ihrer überlegenen Technologie lossagte und sich auf dem Planeten im Briar Patch ansiedelte. Einige Son’a sind auf ihrem neuen Heimatplaneten geboren, während andere noch Mitglieder der ursprünglichen Flüchtlinge sind.

Riker schafft es indessen, die Föderation zu warnen, verliert aber in einem Gefecht gegen zwei schwer bewaffnete Son’a-Kreuzer den Warpkern und muss nach innovativer Beseitigung des Schiffes den langsamen Rückweg zu Picard und der Crew antreten.

Gleichzeitig entdeckt Picard im Orbit des Planeten einen Injektor, mit dem die Son’a die regenerative Strahlung des Planeten „ernten“ wollen, dabei aber dessen Atmosphäre vergiften. Der Captain schafft es, die Son’a um deren ruchlosen Anführer Adhar Ru’afo ohne deren Wissen in eine Simulation ihres eigenen Schiffes zu beamen, welche in dem Holo-Raumschiff abläuft, das ursprünglich für die Ba’ku bestimmt war und inzwischen in den Weltraum befördert wurde.

Picard kann zwar den Start des Injektors aufhalten, nicht aber Ru’afo, der sich vom Holoschiff auf den Injektor beamt und den Countdown manuell neu einleitet. Picard folgt ihm und es kommt zum Kampf, den er für sich entscheiden kann; jedoch ist die Selbstzerstörungsautomatik aktiviert. Im letzten Moment wird Picard von der rechtzeitig zurückgekehrten Enterprise gerettet, während Ru’afo mit seinem Injektor untergeht.

Dank des Eingreifens der Crew der Enterprise kann die Verschwörung aufgedeckt und die Verschleppung der Ba’ku endgültig gestoppt werden. Die Son’a kehren in den Schoß ihrer ursprünglichen Gesellschaft zurück.

Hintergrund und Sonstiges

  • Nach dem sehr erfolgreichen Actionfilm Star Trek: Der erste Kontakt war Star Trek: Der Aufstand eher eine ruhige Episode in der Geschichte der Star-Trek-Filme. Unter dem Arbeitstitel „Prime Directive“ geplant, war er an der Kinokasse ein mittlerer Erfolg bei Einnahmen von ca. 70 Millionen US-Dollar gegenüber Produktionskosten von 58 Millionen Dollar.
  • Für die Kinofassung fielen etliche Szenen der Schere zum Opfer. Diese sind auf der Special Edition-DVD des Streifens enthalten. Dabei handelt es sich um folgende Szenen:
    • Mehrere Einstellungen mit dem von Armin Shimerman verkörperten Barmann Quark aus Deep Space Nine fehlen.
    • Die Szenen mit Riker und Troi in der Schiffbibliothek sind länger. Es fehlt, wie sich beide weiter necken und mit Papierkügelchen bewerfen. Nachdem sie deswegen von der Bibliothekarin ermahnt werden, macht ein ebenfalls anwesendes Crewmitglied zusätzlich mit und bewirft die beiden. Bei dem Darsteller des vom Planeten Trill stammenden Crewmitgliedes handelt es sich um Max Grodenchik, dem Akteur des Ferengi Rom aus Deep Space Nine.
    • Auch die Szene mit Picard und Anij am Wasserfall ist länger. Hier fehlt eine sich anschließende Kussszene zwischen beiden. Picard-Darsteller Patrick Stewart war über die Entfernung dieser Szene etwas verschnupft und meinte in einem Interview, dass er ein guter Küsser sei und dies nun niemand sehen könnte.
    • Für den Showdown zwischen Picard und Ru’afo gab es noch ein alternatives Ende. Ru’afo kämpft sich zur Injektorsteuerung hoch und vertreibt Picard. Als er die Maschinerie wieder in Gang setzen will, zeigt ihm Picard triumphierend eine entfernte Sicherung. Picard steht dabei auf einer Plattform, die daraufhin zurückfährt. Der nun wirkungslose Injektor wird gestartet und Ru’afo wird mit dem Projektil in die Planetenringe geschossen. Man sieht, wie Ru’afo durch die Kraft der Ringe immer jünger wird und schließlich zu Nichts zerfällt. Dies wurde nur im Roman realisiert.
  • Viele Innensets der Enterprise E waren Variationen von Innendekorationen der Serie Raumschiff Voyager. Für die Son’a-Arrestzelle wurde ein Voyager-Frachtraum, für die Bibliothek der Voyager-Maschinenraum und für Datas Schiff ein Voyager-Shuttle verwendet.
  • Das Set des Schönheits-OP-Raumes auf dem Son’a-Schiff sah man in der Serie Star Trek: Raumschiff Voyager wieder. In der Episode Living Witness (Der Zeitzeuge) diente es als kyriansches Museum.
  • Auch Counselor Trois Büro stammt in Wahrheit von der Voyager: Dort dient es als Captain Janeways Bereitschaftsraum.
  • Das Innenset des Shuttles von Picard und Worf war ein verändertes Runabout aus Star Trek: Deep Space Nine.
  • Es ist der erste Star Trek-Film, der nicht an Orten auf oder im Umfeld der Erde spielt. Es ist auch der erste Streifen der Reihe, dessen Weltraum-Szenen komplett am Computer geschaffen wurden.
  • Matthew Dougherty-Darsteller Anthony Zerbe ist bereits neun Jahre zuvor einen ähnlichen Filmtod wie in Star Trek IX gestorben. Im James-Bond-Thriller Lizenz zum Töten zerplatzt sein Kopf in einer Dekompressionskammer, während er diesmal zu Tode geliftet wird.
  • Ru’afos Handlanger Gallatin wurde nach dem Heimatkreis von Star Trek-Autor Brannon Braga benannt.
  • Die Szenen, in denen Data in den See läuft, entstanden am Convict Lake im Mammouth Lakes Park in .


Kritiken

Lexikon des internationalen Films: Das nunmehr neunte "Star Trek"-Kinoabenteuer zehrt erneut von der recht noblen humanistischen Gesinnung der Serie, dümpelt dramaturgisch allerdings auf dem bescheidenen Niveau einer durchschnittlichen Fernsehfolge. Kritik im Lexikon des internationalen Films

Roger Ebert stellte in seiner Kritik in der Chicago Sun-Times vom 11. Dezember 1998 fest, dass die ethischen Konflikte in diesem Film über die Umsiedlung der 600 Bewohner des Planeten der Ba’ku nicht tiefgründig genug ausgearbeitet wurden. Er nennt den Film nicht überzeugend und gab ihm 2 von 4 Sternen. Kritik von Roger Ebert

Andrew O'Hehir schrieb für Salon.com, dass Zuschauer, die mit dem Star-Trek-Universum nicht vertraut sind, den Film trivial und wenig aufregend finden, während Fans diesen Film genießen werden. Kritik von Andrew O'Hehir

Webkritiken



Quellen



Weblinks



Insurrection



Dieses Dokument basiert unter anderem auf dem Artikel "Star Trek: Der Aufstand" (Stand: Thu, May 8th 2008, 21:24) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Dieser Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der früheren Autoren ist verfügbar.